| Berliner Morgenpost
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| Beschreibung
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deutsche Tageszeitung
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| Verlag
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Axel Springer AG, Berlin
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| Erstausgabe
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20. September 1898
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| Erscheinungsweise
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Montag–Sonntag
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| Verkaufte Auflage (IVW 4/2011, Mo-So) |
124.454 Exemplare
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| Reichweite (MA 2011 I) |
0,36 Mio. Leser
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Probeausgabe vom 19. September 1898
Die Berliner Morgenpost ist eine 1898 gegründete Berliner Tageszeitung, die heute zum Axel-Springer-Verlag gehört. Chefredakteur ist Carsten Erdmann. Die Morgenpost hat eine verkaufte Auflage von 124.454[1] und erreicht damit im Durchschnitt 360.000 Leser.[2] Die Zeitung erscheint täglich.
Die erste Ausgabe erschien am 20. September 1898. Ihr Gründer und Verleger war Leopold Ullstein.
Im Zweiten Weltkrieg wurde der Berliner Lokal-Anzeiger mit der Berliner Morgenpost vereinigt.
Nach Hitlers Machtantritt 1933 wurde der Ullstein-Verlag schrittweise »arisiert« und 1937 in Deutscher Verlag umbenannt. Zwar erschien die Berliner Morgenpost weiter, doch nun de facto als ein Organ des Nazi-Pressetrusts Franz Eher Nachf. München, des Zentralverlages der NSDAP. Zahlreiche jüdische Mitarbeiter von Verlag und Redaktion der Berliner Morgenpost wurden entlassen und verfolgt, in die Emigration getrieben oder deportiert und ermordet. Stellvertretend für sie alle genannt seien Paul Hildebrandt (1870–1948), der von 1943 bis 1945 im KZ Buchenwald eingekerkert war, und Elise Münzer (1869–1942), die in Malý Trostinec umgebracht wurde.[3]
Nach der Niederlage des Deutschen Reiches 1945 vom Alliierten Kontrollrat verboten, bis die Berliner Morgenpost im September 1952 von Rudolf Ullstein, einem Sohn des Verlagsgründers, neu herausgebracht wurde. Die Zeitung wurde 1959 von Axel Springer übernommen.
Die Traditionszeitung bietet neben ihrer überregionalen Berichterstattung einen großen Regionalteil. Darüber hinaus hat die Berliner Morgenpost den größten Immobilien- und Stellenmarkt unter Berlins Tageszeitungen sowie einen umfangreichen Automarkt. Am Sonnabend liegt der Zeitung seit 2006 die Berliner Kinderpost bei. Am Sonntag erscheint die Berliner Morgenpost mit der traditionsreichen Berliner Illustrirten Zeitung. Seit September 2008 erscheint zudem jeden Sonnabend Berliner Morgenpost Wochenend-Extra, eine Wochenzeitung in Millionenauflage, die kostenlos an die Berliner Haushalte verteilt wird.
Die Berliner Morgenpost wird gemeinsam mit der WELT und der Welt am Sonntag herausgegeben. Seit 2006 nutzen alle drei Zeitungen eine Gemeinschaftsredaktion.
Chefredakteure
Bisherige Chefredakteure der Berliner Morgenpost (ab 1952):
| 1952–1953 |
Wilhelm Schulze
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| 1953–1959 |
Helmut Meyer Dietrich
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| 1960–1972 |
Heinz Köster
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| 1973–1976 |
Walter Brückmann
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| 1976–1978 |
Werner Marquardt
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| 1978–1981 |
Wolfgang Kryszohn
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| 1981–1987 |
Johannes Otto
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| 1988–1996 |
Bruno Waltert
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| 1996–1999 |
Peter Philipps
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| 1999–2001 |
Herbert Wessels
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| 2001–2002 |
Wolfram Weimer
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| 2002–2004 |
Jan-Eric Peters
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| seit 2004 |
Carsten Erdmann
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Literatur
- Dieter Opitz (Hrsg.): Das Buch. 100 Jahre Berliner Morgenpost, 1898–1998, 100 Jahre Zeitgeschehen. Ullstein, Berlin 1998.
- So entstehen Berliner Morgenpost und BZ. Ullstein, Berlin 1955.
Einzelnachweise
- ↑ laut IVW, viertes Quartal 2011, Mo-So (Details und Quartalsvergleich auf ivw.eu)
- ↑ Deutsche Media-Analyse 2010
- ↑ Fischer, Gerhard. 100 Jahre Berliner Morgenpost in Berliner Monatsschrift Heft 9, 1998.
Weblinks