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Bernard Degen (* 29. März 1952 in Basel) ist ein Schweizer Historiker.
Degen besuchte von 1959 bis 1971 die Schulen in Allschwil und Münchenstein. Er studierte ab 1971 an der Universität Basel Geschichte, Wirtschaftswissenschaften, Soziologie und Philosophie und schloss 1978 mit dem Lizenziat ab. Anschliessend absolvierte er ein kurzes Nachdiplomstudium an der Sorbonne.
Bis 1981 war er wissenschaftlicher Assistent am Historischen Seminar der Universität Basel. Von 1982 bis 1990 war er als freischaffender Historiker und Publizist tätig. 1990 wurde er an der Universität Basel promoviert, bei der er 1990/91 erneut als wissenschaftlicher Assistent angestellt war. Er war Mitarbeiter in Nationalfondsprojekten (1986/87, 1991–1994) und nahm Lehraufträge an den Universitäten Zürich (1990/91, 1994/95, 1996/97) und Basel (1995–1997 und 2003/2004) wahr. Von 1996 bis 2003 war er Oberassistent am Historischen Institut der Universität Bern, seit 2003 Dozent an der Universität Bern.
Er ist ausserdem seit 1992 als Wissenschaftlicher Berater beim Historischen Lexikon der Schweiz tätig, für das er auch zahlreiche Artikel verfasst hat. Seit 2006 ist er am Nationalfonds-Projekt Edition zur schweizerischen Sozialpolitik beteiligt.
Degen beschäftigt sich mit der schweizerischen Wirtschafts- und Sozialgeschichte des 20. Jahrhunderts, dabei insbesondere mit den industriellen Beziehungen und der Sozialpolitik.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Degen, Bernard |
| KURZBESCHREIBUNG | Schweizer Historiker |
| GEBURTSDATUM | 29. März 1952 |
| GEBURTSORT | Basel |