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Der Berner Marsch bzw. La Marche de Berne ist die Hymne der Republik, seit 1848 auch des Kantons Bern und wird an offiziellen Anlässen gespielt. Die Aufführung geschieht dabei fast ausschliesslich instrumental, da einerseits der berndeutsche Text heute nahezu in Vergessenheit geraten ist und andererseits keine offizielle französische Version vorliegt. Gewissen Politikern erscheint der Text ausserdem als zu martialisch und daher anachronistisch.
Die älteste Dokumentation der Melodie des Berner Marsches stammt aus dem Musik-Buch des Samuel Joneli von Boltigen aus dem Jahre 1791 (Spielstücke aus einer alten Berner Handschrift 1791 für zwei Blockflöten oder andere Melodieinstrumente, Alfred Stern, Verlag Hug & Co. Zürich). In dieser Handschrift ist der Berner Marsch als Marche de Soleure aufgezeichnet. Ursprünglich wurde der Marsch ausschliesslich von Tambouren und Pfeifer gespielt (76 oder 90 Schritte pro Minute).
Das Berner Kantonsparlament verwarf am 3. Februar 2000 mit 118 zu 10 Stimmen einen Vorstoss der damaligen Grossrätin Elisabeth Gilgen (SP), die eine Änderung des Texts (vgl. unten) forderte. Gilgen stiess sich am martialischen Text. Die Regierung erklärte sich als nicht zuständig, da es sich beim Berner Marsch nicht um eine offizielle Hymne handle (vgl. Tagblatt des Bernischen Grossen Rates vom 3. Februar 2000).
Der Berner Marsch wird daneben u. a. auch an den Spielen des Stadtberner Fussballklubs BSC Young Boys und des Schlittschuhclubs Bern (SCB) vor dem Match gespielt.
(Originalversion und deutsche Ăśbersetzung)
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Ältere (weniger demokratische) Variante
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