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BestĂ€ubung (BlĂŒtenbestĂ€ubung) ist die Ăbertragung des Pollens (des BlĂŒtenstaubs, der Pollenkörner) mit den darin befindlichen Spermazellen auf die empfĂ€nglichen weiblichen BlĂŒtenteile. Bei den Samenpflanzen (Spermatophyten) wird bei der BestĂ€ubung Pollen auf die Narbe des Fruchtblatts abgelagert.
Das auskeimende Pollenkorn entspricht einem mĂ€nnlichen Gametophyten, der weibliche Gametophyt befindet sich im Fruchtblatt der BlĂŒte und wird dort von Integument und Nucellus eingehĂŒllt.
Inhaltsverzeichnis |
Bei den Nacktsamern reiĂen die PollensĂ€cke auf. Die Pollenkörner werden in der Regel durch den Wind auf die freiliegenden (nackten - daher der Begriff Nacktsamer) Samenanlagen ĂŒbertragen. Durch die Mikropyle tritt ein FlĂŒssigkeitstropfen aus, an dem die Pollenkörner haften bleiben. Durch Eintrocknung werden die Pollenkörner in die Pollenkammer gesogen. AnschlieĂend wird die Mikropyle durch Zellwucherungen des Integuments verschlossen. Die Keimung des Pollens erfolgt nicht sofort, sondern nach wenigen Tagen bis einem Jahr.
Bei den Bedecktsamern (Angiospermae) erfolgt die Ăbertragung der Pollenkörner auf die Narbe des BlĂŒtenstempels durch Wind, Wasser oder Tiere. Das Pollenkorn keimt innerhalb von Stunden und der Pollenschlauch wĂ€chst durch den Griffel in den Fruchtknoten.
Man unterscheidet zwischen folgenden Typen:
Viele Pflanzen tragen eine Vielzahl von Merkmalen, die in der Evolution als Anpassung an ihre BestÀuber entstanden sind. Diese Merkmalskomplexe in Anpassung an bestimmte BestÀuber nennt man:
BestÀubung ist eine wichtige Voraussetzung zur Befruchtung und zur Samenbildung bei Samenpflanzen. Erst nach der BestÀubung können weibliche und mÀnnliche Gameten zusammentreffen (Befruchtung) und die Samenbildung kann erfolgen.