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Bodo Morshäuser

Bodo Morshäuser (* 28. Februar 1953 in Berlin) ist ein deutscher Schriftsteller.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Bodo Morshäuser veröffentlichte seit Mitte der Siebzigerjahre Beiträge in Berliner Stadtmagazinen. Daneben war er freiberuflich als Autor und Moderator im Rundfunk tätig. Seine erste Buchveröffentlichung war ein Gedichtband, der noch der damaligen Strömung der Alltagslyrik zugerechnet wurde. In seinen Prosaarbeiten verarbeitete Morshäuser anfangs vor allem seine Berlin-Erfahrungen. In den Neunzigerjahren widmete er sich besonders dem Thema des aufkommenden Rechtsradikalismus unter deutschen Jugendlichen nach der deutschen Wiedervereinigung. Sein Roman "In seinen Armen das Kind" ist eine Abrechnung mit den Folgen der Achtundsechziger-Bewegung.

Bodo Morshäuser ist Mitglied des PEN-Zentrums der Bundesrepublik Deutschland. Er erhielt u.a. 1983 den Ernst-Willner-Preis beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt, 1984 den Förderpreis des Bremer Literaturpreis sowie 1988 ein Alfred-Döblin-Stipendium.

Werke

Herausgeberschaft

  • Die Ungeduld auf dem Papier und andere Lebenszeichen, Berlin 1978 (zusammen mit Jürgen Wellbrock)
  • Thank you good night, Frankfurt am Main 1985

Literatur

  • Steffen Richter: Trauerarbeit der Moderne. Wiesbaden 2003

Weblinks

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