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Boike Rehbein (* 1965 in Berlin) ist ein deutscher Soziologe und Sozialphilosoph.
Inhaltsverzeichnis |
Boike Rehbein ist der Sohn des Linguisten Jochen Rehbein und Enkel des Kinderchirurgen Fritz Rehbein. Er studierte Philosophie, Soziologie und Geschichte in Freiburg im Breisgau, Paris, Frankfurt am Main, Göttingen und Berlin. Seine Promotion erfolgte 1996, die Habilitation 2004. Seine wichtigsten akademischen Lehrer waren Pierre Bourdieu, Günter Dux, Jürgen Habermas, Jann Holl, Bernd Martin, Günther Patzig und Hermann Schwengel. Er hatte Gastprofessuren in Bangkok, Buenos Aires, Neu-Delhi,Santiago de Chile, Vientiane und Zürich inne. In Vientiane ist Boike Rehbein maßgeblich am Aufbau der sozialwissenschaftlichen Fakultät der National University of Laos beteiligt. Bis 2009 war Rehbein Direktor des Global Studies Programm der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau und wechselte im Anschluss an die Humboldt-Universität zu Berlin, wo er seit dem Wintersemester 2009/2010 eine Professur für Gesellschaft und Transformation am Institut für Asien- und Afrikawissenschaften innehält.
Boike Rehbeins Forschungsschwerpunkte befassen sich vor allem mit dem Themenkomplex der Globalisierung unter besonderer Berücksichtigung Südostasiens, mit der kritischen soziologische Theorie und der Sozialstrukturanalyse.
Er ist einer der führenden Experten für Laos und für die Soziologie Pierre Bourdieus.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Rehbein, Boike |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Soziologe und Sozialphilosoph |
| GEBURTSDATUM | 1965 |
| GEBURTSORT | Berlin |