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| Bolintin-Vale | ||||
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| Basisdaten | ||||
|---|---|---|---|---|
| Staat: | Rumänien | |||
| Historische Region: | Große Walachei | |||
| Kreis: | Giurgiu | |||
| Koordinaten: | 44° 27′ N, 25° 45′ O44.446388888925.7575110Koordinaten: 44° 26′ 47″ N, 25° 45′ 27″ O | |||
| Zeitzone: | OEZ (UTC+2) | |||
| Höhe: | 110 m | |||
| Fläche: | 40,83 km² | |||
| Einwohner: | 12.127 (1. Juli 2007) | |||
| Bevölkerungsdichte: | 297 Einwohner je km² | |||
| Postleitzahl: | 085100 | |||
| Telefonvorwahl: | (+40) 02 46 | |||
| Kfz-Kennzeichen: | GR | |||
| Struktur und Verwaltung (Stand: 2008) | ||||
| Gemeindeart: | Stadt | |||
| Gliederung: | 3 Gemarkungen/Katastralgemeinden: Crivina, Malu Spart, Suseni | |||
| Bürgermeister: | Nicolae Sugurel (PSD) | |||
| Postanschrift: | Str. Libertății, nr. 1 loc. Bolintin-Vale, jud. Giurgiu, RO–085100 | |||
| Webpräsenz: | ||||
Bolintin-Vale ist eine Stadt im Kreis Giurgiu (Rumänien).
Inhaltsverzeichnis |
Bolintin-Vale liegt in der Walachischen Tiefebene am linken Ufer des Flusses Argeș. Die Kreishauptstadt Giurgiu befindet sich etwa 65 km südöstlich, die Landeshauptstadt Bukarest 25 km östlich.
Bolintin-Vale wurde 1433 erstmals urkundlich erwähnt. 1821 proklamierte im Ort der rumänische Revolutionär Tudor Vladimirescu den Kampf gegen die osmanische Vorherrschaft. 1989 erhielt Bolintin-Vale den Status einer Stadt.[1] 1991 flohen aus der benachbarten Gemeinde Bolintin-Deal nach Ausschreitungen von ethnischen Rumänen gegen die Roma-Minderheit zahlreiche Roma nach Bolintin-Vale, woraufhin es auch hier zu Ausschreitungen mit der Zerstörung mehrerer Roma-Häuser kam.[2]
Die wichtigsten Erwerbszweige der Stadt sind die Landwirtschaft, die Bauindustrie sowie die Erdöl- und Erdgasförderung.
Bei der Volkszählung 2002 wurden in der Stadt 11.702 Einwohner registriert, darunter 9.890 Rumänen und 1.808 Roma.[3] Etwa 7.000 lebten in Bolintin-Vale, die übrigen in den drei Katastralgemeinden. Bolintin-Vale ist eine der Städte in Rumänien mit dem größten Roma-Anteil.
Bolintin-Vale besitzt keinen Bahnanschluss. Mehrmals täglich bestehen Busverbindungen nach Bukarest. Am nördlichen Stadtrand verläuft die Autobahn A1.