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| Bose Corporation | |
|---|---|
| Rechtsform | Aktiengesellschaft |
| Gründung | 1964 |
| Sitz | Framingham, Massachusetts, USA |
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| Mitarbeiter | 9.000 |
| Umsatz | US$ 2 Milliarden[1] |
| Branche | Audiotechnik |
| Produkte | Home-Entertainment-Systeme, (Stereo-) Lautsprecher-Systeme, Kopfhörer, Noise-Cancelling Kopfhörer, Outdoor-Lautsprecher u. a |
| Website | www.bose.de |
Die Bose Corporation ist ein im Jahr 1964 vom späteren MIT-Professor Amar G. Bose gegründetes US-amerikanisches Unternehmen, das unter anderem HiFi-Komponenten wie Lautsprecher und Verstärker herstellt, vorrangig aber bekannt ist als Hersteller kompletter Audio-Systeme und Komponenten wie beispielsweise kompletten Heimkino-Systemen.
Der Stammsitz der Firma ist in Framingham, Massachusetts, USA. Bose ist ein privat gehaltenes Unternehmen, das 2007 weltweit mehr als 9.000 Mitarbeiter zählte. Sitz der deutschen Bose GmbH ist Friedrichsdorf im Hochtaunuskreis in Hessen. Bekannteste Produkte des Unternehmens sind das „Wave Radio“, „Acoustimass“-Lautsprechersysteme und „Lifestyle“-Heimkino-Komplettsysteme.
Eine Besonderheit der Bose Systeme ist das auffällige Design. Bose fertigt für das Hochpreissegment, ähnlich wie Bang & Olufsen, Bowers & Wilkins und harman/kardon.
Inhaltsverzeichnis |
Das Unternehmen betont bei seinen Lautsprecherentwicklungen einen sogenannten „psycho-akustischen“ Aspekt der Lautsprecherentwicklung. Hieraus entstanden einige unkonventionelle Konzepte, zum Beispiel der Einsatz mehrerer Breitbandlautsprecherchassis in einem Gehäuse in Verbindung mit kleinvolumigen Bandpass-Subwoofern in den sogenannten „Acoustimass“-Systemen oder die Einbeziehung von indirekt abgestrahlten Schallanteilen und Integration von elektronischen Equalizern, um Frequenzgänge auszugleichen.
Die Einbeziehung indirekter Schallanteile soll die Schallabstrahlung realer Musikinstrumente nachbilden, die meist nicht gerichtet abstrahlen, so dass z. B. in einem Konzertsaal der überwiegende Teil des Schalls auf indirektem Weg, etwa über Decken- und Wandreflexionen, beim Hörer ankommt.
Die Auseinandersetzungen mit Schwingungsproblemen jeder Art in den Laboratorien von Bose resultierten unter anderem 2005 in einem neuartigen Radaufhängungssystem für Fahrzeuge, das anstatt mit Federelementen Bodenunebenheiten aktiv durch ein System aus Sensoren und Elektromotoren ausgleicht.
Bose stellt in Sonderanfertigungen ebenso Beschallungssysteme für Kirchen (zum Beispiel im Petersdom in Rom) her. Im Space Shuttle wurden ebenfalls Bose-Lautsprecher eingesetzt. Außerdem ist Bose im Public-Address-Bereich mit vielen unterschiedlichen Lösungen vertreten (Beispiel: Panaray LT-System, AcousticWave Cannon u. a.).
Die Übernahme der EnduraTEC Systems Corporation führte im Mai 2004 zur Gründung der Bose ElectroForce Systems Group, die Test- und Simulationsinstrumente für die Materialforschung, Produktentwicklung und Medizintechnik für Forschungsinstitute, Universitäten und internationale Industrieunternehmen produziert. Die besondere Bauweise der Geräte (Linearmotor mit beweglichen Magneten) bietet eine Alternative gegenüber traditionellen Prüfgeräten.