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Die Botanischen Gärten der Georg-August-Universität in Göttingen wurden 1736 durch den Polyhistor Albrecht von Haller unmittelbar nach Einrichtung der Universität begründet.
Inhaltsverzeichnis |
Der auf die Gründung durch Haller zurückgehenden Alte Botanische Garten befindet sich im Nordosten der mittelalterlichen Innenstadt hinter dem alten Audimax. Er hat als systematischer Garten eine Größe von 5 Hektar und beinhaltet mehr als 12.000 verschiedene Pflanzenarten, die vom Albrecht-von-Haller-Institut für Pflanzenwissenschaften der Universität betreut werden. Die historische Anlage des Gartens innerhalb des Stadtwalls wurde später, durch jetzt noch drei geöffnete historische Tunnel unterhalb des Walles verbunden, außerhalb des Walles erweitert. Innerhalb des Walles befinden sich mehrere öffentlich zugängliche Gewächshäuser (historisches Farnhaus, Orangerie, Kalthaus, Tropenhaus, Subtropenhaus, Cycadeenhaus, Araceenhaus, Sukkulentenhaus, Trockenwüstenhaus, Viktoriahaus) mit unterschiedlichen Öffnungszeiten, meist jedoch wochentags vormittags geöffnet, sowie die Institutsgebäude. Außerhalb des Walles befindet sich ein System nach neuesten phylogenetischen Erkenntnissen sowie ein Alpinum mit verschiedenen Lebensräumen und ein Arboretum.
Mit diesem Garten verbinden sich die Namen von
Dieser neue Garten entstand 1967 als experimenteller Garten im Zuge der Norderweiterung der Universität an der B 27 in Nikolausberg unter Heinz Ellenberg (1913–1997).
Der Forstbotanische Garten mit dem dazugehörigen Arboretum entstand an den Neuen Botanischen Garten anschließend ebenfalls im Stadtteil Nikolausberg im Zuge des Umzugs (1970) der Forstwissenschaftlichen Fakultät von Hann. Münden nach Göttingen.