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| Brad Johnson | |
|---|---|
| Brad Johnson bei den Dallas Cowboys 2007 | |
| Position(en): Quarterback |
Trikotnummer(n): -- |
| geboren am 13. Oktober 1968 | |
| Karriereinformationen | |
| Aktiv: 1994–2008 | |
| NFL Draft: 1992 / Runde: 9 / Pick: 227 | |
| College: Florida State | |
| Teams | |
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| Karrierestatistiken | |
| TD - INT | 166 - 122 |
| durch Pass erzielter Raumgewinn | 29054 Yards |
| Rating | 82,5 |
| Stats bei NFL.com | |
| Karrierehöhepunkte und Auszeichnungen | |
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James Bradley Johnson (* 13. September 1968 in Marietta, Georgia, USA) ist ein US-amerikanischer American-Football-Spieler. Er spielte in der NFL, zuletzt für die Dallas Cowboys.
Inhaltsverzeichnis |
Johnson spielte Football und Basketball für die Mannschaft der Florida State University den Florida State Seminoles. Während seiner Laufbahn als College-Quarterback erlebte er die ersten Höhe und Tiefen und kam lediglich in seiner letzten Spielzeit 1991 zu einer nennenswerten Anzahl von Einsätzen. Trotzdem vervollständigte er während seiner Laufbahn 66,9 % seiner Passversuche und erzielte acht Touchdowns.
Johnsons Profikarriere begann schleppend. Erst in der achten Runde der NFL Draft 1992 wurde er von den Minnesota Vikings an 227. Stelle gezogen. Eine derart späte Verpflichtung bedeutet, dass in der Regel keine große Profikarriere zu erwarten ist. Johnson sollte das Gegenteil beweisen und blickt bisher auf 16 Jahre als Profi zurück. Quarterbacks, die weit vor ihm verpflichtet wurden, wie David Klingler oder Tommy Maddox kamen nie an Johnsons Erfolge heran und haben ihre Laufbahn auch mittlerweile beendet.
Wie seine Collegelaufbahn verlief auch die Profikarriere von Johnson am Anfang sehr wechselhaft. Bei den Vikings konnte er sich zunächst nicht durchsetzen und kam erst 1994 und 1995 zu einigen wenigen Einsätzen. 1996 gaben die Vikings Johnson an die NFLE zu den London Monarchs ab. Johnson sollte dort Erfahrung sammeln. Obwohl die Mannschaft der Monarchs in diesem Jahr allenfalls Mittelmaß darstellte, gelang es Johnson zu überzeugen und zu den Vikings zurückzukehren. Nachdem sich der etatmäßige Quarterback der Vikings Warren Moon in der Saison 1996 verletzt hatte, kam Johnsons große Zeit. Er warf 17 Touchdowns bei 10 Interceptions und konnte sich so seinen Stammplatz sichern. Die Vikings zogen in die Play Offs ein, mussten sich dort aber den Dallas Cowboys mit 40:15 geschlagen geben. 1997 folgte ein weiteres erfolgreiches Jahr bei den Vikings. Ihm gelangen 20 Touchdowns. 1998 verlor Johnson seinen Stammplatz an Randall Cunningham, der selbst eine überragende Saison spielte. Die Mannschaft verlor erst im NFC Championship Game gegen die Atlanta Falcons. Da es für den Trainer der Vikings Dennis Green unwahrscheinlich erschien, dass Johnson Cunningham nochmals verdrängen würde können (zumal von den Vikings mit Daunte Culpepper ein junger hochwertiger Quarterback hinzu verpflichtet wurde), wurde Johnson zu den Washington Redskins abgegeben. Ein Umstand der in Minneapolis bald auf Unverständnis stoßen sollte, da Johnsons individuelle Leistungen bei den Redskins in der darauffolgenden Saison herausragend waren. Er warf 1999 Pässe für einen Raumgewinn von insgesamt 4005 Yards, den zweit meisten die ein Quarterback dieser Mannschaft jemals erzielt hatte. Seinen 24 Touchdowns standen 13 Interception gegenüber. Der Einzug in die Play-Offs war die Folge, dort scheiterte er aber im Spiel gegen die Tampa Bay Buccaneers knapp mit 14:13. Nach einem weiteren - diesmal erfolglosen Jahr in Washington D.C. wechselte er dann 2001 zu den Buccaneers. Mit diesem Team sollte er seinen größten Erfolg feiern.
Vor der Saison 2002 hatte die Mannschaft aus Florida Jon Gruden als neuen Trainer von den Oakland Raiders verpflichtet. Diese Verpflichtung sollte sich als riesen Gewinn für die Buccaneers herausstellen, denn genau gegen die Mannschaft aus Oakland spielten die Buccaneers am 26. Januar 2003 im Super Bowl XXXVII in San Diego. Gruden, der die Spieler der gegnerischen Mannschaft natürlich sehr gut kannte, stellte sein neues Team sehr gut ein. Der Super Bowl ging mit 48:21 nach Florida. Johnson selbst erzielte zwei Touchdowns.
2004 verlor Johnson seinen Stammplatz in Tampa an Brian Griese und wechselte im Jahr darauf zurück zu den Vikings. Dort verdrängte er Culpepper verletzungsbedingt als Nummer 1 auf der Position des Quarterbacks, konnte aber mit seiner Mannschaft nicht in die Play Offs einziehen.
Seit 2007 ist Johnson zweiter Quarterback bei den Dallas Cowboys hinter Tony Romo. Johnson sollte in den nächsten drei Jahren mit seiner Erfahrung helfen Romo an die Weltspitze heranzuführen, wurde aber im Februar 2009 entlassen und durch Jon Kitna ersetzt.
Johnson war ein Ausbund an Zuverlässigkeit. 61,8 % seiner Pässe wurden gefangen. In neun aufeinanderfolgenden Spielzeiten konnten 60% seiner Pässe gefangen werden. Damit ist er der erste und bisher einzige Spieler dem dies gelang. 2002 hatte er das höchste Quarterback Rating in der National Football Conference. Er selbst erzielte durch Pässe 166 Touchdowns bei 122 Interceptions während den Hauptrundenspielen. Acht Touchdowns konnte er selbst erlaufen.
Johnson spielte 1999 und 2002 im Pro Bowl, dem Abschlussspiel der besten Spieler einer Saison. 2003 gewann er die Quarterback Challenge.
Johnson ist verheiratet und hat zwei Söhne. Johnson engagiert sich sozial und unterstützt diverse Organisation im Kampf gegen Krankheiten von denen Kinder betroffen sind.
I Bart Starr | II Bart Starr | III Joe Namath | IV Len Dawson | V Johnny Unitas | VI Roger Staubach | VII Bob Griese | VIII Bob Griese | IX Terry Bradshaw | X Terry Bradshaw | XI Ken Stabler | XII Roger Staubach | XIII Terry Bradshaw | XIV Terry Bradshaw | XV Jim Plunkett | XVI Joe Montana | XVII Joe Theismann | XVIII Jim Plunkett | XIX Joe Montana | XX Jim McMahon | XXI Phil Simms | XXII Doug Williams | XXIII Joe Montana | XXIV Joe Montana | XXV Jeff Hostetler | XXVI Mark Rypien | XXVII Troy Aikman | XXVIII Troy Aikman | XXIX Steve Young | XXX Troy Aikman | XXXI Brett Favre | XXXII John Elway | XXXIII John Elway | XXXIV Kurt Warner | XXXV Trent Dilfer | XXXVI Tom Brady | XXXVII Brad Johnson | XXXVIII Tom Brady | XXXIX Tom Brady | XL Ben Roethlisberger | XLI Peyton Manning | XLII Eli Manning | XLIII Ben Roethlisberger | XLIV Drew Brees | XLV Aaron Rodgers | XLVI Eli Manning
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Johnson, Brad |
| ALTERNATIVNAMEN | Johnson James Bradley |
| KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanischer Footballspieler |
| GEBURTSDATUM | 13. September 1968 |
| GEBURTSORT | Marietta (Georgia) |