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| Brennender Berg | ||
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Felsspalten mit Wärmeaustritt durch schwelendes | ||
| Höhe | 357 m ü. NN | |
| Lage | Saarland (Deutschland) | |
| Geographische Lage | 49° 17′ 1″ N, 7° 3′ 21″ O49.28361111117.05583333333357Koordinaten: 49° 17′ 1″ N, 7° 3′ 21″ O | |
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| Besonderheiten | ND Brennender Berg | |
Der Brennende Berg (356,7 m ü. NN[1] [2]) ist eine bewaldete Anhöhe auf der Grenze der saarländischen Städte Saarbrücken und Sulzbach. Er beherbergt ein schwelendes Kohlenflöz, das im 17. Jahrhundert in Brand geriet, noch heute brennt und als Naturdenkmal ausgewiesen ist.
Inhaltsverzeichnis |
Der Brennende Berg liegt zwischen dem Saarbrücker Stadtteil Dudweiler im Westen und dem Sulzbacher Stadtteil Neuweiler im Osten. Westlich vorbei am bewaldeten Brennenden Berg fließt aus Richtung Nordosten von Sulzbach kommend der nordöstliche Saar-Zufluss Sulzbach. Etwas ostnordöstlich seiner Kuppe steht am Ortsrand von Neuweiler ein Sendemast (353,5 m ü. NN[1]; Lage49.28392222227.05698611111).
Das Naturdenkmal Brennender Berg (327,6 m ü. NN[1][2]); Lage49.288757.05216666667) befindet sich rund 500 m nordnordwestlich der Bergkuppe in einer Art Klamm, die durch den Abbau von Alaunschiefer entstand. Nach der Überlieferung geriet hier um das Jahr 1668 ein tagesnahes Steinkohlenflöz in Brand. Nach einem Reisebericht von Goethe geschah das erst um das Jahr 1760. Die genaue Brandursache ist jedoch unklar. Wahrscheinlich handelte es sich um Selbstentzündung durch Druck und Zersetzung in Folge unplanmäßiger Kohlengewinnung. Nach der Überlieferung hat ein Hirte an einem Baumstock ein Feuer entzündet, das sich über dessen Wurzeln bis in das Flöz übertragen haben soll. Anfangs versuchte man, den Brand mit Wasser zu bekämpfen, was aber erfolglos blieb.
Das Flöz brennt nicht mit offener Flamme, sondern glimmt. Zu Beginn war die Glut noch durch Spalten im Fels zu sehen, und es kam zu starken Rauchentwicklungen. Vermutlich gegen Ende des 18. Jahrhunderts begann der Brand sich abzuschwächen. Je nach Witterung sind heute noch Dämpfe zu beobachten, außerdem ist zumindest in einer Gesteinsspalte immer noch der Austritt warmer Luft zu spüren.
Das Naturdenkmal am Brennenden Berg ist eine der Sehenswürdigkeiten der Region. Es ist beliebtes Ziel für Ausflüge und schulische Wandertage. Ein günstiger Ausgangspunkt für Wanderungen ist der Parkplatz des Friedhofs in Dudweiler am Ende der Neuweiler Straße.
Auch Johann Wolfgang von Goethe besuchte im Juni 1770 den Brennenden Berg, woran eine Gedenktafel erinnert. Er schrieb später in Dichtung und Wahrheit über den Besuch: