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| Brienzersee | ||
|---|---|---|
| Brienzersee | ||
| Geographische Lage | Berner Oberland | |
| Zuflüsse | Aare, Lütschine | |
| Abfluss | Aare | |
| Städte am Ufer | Interlaken, Brienz, Bönigen | |
| Daten | ||
| Koordinaten | 640767 / 17528346.72757.97194444444Koordinaten: 46° 43′ 39″ N, 7° 58′ 19″ O; CH1903: 640767 / 175283 | |
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| Höhe über Meeresspiegel | 564 m ü. M. | |
| Fläche | 29,8 km² | |
| Maximale Tiefe | 260 m | |
| BFS-Nr.: 9089 | ||
Der Brienzersee ist ein typischer Alpenrandsee im Kanton Bern in der Schweiz. Die steilen Ufer setzen sich auch unter dem Wasserspiegel fort, so dass kaum Flachwasserzonen existieren.
Der See wird von der Aare durchflossen. Daneben münden eine Vielzahl kleinerer Bäche in den See. Nennenswert sind die Giessbachfälle, die sich in vierzehn Stufen in den Brienzersee hinunterstürzen. Der See ist 14 km lang und 2,8 km breit. Seine Fläche beträgt 29,8 km², die maximale Tiefe ist 260 m. Der Inhalt beträgt rund 5,2 km³. Bei Normalwasserstand liegt der Seespiegel auf 564 m ü. M. Das Einzugsgebiet umfasst eine Fläche von 1127 km².
250 Meter vor Iseltwald liegt die einzige Insel, die Schneckeninsel (schweizerisch Schnäggen-Inseli) genannt wird. Sie gehört der Gemeinde Iseltwald, auf ihr befinden sich eine Kapelle und ein Grillplatz.
An seinem nördlichen Ufer liegt das namengebende Dorf Brienz. An seinem südwestlichen Ende, eingebettet zwischen Thuner- und Brienzersee, liegt das Bödeli mit den Gemeinden Interlaken, Matten und Unterseen.
Der Brienzersee ist nährstoffarm und einer der saubersten Seen in der Schweiz. Die Fischerträge sind daher nicht sehr gross, aber die Brienzerseefische, insbesondere die Egli, gelten als regionale Delikatesse. Der Gesamtertrag betrug im Jahr 2001 10'078 kg.
Wie in anderen Schweizer Seen wurden im Brienzersee im 20. Jahrhundert mehrere hundert Tonnen Munition versenkt.
Seit 1839 gibt es auf dem See eine Passagierschifffahrt. Heute betreibt die BLS AG eine Flotte von fünf Schiffen, darunter ist der Schaufelraddampfer Lötschberg mit Baujahr 1914.
Brienzlinge wurden einst die zum Trocknen aufgefädelten kleinen Fische aus dem See genannt[1].
Der Brienzersee ist der Ostteil des ehemaligen Wendelsees.
Schweizer Seen mit einer Fläche von über 1 km² (ohne Speicherseen):
Ägerisee | Baldeggersee | Bielersee | Bodensee | Brienzersee | Genfersee | Greifensee | Hallwilersee | Lac de Joux | Langensee | Lauerzersee | Luganersee | Murtensee | Neuenburgersee | Oeschinensee | Pfäffikersee | Sarnersee | Sempachersee | Silsersee | Silvaplanersee | Thunersee | Vierwaldstättersee | Walensee | Zugersee | Zürichsee