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| Staatliche Ebene | Bund | ||
| Stellung der Behörde | Oberste Bundesbehörde | ||
| Gründung | |||
| Hauptsitz | Wien | ||
| Behördenleitung | Nikolaus Berlakovich, Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft | ||
| Website | www.Lebensministerium.at | ||
Die seit 2000 als Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft oder Lebensministerium (kurz BMLFUW oder Landwirtschaftsministerium, Umweltministerium) bezeichnete österreichische Verwaltungseinrichtung des Bundes ist vor allem zuständig für Agrarpolitik, Forstpolitik, Jagd, Fischerei, Weinrecht, Wasserrecht sowie den Umwelt- und Tierschutz.
In der derzeitig amtierenden Bundesregierung Faymann ist Nikolaus Berlakovich (ÖVP) Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft.
Für die früheren Minister für Ackerbau bzw. Land- und Forstwirtschaft seit 1867, siehe → Liste der österreichischen Landwirtschaftsminister
Das BMLFUW ist zuständig für:
Das BMLFUW ist folgendermaßen gegliedert:
Das k.k. Ackerbauministerium wurde 1867 gegründet; erster Minister war Alfred Józef Potocki.
In der Ersten Republik hieß das Ministerium von 1918 bis 1919 Staatsamt für Landwirtschaft. Erster republikanischer Minister war ab 12. November 1918 Josef Stöckler. Ab 1920 hieß das Amt Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft.
Mit dem „Anschluss“ Österreichs hörte das Ministerium 1938 auf zu bestehen.
In der Zweiten Republik bestand das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft ab 1945 weiter. Erster Minister nach dem Zweiten Weltkrieg war Rudolf Buchinger.
Das 1972 gegründete Bundesministerium für Gesundheit und Umweltschutz hieß ab 1987 Bundesministerium für Umwelt, Jugend und Familie, dann ab 1995 Bundesministerium für Umwelt und im Folgejahr dann Bundesministerium für Umwelt, Jugend und Familie. 2000 wurden in der Regierung Schüssel I die Umweltzuständigkeiten des Umweltministeriums mit dem Landwirtschaftsministerium vereint. Die Zuständigkeiten für Jugend und Familien des Umweltministeriums gingen in das Sozialministerium über.
2004 rief der damalige Umweltminister Josef Pröll die vierwöchige Aktion Nachhaltige Wochen ins Leben, die einmal jährlich auf ökologische und sozialveträgliche Produkte aufmerksam machen soll, mit dem Ziel, ein Bewusstsein für nachhaltigen Konsum zu schaffen.[1] 2010 wurde die Aktion nach Amtsantritt von Nikolaus Berlakovich unter dem Namen "Bewusst kaufen" als ganzjährige Initiative fortgeführt.[2]
Ein Projekt zur Förderung der traditionellen Küche in Österreich wurde 2009 mit dem Projekt Traditionelle Lebensmittel geschaffen, in dem in Zusammenarbeit mit dem Kuratorium Kulinarisches Erbe Österreich Produkte erfasst werden, die mindestens drei Generationen in der jeweiligen Region verankert sind.[3]
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