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Die Bundesverwaltung (französisch Administration fédérale, italienisch Amministrazione federale, rätoromanisch Administraziun federala) stellt zusammen mit dem Bundesrat die Exekutive der Schweiz dar. Sie umfasst die Departemente, die Bundeskanzlei sowie die dezentralisierten Verwaltungseinheiten und untersteht dem Bundesrat. Jedes Mitglied des Bundesrates steht einem Departement vor (Departementsprinzip) und trägt für dieses die politische Verantwortung. Per Ende 2005 beschäftigte die Bundesverwaltung 33'290 Personen auf Vollzeitbasis (−2,5 Prozent gegenüber 2004). Der Bundeskanzler oder die Bundeskanzlerin leitet die Bundeskanzlei. Daraus ergibt sich folgender Grundaufbau:
Im Sinne der Gewaltenteilung unabhängige Verwaltungen haben die Bundesversammlung mit den Parlamentsdiensten und das Bundesgericht.
Folgende Behörden sind den jeweiligen Departementen unterstellt:
Bundeskanzlerin Corina Casanova
Der Bundeskanzlei administrativ zugeordnet:
Bundesrätin Didier Burkhalter, Departementsvorsteher
Bundesrat Alain Berset, Departementsvorsteher
Administrativ dem EDI zugeordnet:
Bundesrätin Simonetta Sommaruga, Departementsvorsteherin
Administrativ dem EJPD zugeordnet:
Bundesrat Ueli Maurer, Departementsvorsteher
Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf, Departementsvorsteherin
Administrativ dem EFD zugeordnet:
Bundesrat Johann Schneider-Ammann, Departementsvorsteher
Administrativ dem EVD zugeordnet:
Bundesrätin Doris Leuthard, Departementsvorsteherin
Die ausserparlamentarischen Kommissionen erfüllen vor allem zwei Funktionen: Sie ergänzen als Milizorgane die Bundesverwaltung in Bereichen, wo dieser spezielle Kenntnisse fehlen. Damit stehen der Verwaltung Fachkenntnisse zur Verfügung, die selbst hergestellt werden müssten. «Die Einsetzung neuer ausserparlamentarischer Kommissionen erfolgt daher oft, wenn der Staat neue Aufgaben zu übernehmen hat und die entsprechenden Fachkenntnisse in der Verwaltung selber noch nicht vorhanden sind.» Zudem sind sie ein nützliches Mittel zur Interessenvertretung von Organisationen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Die Zusammenarbeit ermöglicht Kompromisse, die nicht nur auf reiner Interessenvertretung basieren. Dementsprechend können ausserparlamentarische Kommissionen als Instrument einer partizipativen Demokratie betrachtet werden und verfügen in der Schweiz über eine lange Tradition. Beispiele sind: PRS – Kommission Präsenz Schweiz; EEK – Eidgenössische Ernährungskommission; EKKJ – Eidgenössische Kommission für Kinder- und Jugendfragen.[1]
Bundeskanzlei: Schweizerische Bundeskanzlei (BK)
Departemente: Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) | Eidgenössisches Departement des Innern (EDI) | Eidgenössisches Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) | Eidgenössisches Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) | Eidgenössisches Finanzdepartement (EFD) | Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement (EVD) | Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK)