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Burckhardt Helferich

Burckhardt Helferich (* 10. Juni 1887 in Greifswald; † 5. Juli 1982 in Bonn) war ein deutscher Chemiker.

Burckhardt Helferich war der Sohn des Medizinprofessors Heinrich Helferich (1851−1945).

Er studierte Naturwissenschaften, besonders Geologie, an der Universität Lausanne und ab 1907 Chemie in München und Berlin. In Berlin wurde er bei Emil Fischer promoviert, dessen Assistent er anschließend wurde.

Helferich war Professor für organische Chemie in Frankfurt am Main. Anschließend wurde er Nachfolger von Rudolf Pummerer an der Universität Greifswald. 1930 folgte er einen Ruf an die Universität Leipzig, wo er von 1930 bis 1945 als Nachfolger von Arthur Hantzsch Direktor des Chemischen Instituts war. 1947 wurde Helferich Professor an der Universität Bonn, deren Rektor er 1954/55 war.

1951 wurde er mit der Emil-Fischer-Medaille ausgezeichnet. 1957 erhielt er das Große Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland. Weiterhin wurde er zum Mitglied der Leopoldina gewählt und zum Dr.-Ing. h.c. der Technischen Hochschule Stuttgart ernannt. Zwischen 1911 und 1974 veröffentlichte er über 300 wissenschaftliche Arbeiten.

Sein bekanntester akademischer Schüler war Reinhard W. Hoffmann (*1933), der als Professor für organische Chemie an der Philipps-Universität Marburg wirkte.

Inhaltsverzeichnis

Burckhardt-Helferich-Preis

Die Universität Leipzig vergibt seit 2005 den Burckhardt-Helferich-Preis[1].

Literatur

  • Hermann Stetter: Burckhardt Helferich. 1887–1982. In: Chemische Berichte. Band 118, Nr. 1, 1985, S. I-XIX

Weblinks

Einzelnachweise

  1. siehe http://www.chemlin.de/news/dez05/Burkhardt-Helferich-Preis.htm
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