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| Eigenschaften der Butane | ||
| Name | n-Butan[1] | Isobutan[2] |
| Strukturformel | |
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| CAS-Nummer | 106-97-8 | 75-28-5 |
| PubChem | 7843 | 6360 |
| Summenformel | C4H10 | |
| Molare Masse | 58,12 g·mol−1 | |
| Kurzbeschreibung | bei 20 °C und 1013 mbar gasförmig | |
| Schmelzpunkt | −138,29 °C | −159,42 °C |
| Siedepunkt | −0,50 °C | −11,7 °C |
| Dampfdruck (20 °C) | 208 kPa | 301,9 kPa |
| Dichte bei 0 °C, 1013 hPa | 2,71 kg·m−3 | 2,70 kg·m−3 |
| Löslichkeit | 61 mg·l−1 | 49 mg·l−1 |
| Untere Explosionsgrenze (UEG) |
1,4 Vol% | 1,5 Vol% |
| 33 g·m−3 | 37 g·m−3 | |
| Obere Explosionsgrenze (OEG) |
9,4 Vol% | 9,4 Vol% |
| 231 g·m−3 | 231 g·m−3 | |
Die Butane sind eine Stoffgruppe innerhalb der Alkane, die die Summenformel C4H10 aufweisen. Sie besteht aus den beiden Vertretern n-Butan und iso-Butan, die zueinander isomer sind. Beide Butane sind farblose, brennbare, leicht zu verflüssigende Gase („Flüssiggase“), die sich kaum in Wasser, aber gut in Ethanol und Ether lösen.[3]
Inhaltsverzeichnis |
Butane kommen natürlich im Erdgas vor, werden aber auch durch Cracken aus Erdöl gewonnen. Eine Trennung der beiden Isomere kann durch Adsorption und fraktionierte Desorption ab Aktivkohle oder Zeolithen erfolgen. Isobutan wird in großen Mengen aus n-Butan durch Isomerisierung mit einem Gemisch von Aluminiumchlorid und Chlorwasserstoff als Katalysator hergestellt.[3]
Butane werden vielfältig in der chemischen Industrie zur Darstellung von C4-Alkenen wie 1,3-Butadien, But-1-en, But-2-enen und Isobuten sowie für Synthesen höherer Kohlenwasserstoffe (für „Alkylatbenzin“), Thiophen sowie von Oxidationsprodukten wie tert-Butylhydroperoxid eingesetzt. Große Bedeutung haben die Gase auch als Heizgase, Kältemittel sowie als Treibgase.[3][4]
Butane besitzen – wie alle Alkane – eine narkotische und sauerstoffverdrängende Wirkung. Bei einer dadurch ausgelösten Atemdepression können Effekte auf das Zentralnervensystem wie Erregung, Euphorie und Erbrechen, bei hohen Dosen auch negative Wirkungen auf Blutkreislauf und Herz (wie Herzrhythmusstörungen) auftreten.[4]