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| Bytom | ||||
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| Basisdaten | ||||
|---|---|---|---|---|
| Staat: | Polen | |||
| Woiwodschaft: | Schlesien | |||
| Landkreis: | Kreisfreie Stadt | |||
| Fläche: | 69,3 km² | |||
| Geographische Lage: | 50° 21′ N, 18° 55′ O50.348055555618.92Koordinaten: 50° 20′ 53″ N, 18° 55′ 12″ O | |||
| Einwohner: |
181.617 | |||
| Postleitzahl: | 41-900 bis 41-936 | |||
| Telefonvorwahl: | (+48) 32 | |||
| Kfz-Kennzeichen: | SY | |||
| Wirtschaft und Verkehr | ||||
| Straße: | Breslau/Oppeln–Krakau | |||
| Schienenweg: | Katowice–Herby Nowe/Kluczbork | |||
| Bytom–Gliwice | ||||
| Nächster int. Flughafen: | Kattowitz | |||
| Gemeinde | ||||
| Gemeindeart: | Stadtgemeinde | |||
| Fläche: | 69,3 km² | |||
| Einwohner: |
181.617 | |||
| Bevölkerungsdichte: | 2620 Einw./km² | |||
| Gemeindenummer (GUS): | 2462011 | |||
| Verwaltung (Stand: 2008) | ||||
| Stadtpräsident: | Piotr Koj | |||
| Adresse: | ul. Parkowa 2 41-902 Bytom | |||
| Webpräsenz: | www.um.bytom.pl | |||
Bytom [ˈbɨtɔm], (deutsch Beuthen O.S., schlesisch: Beuthn), ist eine kreisfreie Großstadt in der Woiwodschaft Schlesien im südlichen Teil Polens, rund 320 km südwestlich der Landeshauptstadt Warschau und rund 85 km nordwestlich von Krakau. Vorherrschende Industrie war traditionell der Steinkohlebergbau im Oberschlesischen Kohlerevier, einem der größten Steinkohlevorkommen in Mitteleuropa, den Strukturwandel überstand jedoch nur die Carsten-Zentrum-Grube.
Inhaltsverzeichnis |
Die Stadt wurde 1136 als Bithom erstmals erwähnt und besitzt seit 1254 deutsches Stadtrecht. Durch Aufteilung des Herzogtums Oppeln wurde die Stadt 1281 Sitz des Herzogtums Beuthen, das 1289 unter böhmische Oberhoheit kam. Seit 1450 wurde die Stadt Beuthen genannt. Sie kam 1526 zusammen mit Böhmen zum Habsburgerreich und wurde 1742 mit dem größten Teil Schlesiens an Preußen angegliedert.
Durch Industrialisierung und Bergbau (Steinkohle-, Zink- und Bleierzvorkommen in der Umgebung) erlebte die Stadt im 19. Jahrhundert einen starken wirtschaftlichen Aufschwung. Am 1. April 1890 wurde Beuthen zum Stadtkreis erhoben. 1894 wurde die erste Straßenbahnlinie, 1899 die Stadtbibliothek eröffnet.
In der Volksabstimmung in Oberschlesien am 20. März 1921 votierten 59,4 Prozent der Oberschlesier für Deutschland und 40,6 Prozent für Polen. Abweichend von den Bestimmungen des Versailler Vertrages wurde die Region zwischen beiden Staaten geteilt. Der gesamte Verlauf vom Kriegsende bis zur Teilung war von drei polnischen Aufständen begleitet. Beuthen, dessen Einwohner zu 75 % für die weitere Zugehörigkeit zum Deutschen Reich gestimmt hatten, verblieb bei Deutschland, wurde jedoch zur Grenzstadt zum nun polnischen Ostoberschlesien.[3]
In der Stadt befand sich eine am 2. Juli 1869 eröffnete Synagoge. Sie wurde während der Kristallnacht am 9./10. November 1938 niedergebrannt. Die jüdische Gemeinde Beuthens gehörte zu den ersten Opfern des Holocausts und wurde vollständig ausgelöscht. Eine Gedenktafel am ehemaligen Standort der Synagoge erinnert heute an die zahlreichen Opfer.
Am 27. Januar 1945 wurde Beuthen von der Roten Armee besetzt und unter polnische Verwaltung gestellt. Das Beuthener Rathaus wurde zerstört. Die deutschen Bewohner, soweit sie nicht bereits vor den anrückenden Sowjetsoldaten geflüchtet waren, wurden größtenteils aufgrund der Bierut-Dekrete vertrieben. In der seither „Bytom“ genannten Stadt lebt jedoch auch heute noch eine große Anzahl von Menschen deutscher Herkunft.
Der Abbau großer Kohlevorkommen unter der Stadt wurde zur Zeit der Volksrepublik Polen rücksichtslos vorangetrieben. Die Folgen dieses Bergbaus stellen heute das größte Problem Bytoms dar. Im gesamten Stadtgebiet kann es zum plötzlichen Absacken des Bodens und der darauf befindlichen Gebäude kommen. Derartige Ereignisse sind schwer vorhersehbar, zumal es an einer Kartierung der gefährdeten Gebiete und des exzessiven Kohlebergbaus mangelt. Aufgrund der daraus resultierenden schlechten Investitionssicherheit fließen heute nur sehr wenige Investitionen nach Bytom und die Zahl der Erwerbslosen ist mit rund 30 % dementsprechend hoch. Die Bausubstanz in der gesamten Stadt ist weitgehend verfallen, und durch das Absacken des Bodens stehen viele Gebäude schief.
Manche Gebäude sind bereits renoviert. Im Stadtzentrum sind die Bahnhofsstraße (Dworcowa) und der Markt (Rynek) verkehrsfrei. Ein großes neues Einkaufszentrum wurde im Stadtzentrum errichtet.
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Dann gibt es Czarni Bytom sowie eine Reihe von Kampfsportclubs, unter anderem den Judoklub Bytom, woher der dreifache Olympiasieger Waldemar Legień kommt.
Bytom unterhält mit folgenden Städten Partnerschaften:
Im ÖPNV besteht eine Anbindung an das Netz der Oberschlesischen Straßenbahn. Die Fahrt mit der Strassenbahn von Katowice bis Bytom dauert ca. 45 Minuten.
Mit der Bahn bestehen 2011 primär ungefähr stündliche Verbindungen mit Regionalzügen der Linie Katowice - Bytom (-Lubiniec). Sowie einige weitere Regionalzugsverbindungen und Fernverkehrszüge. Der Bahnhof von Bytom ist in einem schlechten baulichen Zustand.
→ Siehe auch Wappen von Bytom
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