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CĂ©line Marie Claudette Dion, CC, OQ [seËlin maËÊi kloËdÉt djÉÌ] (* 30. MĂ€rz 1968 in Charlemagne, QuĂ©bec) ist eine kanadische SĂ€ngerin. Mit ĂŒber 230 Millionen verkauften TontrĂ€gern ist sie eine der erfolgreichsten PopsĂ€ngerinnen der Welt. CĂ©line Dion ist fĂŒr den Einsatz der Gesangstechnik des Belting bekannt.
Inhaltsverzeichnis |
CĂ©line wurde als jĂŒngstes der 14 Kinder von AdhĂ©mar Dion und ThĂ©rĂšse Tanguay geboren und wuchs in Ă€rmlichen UmstĂ€nden auf. Ihr Vater war ein ehemaliger Waldarbeiter, der sich erst spĂ€ter mit einem kleinen Hotel selbststĂ€ndig machte.
Im Jahr 1980 komponierten ihre Mutter und ihr Bruder Jacques das Lied Ce nâĂ©tait quâun rĂȘve, das sie dem Manager RenĂ© AngĂ©lil schickten. Er entdeckte ihr Talent und nahm eine Hypothek auf sein Haus auf, damit er ihr erstes Album finanzieren konnte. 1981 veröffentlichte CĂ©line Dion ihre erste Langspielplatte in ihrer Muttersprache Französisch, La voix du bon dieu (Die Stimme Gottes), die sie in QuĂ©bec zu einem Star machte.
Im Oktober 1982 nahm CĂ©line Dion fĂŒr Frankreich am World Popular Song Festival in Tokio teil, fĂŒr ihr Heimatland Kanada war der spĂ€ter ebenfalls sehr erfolgreiche SĂ€nger Bryan Adams am Start. Mit dem Titel Tellement jâai dâamour pour toi gewann sie in der Kategorie Best Song Award und wurde so auch einer breiteren Ăffentlichkeit auĂerhalb Kanadas bekannt. 1983 bekam sie in Frankreich fĂŒr den Titel Dâamour ou dâamitiĂ© als erste kanadische KĂŒnstlerin eine Goldene Schallplatte. 1987 produzierte sie das Album Incognito, das in Kanada Doppelplatin erhielt und weltweit 1,5 Millionen Mal verkauft wurde.
UnterstĂŒtzt von den Schweizer Komponisten und Liedertextern Atilla ĆereftuÄ und Nella Martinetti nahm CĂ©line Dion fĂŒr die Schweiz am Eurovision Song Contest 1988 in Dublin teil. Mit dem Titel Ne partez pas sans moi, dessen Musik von ĆereftuÄ und Text von Martinetti stammte, belegte sie den ersten Platz mit nur einem Punkt Vorsprung vor dem zweitplatzierten Briten Scott Fitzgerald. Dieser Sieg machte sie auch in Europa bekannter.
Ende der 1980er Jahre war CĂ©line Dion in Kanada und Frankreich bereits eine bekannte und erfolgreiche SĂ€ngerin. Mit 20 Jahren hatte sie schon 14 Alben (elf Alben in Kanada und drei in Frankreich) veröffentlicht und insgesamt 15 FĂ©lix Awards sowie drei Platin- und vier Goldene Schallplatten erhalten. In den USA kannte sie hingegen kaum jemand. Dies lag vor allem daran, dass die Kanadierin bisher nur französischsprachige Alben veröffentlicht hatte und diese in den USA meist keine gröĂere Beachtung fanden.
Aus diesem Grund nahm CĂ©line Dion unter dem Titel Unison ihr erstes englischsprachiges Album auf, das 1990 in Kanada und den USA sowie 1991 weltweit veröffentlicht wurde. Dieses brachte ihr auch in den USA den gewĂŒnschten Erfolg. Die erste Singleauskopplung Where Does My Heart Beat Now war ihr erster englischsprachiger Hit und kam bis auf Platz 4 der US-Charts. FĂŒr Unison erhielt sie Platin in den USA sowie sieben Mal Platin in Kanada.
Dass sie sich trotzdem nicht als englischsprachige SĂ€ngerin fĂŒhlte, wurde bei der Verleihung der FĂ©lix Awards im Jahre 1990 deutlich: CĂ©line Dion sollte den Preis fĂŒr die beste englischsprachige KĂŒnstlerin erhalten, lehnte jedoch mit der BegrĂŒndung ab, sie sei eine französischsprachige SĂ€ngerin und werde dies auch immer bleiben.
1991 veröffentlichte Céline Dion unter dem Titel Dion chante Plamondon (in Kanada) bzw. Des mots qui sonnent (in Frankreich) ein Album, bei dem alle Titel von dem kanadischen Komponisten Luc Plamondon geschrieben worden sind. Auf den beiden frankophonen MÀrkten, Frankreich und Québec, erreichte dieses Album Doppelplatin-Status.
Der eigentliche weltweite Durchbruch gelang CĂ©line Dion im Jahre 1992: Im Duett mit Peabo Bryson sang sie den Titelsong Beauty and the Beast zu dem gleichnamigen Disney-Zeichentrickfilm Die Schöne und das Biest. Die Single wurde nicht nur in den USA ein Bestseller, sondern auch CĂ©lines erste Top 10 Single in GroĂbritannien. Die Produzenten Alan Menken und Howard Ashman erhielten fĂŒr den Titel neben einigen Grammys und dem Golden Globe 1992 auch den Oscar alsâ Besten Songâ; CĂ©line Dion gewann 1993 gemeinsam mit Peabo Bryson ihren ersten Grammy in der Kategorie âBeste Darbietung eines Duos oder einer Gruppe mit Gesang â Popâ.
1992 veröffentlichte CĂ©line Dion unter dem Titel CĂ©line Dion ihr zweites englischsprachiges Album, auf dem auch Beauty and the Beast zu hören ist. Mit If You Asked Me To enthielt das Album eine weitere US Top Five Single. FĂŒnf der insgesamt 14 Titel stammen von Diane Warren; With this Tear wurde von Prince eigens fĂŒr CĂ©line Dion geschrieben. Das Album wurde weltweit rund sechs Millionen Mal verkauft; davon fast drei Millionen Mal in den USA (Doppelplatin) und ĂŒber eine Million Mal in Kanada (Diamant).
Ihr erster Nummer-eins-Hit in den USA gelang CĂ©line Dion im Jahre 1994 mit der Ballade The Power of Love, einer Coverversion des in den 80er-Jahren erfolgreichen gleichnamigen Titels von Jennifer Rush. Die Single wurde ebenso Nummer 1 in Australien und landete auĂerdem in den britischen Top Five. Sie verkaufte sich weltweit ĂŒber zwei Millionen Mal, CĂ©line Dion wurde fĂŒr den Grammy und die American Music Awards nominiert. The Power of Love war eine Singleauskopplung aus dem ebenfalls 1994 erschienenen Album The Colour of My Love, das mit ĂŒber 18 Millionen verkaufter TontrĂ€ger ein Welterfolg wurde. Die kurz darauf veröffentlichte Single Think Twice war auĂer in den USA weltweit ein groĂer Erfolg und wurde zu einem Nummer-1-Hit unter anderem in GroĂbritannien, Platz 2 in Australien und ihre erste Top 20 Single in Deutschland. Sie geriet zur meistverkauften Single einer SolokĂŒnstlerin in der Geschichte der britischen Musikindustrie. Zeitgleich belegte auch ihr Album The Colour of My Love den Spitzenplatz der britischen Albumcharts. In der romantischen Komödie Schlaflos in Seattle aus dem Jahre 1993 ist CĂ©line Dion im Duett mit Clive Griffin und dem Titel When I Fall in Love, eine Coverversion des Klassikers von Nat King Cole, zu hören. Diese Single wurde nur in den USA veröffentlicht, wĂ€hrend CĂ©line in GroĂbritannien mit einer anderen Auskopplung, Only One Road einen weiteren Top-10-Hit feiern konnte. Ebenfalls 1994 heiratete sie ihren 26 Jahre Ă€lteren Manager RenĂ© AngĂ©lil.
Trotz dieses Erfolgs mit einem englischsprachigen Album nahm CĂ©line Dion ein Jahr spĂ€ter ihr nĂ€chstes Album Dâeux wieder auf Französisch auf. Produziert und geschrieben wurden die darauf enthaltenen Titel von dem französischen Komponisten Jean-Jacques Goldman. Dâeux wurde zum meistverkauften französischsprachigen Album aller Zeiten. In Frankreich stand das Album 44 Wochen an der Spitze der Album-Charts und wurde ĂŒber vier Millionen Mal verkauft. Doch auch in anderen LĂ€ndern war es ein Erfolg und erhielt in GroĂbritannien als erstes französischsprachiges Album eine Goldene Schallplatte. Die Singleauskopplungen Pour que tu mâaimes encore und Je sais pas belegten ebenfalls Platz 1 in Frankreich und konnten auch in diversen nicht-französischsprachigen LĂ€ndern sehr respektable Erfolge verbuchen.
Der Erfolg beider Alben wurde mit dem 1996 veröffentlichen Album Falling into You mit mehr als 30 Millionen verkauften Exemplaren nochmals ĂŒbertroffen. CĂ©line Dion war mit Falling into You 59 Wochen in den Top-10 der US-Albumcharts, dies gelang zuvor nur Michael Jackson mit Thriller und Alanis Morissette mit Jagged Little Pill. In GroĂbritannien war das Album mit 184 Wochen fast vier Jahre lang in den Charts. Falling into You erreichte nicht nur Platz 1 in den USA, GroĂbritannien, Frankreich, Australien und vielen anderen LĂ€ndern, sondern auch Doppel-Platin in Deutschland.
Nicht zuletzt die Singleauskopplungen machten das Album zum groĂen Erfolg: Zum einen Because you loved me aus dem Film Aus nĂ€chster NĂ€he, eine weitere US Nummer 1 Single und ein Dauerbrenner in Deutschland (9 Monate in den Charts und Goldstatus), dann die aus der Feder von Meat-Loaf/Bonnie-Tyler-Produzent Jim Steinman stammende Bombastrockballade Itâs All Coming Back to Me Now, Platz 2 in den USA und Platz 3 in GroĂbritannien und schlieĂlich das sparsam arrangierte, fast nur vom Klavier begleitete All By Myself, ein weiterer US Top Five und UK Top 10 Hit. In GroĂbritannien war sie darĂŒber hinaus auch mit den Auskopplungen Call the Man und dem Titelsong des Albums erfolgreich in den Singlecharts. Das Musikvideo zu Itâs All Coming Back to Me Now belegt ĂŒbrigens mit Produktionskosten von $ 2,3 Mio. den sechsten Platz der teuersten Videos aller Zeiten.[1]
Den erfolgreichen Veröffentlichungen folgten groĂe Auftritte: Bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Sommerspiele 1996 in Atlanta (USA) sang CĂ©line Dion den extra dafĂŒr komponierten Titel The Power of the Dream.
An den Erfolg von Falling into You konnte sie mit dem 1997 veröffentlichten Album Letâs Talk About Love nahtlos anknĂŒpfen. Das Album wurde in London, New York und Los Angeles aufgenommen; an der Produktion war eine Reihe berĂŒhmter SĂ€nger und Komponisten beteiligt. CĂ©line Dion sang Duette mit Barbra Streisand (Tell Him), den Bee Gees (Immortality) und dem OpernsĂ€nger Luciano Pavarotti (I Hate You Then I Love You). Der Beatles-Produzent Sir George Martin produzierte den von Carole King geschriebenen Titel The Reason, Bryan Adams schrieb den Titelsong Letâs Talk About Love. Das Album wurde ein weltweiter Nummer-Eins-Erfolg in nahezu allen LĂ€ndern und verkaufte sich ebenfalls mehr als 30 Millionen Mal. Die Vorabsingle war Tell Him im Duett mit Barbra Streisand, ein weiterer Top 10 Erfolg in GroĂbritannien, Frankreich und Australien.
CĂ©line Dions gröĂter Single-Erfolg sollte ausgerechnet ein Titel werden, den sie ursprĂŒnglich eigentlich gar nicht singen wollte. My Heart Will Go On wurde von James Horner und Will Jennings fĂŒr James Camerons Film Titanic (1997) komponiert und getextet. Horner spielte den Titel CĂ©line Dion und ihrem Manager RenĂ© AngĂ©lil vor. CĂ©line Dion war von dem Titel zunĂ€chst wenig begeistert, ihr Manager entschied aber, dass sie ihn singen solle. Bemerkenswert ist auĂerdem, dass fĂŒr die Radioversion von My Heart Will Go On und das Album Letâs Talk About Love, auf dem der Titel ebenfalls enthalten ist, nur die Demoaufnahme verwendet wurde. Der Titel wurde unter anderem in Kanada, den USA, GroĂbritannien, Australien, Neuseeland und der Schweiz ein Nummer-eins-Hit. Die gröĂten Rekorde brach die Single in Frankreich und Deutschland, wo sie jeweils 13 Wochen auf Platz 1 stand. In Deutschland war My Heart Will Go On 21 Wochen in den Top 10 der Charts, mit Unterbrechungen war der Titel insgesamt 39 Wochen platziert und erhielt Vierfachplatin fĂŒr ĂŒber 2 Millionen verkaufte Exemplare.[2] CĂ©line erhielt dafĂŒr hierzulande einen weiteren Bambi fĂŒr eine der erfolgreichsten Singles in der Geschichte der deutschen Plattenindustrie. Des Weiteren bescherte ihr dieser Titel den zweiten Oscar (1997 â an den 70th Academy Awards). Die dritte Singleauskopplung Immortality mit den Bee Gees geriet zu einem weiteren Bestseller, erreichte Platz 2 und Platinstatus in Deutschland.
1998 veröffentlichte CĂ©line Dion unter dem Titel Sâil suffisait dâaimer ein weiteres französisches Album, das wie schon Dâeux von Jean-Jacques Goldman geschrieben wurde. Obwohl es weltweit etwa vier Millionen Mal verkauft wurde, beschrĂ€nkte sich der Erfolg weitestgehend auf französischsprachige LĂ€nder.
Viele der Hit-Singles von CĂ©line Dion aus den 90er-Jahren wurden von der vor allem fĂŒr ihre Balladen bekannten Diane Warren geschrieben. Jedoch betĂ€tigte sich CĂ©line Dion auch als Song- und Co-Writer, beispielsweise bei ihrem Lied Donât Save It All for Christmas Day aus dem 1998 erschienenen Weihnachts-Album These Are Special Times. Im Zeichentrickfilm Quest for Camelot ist der fĂŒr den Oscar nominierte Titel The Prayer, ein Duett mit Andrea Bocelli, zu hören. Die erfolgreichste Single des Albums wurde der Titel Iâm Your Angel, ein Duett mit R. Kelly, das sechs Wochen lang an der Spitze der amerikanischen Charts stand.
1999 veröffentlichte CĂ©line Dion unter dem Titel All the Way⊠A Decade of Song ihr erstes englischsprachiges Best-of-Album, das aus neun ihrer gröĂten Hits sowie sieben neuen Titeln besteht. Der Titel If Walls Could Talk wurde von Robert John Lange geschrieben, die Background-Vocals dazu singt Shania Twain. All the Way⊠A Decade of Song war in nahezu allen LĂ€ndern auf Platz 1 der Albumcharts und wurde weltweit etwa 20 Millionen Mal verkauft. Die erfolgreichste Single des Albums war der von Max Martin geschriebene Titel Thatâs the Way It Is, ein weiterer Top-10-Hit auf beiden Seiten des Atlantiks.
Mit der Veröffentlichung des Albums kĂŒndigte CĂ©line Dion an, sich eine lĂ€ngere Auszeit nehmen zu wollen, um mehr Zeit fĂŒr ihre Freunde und ihren Ehemann zu haben.
Nach ihrer Auszeit meldete sich CĂ©line Dion 2002 mit ihrem Album A New Day Has Come zurĂŒck, das mit Platz 1 in 17 LĂ€ndern zeigte, dass sie genau dort anknĂŒpfen konnte, wo sie aufgehört hatte. Die gleichnamige Singleauskopplung war zu einem weiteren Top 10 Hit in GroĂbritannien und Deutschland geworden. Eine weitere Auskopplung, Iâm Alive, wurde der Titelsong zum Kinofilm Stuart Little 2 und vor allem in Deutschland und Skandinavien zu einem monatelangem Top Five Chartrenner.
2003 war CĂ©line Dion im Soundtrack zu Mona Lisas LĂ€cheln zu hören. AuĂerdem veröffentlichte sie ein weiteres Studioalbum: One Heart belegte zwar Platz 2 der US-Charts und erreichte die Top 10 in GroĂbritannien, Deutschland und Australien, jedoch war es nicht mehr so lange in den internationalen Charts wie die VorgĂ€nger. Die Verkaufszahlen waren zwar immer noch grandios fĂŒr die meisten KĂŒnstler, fĂŒr CĂ©line Dions Standards gemessen am Erfolg der VorgĂ€nger aber ein RĂŒckschlag. Eine der Ursachen war die schlechte Vermarktung, denn von MĂ€rz 2003 bis Dezember 2007 hatte Dion einen Vertrag mit dem Hotel Caesars Palace in Las Vegas und trat dort fĂŒnfmal pro Woche auf. Die Show war derart erfolgreich, dass der Vertrag vorzeitig verlĂ€ngert und fĂŒr sie vor Ort eine Villa gebaut wurde, die sich am Lake Las Vegas befindet. Am 15. Dezember 2007 wurde ihre vorerst letzte Show im Caesars Colosseum aufgefĂŒhrt. Ab Februar 2008 war Cher ihre Nachfolgerin im Colosseum.
WĂ€hrend ihrer Auftrittszeit in Las Vegas veröffentlichte CĂ©line Dion im Jahr 2004 die CD Miracle in Zusammenarbeit mit Anne Geddes. Diese CD enthĂ€lt hauptsĂ€chlich sanfte, teils mehrsprachige Musik fĂŒr Kinder. Auf dem Cover ist CĂ©line Dion mit einem Baby im Arm zu sehen.
Am 25. April 2007 sang CĂ©line Dion in einer Benefiz-Sonderfolge von American Idol Gives Back ein Duett mit Elvis Presley. Hierzu hatte Dion das Duett mit einem Double geĂŒbt, wĂ€hrend der Sendung wurde Elvis virtuell als Dions Duett-Partner erzeugt.[3][4]
Im Mai 2007 erschien Dions französischsprachiges Album Dâelles, dessen erste Single-Auskopplung Et sâil nâen restait quâune (je serais celle-lĂ ) schon im Februar erschien und in Frankreich auf Nummer 1 einstieg. Vor allem im frankophonen Raum konnte Dâelles viele Musikliebhaber fĂŒr sich begeistern.
Nach fĂŒnf Jahren erschien am 9. November 2007 unter dem Titel Taking Chances erneut ein englischsprachiges Album von CĂ©line Dion, das international fĂŒr reichlich Furore sorgt. Es erreichte die Top 10 in zahlreichen LĂ€ndern, darunter den USA, Frankreich, GroĂbritannien und Deutschland. Die Comeback-Single, der gleichnamige Titelsong, schaffte es zwar nicht in die Top 10 der Charts, gilt aber richtungsweisend fĂŒr Dions frischeren, rockigeren Musikstyle. Am 7. Dezember 2007 erschien ihre Live-DVD A New Day ⊠Live in Las Vegas, die sich weltweit rasend verkaufte.
Nach fast zehnjĂ€hriger Pause ging CĂ©line Dion 2008 wieder auf groĂe Welttournee, welche sie am 14. Februar auf Bitten Nelson Mandelas in Johannesburg eröffnete.[5] Sie trat 2008 in Paris im Palais Omnisports Paris Bercy fĂŒr mehrere Shows auf. In Deutschland, Ăsterreich und der Schweiz gab sie im Juni und Juli 2008 Konzerte. Die Songauswahl unterscheidet sich je nach Land, es gibt zwei Set Lists dieser weltweiten Tournee. So hatte sie in Paris hauptsĂ€chlich französische Songs im Programm, in Deutschland bis auf einen französischen Song ausschlieĂlich englische.[6] Ihre Taking Chances Tour ist mit knapp $ 280 Mio. nach der Sticky & Sweet Tour von Madonna die derzeit kommerziell zweiterfolgreichste Tour eines SolokĂŒnstlers. Allein in den USA waren 98% ihrer Konzerte ausverkauft.
Am 21. August 2008 wurde CĂ©line Dion an der UniversitĂ€t Laval der Ehrendoktor der Musik verliehen. Die Auszeichnung im Zuge der 400-Jahr-Feier von Quebec ehrt ihre Verdienste als international erfolgreiche und bekannte KĂŒnstlerin und ihr soziales Engagement. Nach dem französischen Ritterschlag im selben Jahr war dies die zweite hohe Auszeichnung fĂŒr CĂ©line Dion im Jahr 2008.[7]
Seit 15. MĂ€rz 2011 tritt CĂ©line Dion wiederum fĂŒr drei Jahre im âCaesars Palaceâ in Las Vegas auf.
1994 heiratete Dion den 26 Jahre Ă€lteren RenĂ© AngĂ©lil. Dion und AngĂ©lil haben drei Söhne (RenĂ©-Charles, * 2001; Eddy und Nelson, * 2010, Zwillinge).[8] Sie benannte ihre Zwillinge nach dem sĂŒdafrikanischen ExprĂ€sidenten Nelson Mandela und einem ihrer Lieblingssongwriter, Eddy Marnay.[9]
| Jahr | Titel | Chartpositionen[11] | Anmerkung | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| DE | AT | CH | UK | US | CA | |||
| 1981 | La voix du bon Dieu | â | â | â | â | â | â | Erstveröffentlichung: 9. November 1981 |
| CĂ©line Dion chante NoĂ«l | â | â | â | â | â | â | Erstveröffentlichung: 30. November 1981 | |
| 1982 | Tellement jâai dâamour⊠| â | â | â | â | â | â | Erstveröffentlichung: 7. September 1982 |
| 1983 | Les chemins de ma maison | â | â | â | â | â | â | Erstveröffentlichung: 7. September 1983 |
| Chants et contes de NoĂ«l | â | â | â | â | â | â | Erstveröffentlichung: 5. Dezember 1983 | |
| 1984 | MĂ©lanie | â | â | â | â | â | â | Erstveröffentlichung: 22. August 1984 |
| 1985 | Câest pour toi | â | â | â | â | â | â | Erstveröffentlichung: 27. August 1985 |
| 1987 | Incognito | â | â | â | â | â | â | Erstveröffentlichung: 2. April 1987 |
| 1990 | Unison | â | â | â | 55 (3 Wo.) |
74 (26 Wo.) |
â | Erstveröffentlichung: 2. April 1990 |
| 1991 | Dion chante Plamondon | â | â | â | â | â | â | Erstveröffentlichung: 4. November 1991 |
| 1992 | CĂ©line Dion | â | â | â | 70 (2 Wo.) |
34 (76 Wo.) |
â | Erstveröffentlichung: 31. MĂ€rz 1992 |
| Des Mots Qui Sonnent | â | â | â | â | â | â | Erstveröffentlichung: 5. Mai 1992 | |
| 1993 | The Colour of My Love | 16 (68 Wo.) |
18 (7 Wo.) |
9 (39 Wo.) |
1 (109 Wo.) |
4 (149 Wo.) |
â | Erstveröffentlichung: 9. November 1993 VerkĂ€ufe: + 4.000.000 |
| 1995 | Dâeux | 69 (9 Wo.) |
35 (8 Wo.) |
1 (89 Wo.) |
7 (9 Wo.) |
â | â | Erstveröffentlichung: 3. April 1995 VerkĂ€ufe: + 5.000.000 |
| 1996 | Falling into You | 5 (89 Wo.) |
1 (62 Wo.) |
1 (56 Wo.) |
1 (113 Wo.) |
1 (113 Wo.) |
1 (28 Wo.) |
Erstveröffentlichung: 8. MÀrz 1996 VerkÀufe: + 28.000.000[12] |
| 1997 | Letâs Talk About Love | 1 (72 Wo.) |
1 (45 Wo.) |
1 (62 Wo.) |
1 (62 Wo.) |
1 (84 Wo.) |
1 (26 Wo.) |
Erstveröffentlichung: 14. November 1997 VerkÀufe: + 31.000.000[13] |
| 1998 | Sâil suffisait dâaimer | 11 (14 Wo.) |
3 (11 Wo.) |
1 (26 Wo.) |
17 (4 Wo.) |
â | 1 (3 Wo.) |
Erstveröffentlichung: 4. September 1998 VerkÀufe: + 2.000.000 |
| These Are Special Times | 25 (2 Wo.) |
2 (12 Wo.) |
1 (17 Wo.) |
20 (8 Wo.) |
2 (25 Wo.) |
1 (11 Wo.) |
Erstveröffentlichung: 2. November 1998 VerkÀufe: + 1.000.000 | |
| 2002 | A New Day Has Come | 2 (51 Wo.) |
1 (45 Wo.) |
1 (49 Wo.) |
1 (23 Wo.) |
1 (60 Wo.) |
1 (20 Wo.) |
Erstveröffentlichung: 25. MÀrz 2002 VerkÀufe: + 9.000.000[14] |
| 2003 | One Heart | 6 (29 Wo.) |
5 (26 Wo.) |
1 (27 Wo.) |
4 (10 Wo.) |
2 (32 Wo.) |
1 (8 Wo.) |
Erstveröffentlichung: 24. MÀrz 2003 VerkÀufe: + 1.000.000 |
| 1 fille & 4 types | 26 (4 Wo.) |
27 (5 Wo.) |
2 (17 Wo.) |
â | â | 1 (3 Wo.) |
Erstveröffentlichung: 12. Oktober 2003 | |
| 2004 | Miracle | 34 (4 Wo.) |
34 (5 Wo.) |
6 (14 Wo.) |
5 (5 Wo.) |
4 (22 Wo.) |
1 (4 Wo.) |
Erstveröffentlichung: 23. September 2004 VerkÀufe: + 60.000 |
| 2007 | Dâelles | 52 (1 Wo.) |
â | 3 (16 Wo.) |
â | â | 1 (4 Wo.) |
Erstveröffentlichung: 18. Mai 2007 VerkÀufe: + 700.000[15] |
| Ihre schönsten Weihnachtslieder | â | â | â | â | â | â | Erstveröffentlichung: 28. September 2007 | |
| Taking Chances | 5 (12 Wo.) |
3 (10 Wo.) |
1 (22 Wo.) |
5 (18 Wo.) |
3 (26 Wo.) |
1 (13 Wo.) |
Erstveröffentlichung: 9. November 2007 VerkÀufe: + 3.280.000[16] | |
| Jahr | Titel | Chartpositionen[11] | Anmerkung | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| DE | AT | CH | UK | US | CA | |||
| 1985 | CĂ©line Dion en concert | â | â | â | â | â | â | Erstveröffentlichung: Dezember 1985 |
| 1994 | Ă lâOlympia | â | â | â | â | â | â | Erstveröffentlichung: 21. Juni 1994 |
| 1996 | Live Ă Paris | 63 (9 Wo.) |
24 (16 Wo.) |
1 (21 Wo.) |
53 (1 Wo.) |
â | 13 (1 Wo.) |
Erstveröffentlichung: 24. Oktober 1996 VerkÀufe: + 2.000.000 |
| 1998 | VH-1 Divas Live | â | â | â | â | â | â | Erstveröffentlichung: 24. November 1998 |
| 1999 | Au cĆur du stade | 37 (5 Wo.) |
18 (5 Wo.) |
1 (17 Wo.) |
â | â | â | Erstveröffentlichung: 31. August 1999 |
| 2002 | Divas Las Vegas | â | â | â | â | â | â | Erstveröffentlichung: 28. November 2002 |
| 2004 | A New Day⊠Live in Las Vegas | 20 (6 Wo.) |
21 (10 Wo.) |
56 (2 Wo.) |
22 (4 Wo.) |
10 (18 Wo.) |
2 (2 Wo.) |
Erstveröffentlichung: 14. Juni 2004 |
| 2010 | Taking Chances World Tour: The Concert | â | â | â | 11 (4 Wo.) |
â | â | Erstveröffentlichung: 3. Mai 2010 VerkĂ€ufe: + 130.000[17] |
| TournĂ©e mondiale Taking Chances â Le spectacle | â | â | â | â | â | â | Erstveröffentlichung: 10. Mai 2010 | |
| Jahr | Titel | Chartpositionen[11] | Anmerkung | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| DE | AT | CH | UK | US | CA | |||
| 1983 | Du soleil au cĆur | â | â | â | â | â | â | Erstveröffentlichung: 1983 |
| 1984 | Les oiseaux du bonheur | â | â | â | â | â | â | Erstveröffentlichung: 1984 |
| Les plus grands succĂšs de CĂ©line Dion | â | â | â | â | â | â | Erstveröffentlichung: 17. September 1984 | |
| 1986 | Les chansons en or | â | â | â | â | â | â | Erstveröffentlichung: 1986 |
| 1988 | The Best Of | â | â | â | â | â | â | Erstveröffentlichung: 1988 |
| 1993 | Les premiĂšres annĂ©es | â | â | â | â | â | â | Erstveröffentlichung: 6. Dezember 1993 |
| 1995 | Les premiĂšres chansons vol. 1 â Gold | â | â | â | â | â | â | Erstveröffentlichung: 16. Oktober 1995 |
| 1997 | Les premiĂšres annĂ©es â The Very Best of the Early Years | â | â | â | â | â | â | Erstveröffentlichung: 13. Mai 1997 |
| 1999 | All the Way⊠A Decade of Song | 1 (27 Wo.) |
1 (17 Wo.) |
1 (27 Wo.) |
1 (59 Wo.) |
1 (89 Wo.) |
1 (15 Wo.) |
Erstveröffentlichung: 15. November 1999 VerkÀufe: + 20.000.000[18] |
| 2000 | The Collectorâs Series Vol. 1 | 28 (12 Wo.) |
16 (12 Wo.) |
12 (15 Wo.) |
30 (3 Wo.) |
28 (17 Wo.) |
4 (3 Wo.) |
Erstveröffentlichung: 23. Oktober 2000 |
| 2005 | On ne change pas | 72 (1 Wo.) |
â | 2 (17 Wo.) |
â | â | 2 (5 Wo.) |
Erstveröffentlichung: 3. Oktober 2005 |
| 2008 | Complete Best | â | â | â | â | â | â | Erstveröffentlichung: 27. Februar 2008 VĂ nur in Japan; VerkĂ€ufe: + 190.000[19] |
| My Love: Essential Collection | 24 (9 Wo.) |
37 (6 Wo.) |
9 (14 Wo.) |
5 (56 Wo.) |
8 (25 Wo.) |
2 (14 Wo.) |
Erstveröffentlichung: 31. Oktober 2008 VerkÀufe: + 1.500.000[20] | |
| 2011 | The Essential | â | â | â | â | â | â | Erstveröffentlichung: 18. Juli 2011 |
| Nummer-eins-Alben | 2 | 4 | 11 | 5 | 4 | 11 | ||
| Top-Ten-Alben | 6 | 8 | 17 | 10 | 11 | 15 | ||
| Alben in den Charts | 19 | 19 | 19 | 18 | 14 | 16 | ||
| VorgÀnger | Amt | Nachfolger |
| Johnny Logan | Gewinnerin des Eurovision Song Contests 1988 |
Riva |
| VorgÀnger | Amt | Nachfolger |
| Carol Rich | Die Schweiz beim Eurovision Song Contest 1988 |
Furbaz |
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Dion, Céline |
| ALTERNATIVNAMEN | Dion, Céline Marie Claudette (vollstÀndiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | franko-kanadische PopsÀngerin |
| GEBURTSDATUM | 30. MĂ€rz 1968 |
| GEBURTSORT | Charlemagne, Québec, Kanada |