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C-Terminus

Ein Tetrapeptid (wie zum Beispiel Val-Gly-Ser-Ala) mit
grün markierter N-terminaler α-Aminosäure (im Beispiel: L-Valin) und
blau markierter C-terminaler α-Aminosäure (im Beispiel: L-Alanin).

Als C-Terminus oder Carboxy-Terminus wird jenes Ende eines Proteins oder Polypeptids bezeichnet, welches eine Aminosäure mit einer freien Carboxygruppe (COOH) besitzt.

Am C-Terminus endet die Proteinbiosynthese am Ribosom. Damit hat das Protein einen unterscheidbaren Anfang und ein Ende: Durch die Peptidbindung, bei der immer eine Carboxygruppe mit einer α-ständigen Aminogruppe verknüpft wird, bleibt am Anfang eine Aminogruppe und am Ende eine Carboxygruppe frei.[1]

Folgerichtig nennt man das dem C-Terminus entgegengesetzte Molekülende eines Peptids N-Terminus oder Amino-Terminus.

Einzelnachweise

  1. Brockhaus ABC Chemie, VEB F. A. Brockhaus Verlag Leipzig 1965, S. 1031−1033.
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