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| CP-Baureihe 4000 | |
|---|---|
| Nummerierung: | CP 4001–4010 |
| Anzahl: | 10 |
| Hersteller: | Fiat, ADtranz, Siemens |
| Baujahr(e): | 1999–2000 |
| Achsformel: | (1A)’(A1)’ + (1A)’(A1)’ + 2’2’ + 2’2’ + (1A)’(A1)’ + (1A)’(A1)’ |
| Spurweite: | 1.668 mm |
| Länge über Kupplung: | 158 m |
| Höhe: | 3560 mm |
| Breite: | 2920 mm |
| Dienstmasse: | 298 t |
| Radsatzfahrmasse: | 14,4 t |
| Höchstgeschwindigkeit: | 225 km/h |
| Anfahrzugkraft: | 210 kN |
| Bremsverzögerung: | 1,15 m/s² |
| Antrieb: | elektrisch, mechanisch |
Die CP-Baureihe 4000 ist ein mit Neigetechnik ausgerüsteter Breitspur-Hochgeschwindigkeitszug der portugiesischen Eisenbahngesellschaft Comboios de Portugal. Er wird ausschließlich unter der Marke Alfa Pendular der CP Longo Curso betrieben.
1996 beschloss die portugiesische Staatseisenbahn die bisher mit üblichen Reisezugwagen betriebene Schnellverbindung Alfa zwischen den Metropolen Lissabon und Porto mit Hochgeschwindigkeitszügen auszustatten. Den Auftrag über zehn Einheiten erhielt ein Konsortium der Unternehmen Fiat Ferroviaria (heute Alstom), Siemens Mobility und ADtranz (heute Bombardier Transportation). Die Wagen wurden den italienischen ETR 460 nachempfunden und im Lissabonner Vorort Amadora gebaut. Am 1. Juli 1999 ging der erste Zug in Betrieb und war damit zu damaliger Zeit der erste Hochgeschwindigkeitszug für die iberische Breitspur von 1668 mm.
Anfangs war die Höchstgeschwindigkeit des Zuges, die heute bei 225 km/h liegt, auf 160 km/h beschränkt, da teilweise die Schienen der befahrenen Linha do Norte nicht dafür ausgelegt waren. Zunächst befuhren die Züge lediglich die Linha do Norte zwischen Lissabon-Santa Apolónia und Porto-Campanhã. Später verlängerte die CP diese Linie bis nach Braga und richtete auch eine zweite Alfa Pendular-Linie zwischen Lissabon und Faro ein.