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| Strukturformel | |||||||||
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| Allgemeines | |||||||||
| Name | Calciumcitrat | ||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C12H10Ca3O14 | ||||||||
| CAS-Nummer |
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| ATC-Code | |||||||||
| Kurzbeschreibung |
weißer, geruchloser Feststoff[1] | ||||||||
| Eigenschaften | |||||||||
| Molare Masse | |||||||||
| Aggregatzustand |
fest | ||||||||
| Löslichkeit |
sehr schlecht in Wasser (850 mg·l−1 bei 18 °C)[1] und Ethanol[2] | ||||||||
| Sicherheitshinweise | |||||||||
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| Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. | |||||||||
Calciumcitrat, das Calciumsalz der Citronensäure, ist ein weißer, geruchloser, geschmacksneutraler, kristalliner Feststoff.
Inhaltsverzeichnis |
Die Herstellung erfolgt durch Neutralisation von Citronensäure mittels einer Calciumquelle wie Calciumhydroxid. Bei dieser exothermen Fällungsreaktion werden pro Teil Calciumcitrat vier Moleküle Wasser („Kristallwasser“) gebunden.
Analog zu dieser Reaktionsgleichung ist Calciumcitrat ein Zwischenprodukt bei der Herstellung von Citronensäure aus Zitrusfrüchten.
Calciumcitrat enthält, bezogen auf die Molare Masse des Tetrahydrats C12H10Ca3O14 · 4 H2O, rund 21 % Calcium. Die Wasserlöslichkeit steigt mit sinkender Temperatur (inverse Löslichkeit) und sinkendem pH-Wert. Aufgrund der höheren Löslichkeit im Vergleich zu anorganischen Calciumsalzen wie Calciumcarbonat oder Calciumphosphat, ist die Bioverfügbarkeit des im Calciumcitrats enthaltenen Calciums höher.
Neben dem lange bekannten positiven Einfluss von Calcium auf die Knochendichte (s. Osteoporose), zeigen neuere Untersuchungen, dass bei einer ausreichenden Calciumzufuhr auch das Risiko für Übergewicht und Fettleibigkeit sinkt. Aus diesen Gründen wird Calciumcitrat Nahrungsmitteln zur Calciumanreicherung zugesetzt und für Nahrungsergänzungsmittel (Functional Food) verwendet. Es wird aber auch als Säureregulator und Stabilisator und in Arznei-, Futter- und Zahnpflegemitteln eingesetzt. Es ist in der EU als Lebensmittelzusatzstoff der Nummer E 333 zugelassen.
Calciumcitrat konnte in Form des sehr seltenen Minerals Earlandit in Tiefseesedimenten der Wedellsee nachgewiesen werden[3].