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| Campeche | ||
|---|---|---|
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19.8422222222-90.531666666710Koordinaten: 19° 51′ N, 90° 32′ W Campeche auf der Karte von Campeche | ||
| Basisdaten | ||
| Staat | Mexiko | |
| Bundesstaat | Campeche | |
| Stadtgründung | 1531 | |
| Einwohner | 211.671 (2005) | |
| Detaildaten | ||
| Höhe | 10 m | |
| Vorwahl | 981 | |
| Zeitzone | UTC-6 | |
| Website | ||
| Teil der Befestigungsanlagen Fuerte de San Miguel und Museo Arquelógico | ||
| Die Kathedrale von Campeche | ||
| Die Innenstadt von Campeche | ||
Campeche, vollständig San Francisco de Campeche ist die Hauptstadt des gleichnamigen Bundesstaates in Mexiko.
Seit 1999 gehört die Stadt zum Weltkulturerbe der Unesco.
Inhaltsverzeichnis |
San Francisco de Campeche liegt am Golf von Mexiko, auf der mexikanischen Halbinsel Yucatán.
Am 20. März 1517 erreichte eine Expedition unter Francisco Hernández de Córdoba als erste die Küste vor Campeche. Eine steinerne Stele vor der Iglesia San Francisco sowie ein etwa acht Meter hohes Denkmal an der heutigen Küstenpromenade von Campeche erinnern an den ersten christlichen Gottesdienst auf amerikanischem Festland, der dort am 22. März 1517 von spanischen Soldaten und Geistlichen gefeiert wurde.[1] Doch erst am 4. Oktober 1540 kam es an der Stelle der Mayasiedlung Kaan Peech („Schlange-Zecke“) zur Gründung der spanischen Siedlung, deren Name sich eindeutig von dem alten Namen ableitet. Campeche wurde bald zum wichtigsten Hafen Yucatáns. Die Wirtschaft der Stadt fußte einerseits auf Viehzucht und Landwirtschaft, andererseits wurde Holz, Salz und Palo de Tinta exportiert. Der wachsende Reichtum führte zu ständigen Überfällen britischer und niederländischer Seeräuber. Nach einem besonders schlimmen Überfall im Jahr 1663, bei dem die Stadt praktisch dem Erdboden gleich gemacht wurde, begann 1688 mit Hilfe der spanischen Krone der Bau der Befestigungsanlagen, die heute noch ihre größte Sehenswürdigkeit sind. Die Anlage umschloss nach 18-jähriger Bauzeit eine Fläche von rund 40 Blocks. Sie hatte einen sechseckigen Aufbau mit einer Festung an jeder Ecke. Ein Teil der Anlage ragte in den Golf von Mexiko. Dank ihrer war sie auch die einzige Stadt, die im Krieg der Kasten nicht von den Maya-Rebellen eingenommen wurde. Die Stadtmauer wurde später weitestgehend abgetragen und zur Pflasterung der Altstadt verwendet. die Festungen sind vollständig erhalten geblieben und beherbergen heute zumeist Museen.
Heute verläuft ein mehrspuriger, mehrere Kilometer langer Boulevard im Stadtgebiet die Küste entlang. Trotz unterschiedlicher Straßennamen umgangssprachlich nur El Malecón (Uferstraße) genannt, ist er ein beliebter Treff der Campechanos zum Flanieren, Radfahren, Laufen oder Inline-Skaten.
Im Werk der Bering Company wird momentan zudem der Hyundai Atos produziert.
Museen:
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