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Campobasso

Campobasso
Wappen
Campobasso (Italien)
Campobasso
Staat: Italien
Region: Molise
Provinz: Campobasso (CB)
Koordinaten: 41° 34′ N, 14° 40′ O41.566666666714.6666666667700Koordinaten: 41° 34′ 0″ N, 14° 40′ 0″ O
Höhe: 700 m s.l.m.
Fläche: 55 km²
Einwohner: 50.916 (31. Dez. 2010)[1]
Bevölkerungsdichte: 926 Einw./km²
Postleitzahl: 86100
Vorwahl: 0874
ISTAT-Nummer: 070006
Demonym: Campobassani
Schutzpatron: San Giorgio (23. April)
Website: Campobasso
Campobasso panorama.jpg

Campobasso (italienisch für Unteres Feld) ist die Hauptstadt der italienischen Region Molise und der Provinz Campobasso. Die Stadt liegt in den Apenninen 780 Meter über dem Meeresspiegel. Die Stadt hat 50.916 Einwohner (Stand 31. Dezember 2010) auf einer Fläche von ca. 55 km².

Die Nachbargemeinden sind: Busso, Campodipietra, Castropignano, Ferrazzano, Matrice, Mirabello Sannitico, Oratino, Ripalimosani, San Giovanni in Galdo und Vinchiaturo.

Durch den Schriftsteller Jan Weiler und seine beiden Romane „Maria, ihm schmeckt's nicht“ und „Antonio im Wunderland“ erreichte der Ort im deutschen Sprachraum einen gewissen Bekanntheitsgrad.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Ursprung und Gründung der Stadt liegen weitgehend im Dunkeln. Vermutlich wurde sie vor dem 8. Jahrhundert als befestigtes Lager von Langobarden am Fuße des heutigen Burgberges angelegt. Ursprünglich wurde der Ort „Campus vassorum“ genannt. Nachdem die Normannen im 11. Jahrhundert das südliche Italien erobert hatten, entwickelte sich die Siedlung zum Handels- und Verwaltungszentrum. Zwischen 1330 und 1745 herrschten die Monforte-Gambetasa über die Stadt. Sie ließen das Schloss und eine Münze errichten. Später gehörte die Stadt den Di Capua, Gonzaga, Vitagliano, Carafa und verschiedenen römischen Familien.

Söhne und Töchter der Stadt

Stadtansichten

Weblinks

 Commons: Campobasso – Album mit Bildern und/oder Videos und Audiodateien
  • Abruzzen und Molise Das Standardwerk von Otto Lehmann-Brockhaus zur Kunst und Geschichte der Abruzzen und des Molise (1983) in digitaler Neuausgabe; mit ausführlichem Ortsindex

Einzelnachweise

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica vom 31. Dezember 2010.
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