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Carl Reiner

Carl Reiner, 2010
Carl Reiner, 1989

Carl Reiner (* 20. März 1922 in der Bronx, New York City) ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Filmregisseur, Produzent, Drehbuchautor und Humorist.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Der Sohn eines Uhrmachers studierte an der Georgetown University. Im Jahr 1943 heiratete er Estelle Lebost.[1] Aus der Ehe entsprangen drei Kinder: der Filmschaffende Rob Reiner, die Schriftstellerin Annie Reiner sowie der Sohn Lucas Reiner.[1]

Während des Zweiten Weltkriegs diente er als Truppenbetreuer im Pazifikraum unter Major Maurice Evans.

Nach dem Krieg betätigte sich Reiner am Broadway und trat dabei auch in verschiedenen Musicals auf, so in Inside U.S.A. und Alive and Kicking und spielte die Hauptrolle in Call Me Mister.

Bei der Arbeit an der Fernsehserie Your Show of Shows lernte er Mel Brooks kennen. Mit Brooks produzierte er mehrere Schallplatten und begann danach mit der Arbeit an einer Show, die er Head of the Family nannte. Diese Show wurde zunächst nicht angenommen, aber dann als „The Dick Van Dyke Show“ mit Dick van Dyke in der Hauptrolle 1961 wiederaufgenommen, in der Reiner gelegentlich den Alan Brady spielte und auch erste Regiearbeiten übernahm.

Später verlegte sich Reiner auf Kinofilme. Sein Debüt gab er als Regisseur 1967 mit der Verfilmung von Enter Laughing und landete später mit Reichtum ist keine Schande (The Jerk) (1979) sowie mit Tote tragen keine Karos (Dead men don't wear plaid) (1982) mit Steve Martin große Erfolge auf der Kinoleinwand. Im Kino spielte Reiner zuletzt in den Gaunerkomödien Ocean's Eleven (2001) und Ocean's Twelve (2004) einen Trickbetrüger und er spielte auch in der Fortsetzung Ocean’s Thirteen (2007) von Regisseur Steven Soderbergh wieder mit. Er hatte ebenfalls Gastauftritte in der Fernsehserie Ally McBeal (Staffel 5, Episode 22), in Crossing Jordan (Staffel 1, Episode 19), in Dr. House (Staffel 5, Episode 24) im Jahr 2009 und in Two and a Half Men (Staffel 7 Episode 11).

Auszeichnungen (Auszug)

Carl Reiner erhielt einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame bei der Adresse 6413 Hollywood Blvd.

  • 1957: Emmy für Caesar's Hour
  • 1958: Emmy für Caesar's Hour
  • 1966: Emmy für The Dick Van Dyke Show
  • 1991: Creative Achievement Award der American Comedy Awards
  • 1995: Emmy als Outstanding Guest Actor in a Comedy Series für die Fernsehserie Mad About You
  • 2000: Mark Twain Prize for American Humor
  • 2007: Honorary Life Member Award der Directors Guild of America

Filmografie als Regisseur

Weblinks

Einzelnachweise

  1. a b Estelle Reiner, 94, Comedy Matriarch, Is Dead bei nytimes.com, abgerufen am 29. August 2010
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