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Carl Friedrich Schuster (* 19. April 1823 in Sinsheim; † 23. Februar 1891) war Oberbürgermeister von Freiburg und Mitglied des Deutschen Reichstags.
Schuster war im Großherzoglich Badischen Staatsdienst als Bezirks-Finanzbeamter der Steuerverwaltung tätig. Von 1866 bis 1871 war er Bürgermeister und von 1871 bis 1888 Oberbürgermeister der Stadt Freiburg. Ferner war er von 1869 bis 1872 Landtagsabgeordneter und seit 1864 Mitglied der Kreisversammlung des Kreises Freiburg.
1887 erwarb Schuster das Bad Boll und ließ dort einen Teich für die Gäste anlegen.[1]
Von 1887 bis 1890 war er Mitglied des Deutschen Reichstags für den Wahlkreis Großherzogtum Baden 5 Freiburg, Emmendingen und die Nationalliberale Partei.
Der Freiburger Architekt und Maler Carl Schuster war sein Sohn.
| Vorgänger | Amt | Nachfolger |
| Eduard Fauler | Oberbürgermeister von Freiburg im Breisgau 1871–1888 |
Otto Winterer |
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Schuster, Carl |
| ALTERNATIVNAMEN | Schuster, Karl Friedrich |
| KURZBESCHREIBUNG | Oberbürgermeister, Reichstagsabgeordneter |
| GEBURTSDATUM | 19. April 1823 |
| GEBURTSORT | Sinsheim |
| STERBEDATUM | 23. Februar 1891 |