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Carlo Rubbia

Carlo Rubbia, 2005
Carlo Rubbia

Carlo Rubbia (* 31. März 1934 in Gorizia) ist ein italienischer Physiker.

Rubbia erhielt 1984 zusammen mit Simon van der Meer den Physik-Nobelpreis „für ihre maßgeblichen Beiträge bei dem großen Projekt, das zur Entdeckung der Feldpartikel W und Z, Vermittler schwacher Wechselwirkung, geführt hat“. Unter seiner Leitung wurde der UA1-Detektor errichtet. Er war Generaldirektor der European Organization for Nuclear Research (CERN) und ist Mitglied der Accademia Nazionale dei Lincei (Rome). Außerdem basiert das Rubbiatron, ein Konzept für einen beschleunigergetriebenen Kernreaktor, auf seinen Ideen.

Während seiner Zeit als Präsident der „Italian National Agency for New Technologies, Energy and the Environmentâ€, ENEA, von 1999-2005 arbeitete Rubbia am Archimedes-Projekt zur Verbesserung solarthermischer Kraftwerke[1].

Seit Juni 2010 ist Rubbia wissenschaftlicher Direktor am Institute for Advanced Sustainability Studies[1] (IASS e.V.) in Potsdam.

Dokumente

Weblinks

 Commons: Carlo Rubbia â€“ Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ a b Carlo Rubbia auf der Webseite des IASS
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