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Catholicae Ecclesiae

In der Catholicae Ecclesiae, einer Missionsenzyklika, wandte sich Papst Leo XIII. am 20. November 1890 an die Missionare in Afrika und schreibt „über die Sklaverei in der Mission“.

Inhaltsverzeichnis

Sklaverei und die Kirche

  • Zunächst grüßt er alle Missionare in Afrika und verdeutlicht die Arbeit der Kirche in Afrika. Er führt an, dass Sklaverei und die „Liebe zum Menschen“ keine Gemeinsamkeit finden könne. Er ruft zur vollständigen Aufhebung der Sklaverei auf und unterstreicht den Freiheitsgedanken der Kirche.
  • Eine eindeutige und grundlegende Verantwortung läge beim Papst und bei seinen hochverehrten Brüdern. Er und sie dürfen nicht zulassen, dass die Sklaverei von Afrika bis nach Südamerika überspringe. Es sei nicht „gottgewollt“, dass Einheimische aus ihren Dörfern und ihren Lebensräumen gerissen und in andere Erdteile verschleppt würden.

Afrikanische Missionen

Die christliche Kraft solle genutzt werden, um den Menschen in Afrika die Botschaft Gottes zu übermitteln. Hierzu bedarf es keiner Gewalt, sondern Liebe und Gerechtigkeit. Die vorrangigste Aufgabe sei die menschliche Hilfe, die Not und Elend verhindern könne. Sklaverei sei nicht das Gebot der Missionare, sie müssten vielmehr den Schutz der Kirche anbieten und ihre brüderliche Hilfe einsetzen.

Finanzielle Unterstützung

Die eigens zur Verfügung gestellten finanziellen Gaben sollen vermehrt zur Verbreitung des Glaubens, zum Errichten von Einrichtungen und zur Ausbildung der Missionare genutzt werden. Die Bedeutung der Missionsprojekte und die Durchführung der Missionsarbeit in Afrika helfe den Missionaren die Kraft zu erhalten, um die Arbeit in Afrika „im Glauben und in christlicher Bescheidenheit“ zu erfüllen.

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