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| Cercozoa | ||||||||
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| Systematik | ||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||
| Cercozoa | ||||||||
| Cavalier-Smith, 1998, emend. Adl. et al., 2005 |
Die Cercozoa sind einzellige Eukaryoten, also Lebewesen mit Zellkernen. Nach der Systematik der Eukaryoten von Adl u. a. 2005 werden sie zu den Rhizaria gezählt.
Inhaltsverzeichnis |
Dies Gruppe beinhaltet mehrere Kladen, die keine hervorstechenden morphologischen oder verhaltensbiologische Merkmale haben. Sie besitzen zwei Cilien und/oder sind amöboid, meist mit Filopodien. Die Cristae der Mitochondrien sind meist Tubuli. Zysten sind häufig. Das Kinetosom ist über das Zytoskelett mit dem Zellkern verbunden. Gewöhnlich besitzen sie Microbodies und Extrusomen. Drei Gruppen haben unabhängig voneinander Schalen entwickelt.
Im Allgemeinen ernähren sich die Cercozoa heterotroph, lediglich die Chlorarachniophyta sind durch die sekundäre Endosymbiose mit Grünalgen zur Photosynthese befähigt. Paulinella chromatophora besitzt primäre Plastiden von Cyanobakterien-Ursprung, und möglicherweise besitzt auch Auranticordis quadriverberis Endosymbionten.[1] Es gibt einige kleine Gruppen von Endoparasiten, die meisten Arten sind jedoch freilebende Zooflagellaten.
Die Cercozoa leben weltweit in Süß- und Salzwasser, sowie in Böden. Zu ihnen zählen etliche der häufigsten Protozoen.[2]
Die nächsten Verwandten der Cercozoa dürften die Foraminifera sein.[3] Aufgrund der wenigen morphologischen Merkmale werden die Gruppen aufgrund von Merkmalen ihrer ribosomalen RNA zu den Cercozoa gestellt. Nach Adl u. a. (2005) umfassen die Cercozoa folgende Gruppen ohne Rangstufe:
Untersuchungen von Umwelt-DNA-Proben nach ist die Biodiversität der Cercozoa wesentlich höher als die bisher bekannten Artenzahlen wie auch die bekannten Großgruppen.[2]
Gruppen, die seit der Arbeit von Adl et al. zu den Cercozoa gestellt wurden:
Die Cercozoa ohne Haplosporidia und ohne Nucleohelea umfassen rund 500 beschriebene Arten, die Artenzahl wird auf mehrere tausend geschätzt.[5].
Pawlowski hat die seit der Arbeit von Adl et al. publizierten Arbeiten in folgendem Kladogramm zu den Rhizaria zusammengefasst, wobei die Vertreter der Cercozoa nach Adl et al. fett hervorgehoben sind:[6]
| N.N. |
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Die Arbeitsgruppe von Thomas Cavalier-Smith, die intensiv über die Cercozoa forscht, gliedert die Cercozoa in zwei große Gruppen: