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| Ciudad Autónoma de Ceuta (kast.) Ceuta | |||
|---|---|---|---|
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| Basisdaten | |||
| Land: | Spanien | ||
| Verwaltungssitz: | Ceuta | ||
| Fläche: | 18,5 km² | ||
| Einwohner: | 82.376 (1. Januar 2011)[1] | ||
| Bevölkerungsdichte: | 4.452,8 Einw./km² | ||
| Ausdehnung: | Nord-Süd: ca. 5 km West-Ost: ca. 8 km | ||
| ISO 3166-2: | ES-CE | ||
| Website: | www.ceuta.es | ||
| Politik und Verwaltung | |||
| Amtssprache: | Spanisch | ||
| Autonomie seit: | 14. März 1995 | ||
| Präsident: | Juan Jesús Vivas (PP) | ||
| Vertretung in den Cortes Generales: |
Kongress: 1 Sitze Senat: 2 Sitze | ||
| Gliederung: | – | ||
| Karte | |||
Ceuta [ˈθewta] (arabisch سبتة, DMG Sabta) ist eine spanische Stadt an der nordafrikanischen Küste der Straße von Gibraltar. Die auf einer Halbinsel gelegene Exklave ist ein 18,5 Quadratkilometer großes Gebiet, das durch eine Landgrenze mit Marokko verbunden ist und 21 Kilometer von der Iberischen Halbinsel entfernt liegt.
Ceuta war seit dem 15. Jahrhundert zunächst in portugiesischem und später in spanischem Besitz; auch nach der Unabhängigkeit Marokkos 1956 blieben Ceuta und das ebenfalls in Nordafrika gelegene Melilla spanisch. Von marokkanischer Seite wird der Gebietsanspruch auf die beiden Städte grundsätzlich betont, konkrete Schritte zu dessen Durchsetzung werden aber nicht unternommen. Seit 1995 verfügen Ceuta und Melilla über den Status einer „autonomen Stadt“ (ciudad autónoma), der ihnen einige der Befugnisse der autonomen Gemeinschaften verleiht. Ceuta ist integraler Bestandteil des spanischen Staates, der Europäischen Union und der NATO, verfügt aber über einige Sonderrechte. Insbesondere gehört es gemäß Artikel 3 Absatz 1 Zollkodex nicht zum Zollgebiet der Europäischen Union.
Als Exklave Spaniens auf dem afrikanischen Kontinent ist Ceuta ein begehrtes Ziel illegaler Einwanderer, die sich eine Weiterreise nach Europa erhoffen. In den vergangenen Jahren wurde deshalb von den spanischen und marokkanischen Behörden die Befestigung und Überwachung der Grenze massiv verstärkt.
Inhaltsverzeichnis |
Die abwechslungsreiche Geschichte der Stadt begann mit den Griechen. Es ist aber nicht gesichert, ob an der Stelle des heutigen Ceuta dauerhafte Siedlungen existierten. Die Griechen nannten den Ort Επτά Αδέλφια (Heptá Adélphia - Sieben Brüder, eine Bezeichnung, die sich auf die sieben Berge der Umgebung bezieht). 319 v. Chr. übernahmen die Karthager die Stadt, nach dem Zweiten Punischen Krieg wurde Ceuta als Septem Fratres (Sieben Brüder) römisch, und die Einwohner erhielten das römische Bürgerrecht. Der heutige Name leitet sich von der römischen Lehnübersetzung ab: Von Septem → Septa → arab. Sabta[2] → Ceuta. Die Substituierung des Lautes /b/ in der arabischen Namensform durch den Laut /u/ in der portugiesischen und spanischen (und damit internationalisierten) Namensform ergibt sich aus der häufigen Verwechslung der Grapheme "u/v" und "b" in den iberoromanischen Sprachen.[3]
Ceutas strategische und wirtschaftliche Bedeutung wuchs, und sie wurde neben dem konkurrierenden Tanger zur bedeutendsten Stadt der römischen Provinz Mauretania Tingitana. 429 eroberten die Vandalen die Stadt, 534 fiel sie an das Byzantinische Reich als Nachfolger des Römischen Reiches, um 616 von den Westgoten erobert zu werden. Im Jahr 709 nahmen schließlich die Araber die Stadt ein - zwei Jahre, bevor sie auf die spanische Halbinsel gingen, um diese für Jahrhunderte zu besetzen.
Ceuta hat einen Freihafen und einen großen Fährhafen für Verbindungen nach Algeciras. Im Vergleich mit dem Bruttoinlandsprodukt der Europäischen Union ausgedrückt in Kaufkraftstandards erreicht Ceuta einen Index von 97 (EU-27:100) (2006). [5]
Ceuta pflegt Partnerschaften mit Aci Catena in Italien, Cádiz in Spanien sowie Guadalajara (Mexiko).
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Umstrittene Gebiete:
Somaliland |
Westsahara
1 Liegt zum Teil auch in Asien.
35.8866666667-5.3Koordinaten: 35° 53′ N, 5° 18′ W