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| Gemeinde Chalkida Δήμος Χαλκιδέων | ||
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Staat: | Griechenland | |
| Region: | Mittelgriechenland | |
| Regionalbezirk: | Euböa | |
| Geographische Koordinaten: | 38° 28′ N, 23° 36′ O38.461666666723.6038888889Koordinaten: 38° 28′ N, 23° 36′ O | |
| Fläche: | 412,38 km² | |
| Einwohner: | 92.809 (2010[1]) | |
| Bevölkerungsdichte: | 225,1 Ew./km² | |
| Gemeindelogo: | ||
| Sitz: | Chalkida | |
| LAU-1-Code-Nr.: | ||
| Gemeindebezirke: | 5 Gemeindebezirke | |
| Ortschaften: | 14 Ortschaften | |
| Website: | www.chalkida.gr | |
| Lage in der Region Mittelgriechenland | ||
Chalkida (neugriechisch Χαλκίδα (f. sg)), früher auch Chalkis (altgriechisch Χαλκίς) genannt, ist die Hauptstadt der griechischen Insel Euböa. Als Gemeinde der Region Mittelgriechenland erstreckt sie sich zu beiden Seiten der schmalen Meeresstraße Euripos mit zwei Gemeindebezirken auf dem Festland und drei an der zentralen Westküste der Insel.
Über den Euripos führte bereits seit 411 v. Chr. eine Brücke, die Chalkis mit dem Festland verband. Eine Besonderheit dieser Meeresenge besteht darin, dass das Meer, das unter der Brücke hinwegfließt, alle sechs Stunden seine Strömungsrichtung ändert. Eine weitere Besonderheit besteht darin, dass es in der Bucht von Chalkida Gezeiten mit Ebbe und Flut gibt.
Inhaltsverzeichnis |
Chalkis war ursprünglich wohl eine Ansiedlung phönizischer Purpurfischer. Schon früh blühte hier der Handel und man kolonisierte unter anderem die Halbinsel Chalkidiki, die von Chalkis ihren Namen herleitet. Aber auch bis Unteritalien und nach Sizilien reichten die Kolonisationsbestrebungen. Zu den bekanntesten Gründungen gehören Pithekoussai und Cumae.
Im 7. Jahrhundert v. Chr. führte Chalkis den langwierigen und schließlich siegreichen Lelantischen Krieg gegen die Nachbarstadt Eretria um die Vorherrschaft auf Euböa. 506 v. Chr. wurde Chalkis dann von den Athenern unterworfen, die die Ländereien des Adels der Insel unter den 4.000 Familien verteilten. Perikles vereitelte einen Versuch, die Herrschaft Athens abzuschütteln, erst 411 v. Chr. konnte sich Chalkis freimachen. Man trat aber bereits 378 v. Chr. erneut in den zweiten Attischen Seebund ein, bis die Makedonier 338 v. Chr. die ganze Insel unter ihre Herrschaft brachten.
Als Festung und Handelsstadt blieb Chalkis während des Altertums und über das ganze Mittelalter von Bedeutung. Unter den Osmanen saß hier der Pascha für das östliche Zentralgriechenland. Von 1899 bis 2010 war Chalkida Verwaltungssitz der Präfektur Euböa. Chalcis in Graecia ist ein Titularbistum der katholischen Kirche.
Chalkis weist die älteste ununterbrochen bestehende jüdische Gemeinde Europas auf, die bereits seit der Antike existiert und zur Gruppe der griechischsprachigen Romanioten zählt. Im II. Weltkrieg konnten dank der Hilfe ihrer christlichen Nachbarn von 327 Gemeindemitgliedern 305 gerettet werden. Heute hat die Gemeinde noch 66 Mitglieder.
| Jahr | Einwohner |
|---|---|
| 1981 | 44.847 |
| 1991 | 51.646 (Stadt), 60,646 (urbaner Siedlungsraum) |
| 2001 | 53.584 |
Seit dem Jahre 2000 besteht eine Städteparnerschaft mit Menden (Sauerland)
Im Jahre 1992 wurde eine mehrspurige Hängebrücke über den Euripos-Kanal fertiggestellt. Sie trägt wesentlich zur Verbesserung der Erreichbarkeit der Stadt Chalkida und den anderen Teilen der Insel Euböa bei. Vor der Eröffnung der neuen Brücke gab es nur eine kleine Klappbrücke an der engsten Stelle der Meerenge, die - mitten in der Stadt gelegen - die Hauptverbindung zwischen der Insel Euböa und dem zentralgriechischen Festland darstellte.
Chalkida weist keine überragende Attraktion auf und wird von Touristen eher als Durchgangsstation zur Insel Euböa verstanden. Nichtsdestotrotz gibt es einige Sehenswürdigkeiten, die sich vornehmlich im südlichen (älteren) Teil der Stadt befinden. Zu nennen sind vor allem:
Agrafa | Aliartos | Amfiklia-Elatia | Chalkida | Delfi | Dirfys-Messapia | Distomo-Arachova-Andikyra | Domokos | Dorida | Eretria | Istiea-Edipsos | Karpenisi | Karystos | Kymi-Aliveri | Lamia | Livadia | Lokri | Makrakomi | Mandoudi-Limni | Molos-Agios Konstandinos | Orchomenos | Skyros | Stylida | Tanagra | Thiva