|
|
Lexikon auf Ihrer Homepage |
|
Lexikon als Lesezeichen hinzufügen |
Das chinesische Buch Chalu (chinesisch 茶錄 / 茶录 Chálù ‚“Berichte über Tee“‘) des Kalligraphen und gelehrten Beamten Cai Xiang (蔡襄) (1012-1067) ist ein wertvolles Dokument der chinesischen Teekultur. Es wurde im 12. Jahr (1051) der Huangyou (皇ç¥)-Ära des Kaisers Renzong (1049-1054) der Nördlichen Song-Dynastie verfasst und umfasst zwei Bände (bian).[1]
Ein anderer Name (zi) des Verfassers lautete Junmo (å›è°Ÿ/å›è¬¨). Der Verfasser stammt aus Xianyou (仙游) in der Provinz Fujian. Er war Beamter von Jià nzhÅu (建州) in Fujian und Regierungsbeamter der Provinz Fujian. Während der Qingli (慶曆)-Ära des Kaisers Renzong (1041-1048) war er als Tee-Kommissar für den Tee-Tribut und seinen Transport zuständig.
Er bahnte den Weg für die berühmten großen und kleinen „Drachenkuchen“ (daxiao longtuan 大å°é¾™å›¢), d.h. den Tee-Tribut für den Kaiser.
Inhaltsverzeichnis |
Seinem Vorwort zufolge, werden die Jian’an (建安)-Teeprodukte in dem Buch Chajing (茶ç») von Lu Yu (陆羽) nicht erwähnt und im Chatu (茶图) von Ding Wei (ä¸è°“) werde nur das Pflücken und die Herstellung erörtert. Sein Buch war als Ergänzung zu den in seiner Zeit vorhandenen Tee-Monographien gedacht. Er berichtet darin über die vielen Produkte, die er auf seinen Inspektionsreisen an verschiedenen Orten kennenlernte. Im ersten Band wird über den Tee gesprochen, im zweiten über Tee-Utensilien, der Tee aus der Provinz Fujian wird sehr ausführlich besprochen.
Weitere Werke des Verfassers (und frühe Drucke): Long shou dan ji 龙寿丹记 (Wuchao xiaoshuo 五æœå°è¯´ ), Liaoxia xiantan ç¼ä¸‹é—²è°ˆ (Shitu congshu 适图丛书), Feiyan yishi 飞燕é—事 (Shuofu 说郛 (Wanweishantang ben å®›å§”å±±å ‚æœ¬)), Meifei zhuan æ¢…å¦ƒä¼ (Wuchao xiaoshuo 五æœå°è¯´), auch ein Lizhi pu è”æžè°± (“ Litschi-Handbuchâ€) stammt von ihm. Seine gesammelten Werke sind später unter dem Titel Cai Zhonghui ji è”¡å¿ æƒ é›† (Gesammelte Werke des Cai Zhonghui) erschienen, Zhonghui å¿ æƒ war sein posthumer Titel.
Das Chalu (茶录) ist neben dem Beichuan xuehai (百å·å¦æµ·) auch in vielen weiteren alten Büchersammlungen enthalten, darunter das Shuofu (说郛) und das Congshu jicheng chubian (丛书集æˆåˆç¼–).