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Die Chalybes (Χάλυβες, Χάλυβοι) waren im Altertum ein für seine Metallverarbeitung berühmter protogeorgische Volksstamm, dem man die Erfindung des Eisens zuschrieb. Der Name kommt von "Chalybs" = gehärtetes Eisen, Stahl.
Sie siedelten im nordanatolischen Gebirge und an der Südküste des Schwarzen Meeres. Ihr Siedlungsgebiet erstreckt sich westlich vom Halys, östlich bis nach Pharnakeia und Trapezus, südlich bis an Armenien. Nach Xenophon siedelten die Chalybier zwischen den Phasiern und den Skythen. Sagona will sie südlich von Gümüşhane, am Fluss Kelkit lokalisieren[1] und ihren Namen von dem des urartäischen Gottes Ḫaldi ableiten[2]..