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Champion des champions

Frankreichs Sportler des Jahres 2011: Der Handballspieler und Weltmeister Nikola Karabatić
Zinédine Zidane

Champions des champions (deutsch Sieger der Sieger bzw. Meister der Meister) ist eine Umfrage, die seit 1946 jĂ€hrlich von der französischen Sport-Tageszeitung L’Équipe durchgefĂŒhrt wird. Ermittelt werden die besten französischen Sportler (Champion des champions français, dt.: Meister der französischen Meister) des zurĂŒckliegenden Kalenderjahres, wobei MĂ€nner, Frauen und auch Mannschaften gegeneinander antreten. Seit 1980 wird auch eine Wahl zum Weltsportler des Jahres (Champions des champions mondiaux, dt.: Meister der Weltmeister) abgehalten. Als Juroren fungieren die Journalisten der Zeitungsredaktion. Das Ergebnis wird in der Regel Ende Dezember bekanntgegeben. Als Auszeichnung wird eine goldene Statuette vergeben, die einen abstrahierten Sportler darstellt, der beide Arme zum Zeichen des Sieges in die Luft reckt.[1]

In den Vorjahren fand die Ermittlung der Sieger in zwei WahldurchgĂ€ngen statt. In einer ersten Wahl wurde die Teilnehmerzahl auf zehn Sportler beziehungsweise Mannschaften reduziert, unter denen dann die Sportler des Jahres ermittelt wurden. Im finalen Wahldurchgang vortierte jeder Abstimmende fĂŒr seine fĂŒnf favorisierten Sportler absteigend mit sechs, vier, drei, zwei oder einem Punkt. Der Sportler oder die Mannschaft, die die meisten Punkte auf sich vereinen konnte, hatte die Wahl gewonnen.[2]

Bei der letzten Wahl im Jahr 2011 gewann der argentinische Fußballspieler Lionel Messi (FC Barcelona) den Titel des Weltsportlers mit 807 Punkten, vor dem serbischen Tennisspieler Novak Đoković (699) und dem deutschen Formel-1-Piloten Sebastian Vettel (255). Der Handballspieler Nikola Karabatić belegte als Frankreichs Sportler des Jahres Platz vier mit 221 Punkten.[3] In der separaten Wahl setzte sich Karabatić mit 706 Punkten gegen den Judo-Welt- und -Europameister Teddy Riner (675) und den Rallye-Weltmeister SĂ©bastien Loeb (505) durch.[4]

Dem französischen Fußballspieler ZinĂ©dine Zidane gelang es im Jahr 1998 als bislang einzigem Sportler, beide Wahlen zu gewinnen.

Inhaltsverzeichnis

PreistrÀger

Französischer Sportler des Jahres („Champion des champions français“)

Am hĂ€ufigsten ausgezeichnet wurden der Radrennfahrer Bernard Hinault (1978–1981) und der Formel-1-Pilot Alain Prost (1985–1986, 1989, 1993) mit je vier Siegen. Am hĂ€ufigsten vertretene Sportart unter den Gewinnern ist die Leichtathletik (17 Siege), gefolgt vom Radsport (14) und Motorsport (7).

Neunmal waren Frauen, sechsmal Wintersportler (ausnahmslos SkirennlÀufer) erfolgreich. 1973 wurde die Auszeichnung postum dem verstorbenen Formel-1-Piloten François Cevert zuteil. Mit dem monegassischen Rallye-Co-Piloten Daniel Elena (2007 und 2009) wurde erstmals ein Nicht-Franzose geehrt.

Jahr PreistrÀger Sportart Erfolg(e)
1946 Jean Séphériades Rudern Gewinner der Henley Royal Regatta und damit inoffizieller Weltmeister.
1947 Christian d’Oriola Fechten Florett-Weltmeister im Einzel und mit der französischen Nationalmannschaft
1948 Marcel Cerdan Boxen Weltmeister im Mittelgewicht
1949 Alain Mimoun Leichtathletik Gewinner des Cross der Nationen (VorlÀuferwettbewerb der Crosslauf-Weltmeisterschaften)
1950 Papa Gallo Thiam Leichtathletik Erster Franzose, der im Hochsprung die zwei Meter ĂŒberquerte (Strecksprung)
1951 Puig-Aubert Rugby League Gewinner des französischen Meistertitels mit der Mannschaft von AS Carcassonne XIII
1952 Jean Boiteux Schwimmen Goldmedaillengewinner bei den Olympischen Sommerspielen in Helsinki (400-Meter-Freistil)
1953 Louison Bobet Radsport Gewinner der 40. Tour de France
1954 Louison Bobet Radsport Gewinner der 41. Tour de France
1955 Raymond Kopa Fußball Französischer Fußballmeister mit Stade de Reims
1956 Alain Mimoun Leichtathletik Goldmedaillengewinner bei den Olympischen Sommerspielen in Melbourne (Marathonlauf)
1957 Roger RiviĂšre Radsport Weltmeister in der Einerverfolgung auf der Bahn sowie Stundenweltrekord (46,923 km)
1958 Raymond Kopa Fußball Dritter der Fußball-Weltmeisterschaft mit der französischen Nationalmannschaft, Ballon d’Or, Europapokal der Landesmeister mit Real Madrid
1959 Lucien Mias Rugby League KapitÀn der Französische Rugby-Union-Nationalmannschaft, Gewinner des Five-Nations-Turniers
1960 Michel Jazy Leichtathletik Goldmedaillengewinner bei den Olympischen Sommerspielen in Rom (1500-Meter-Lauf)
1961 Guy Périllat Ski Alpin Gewinner von sechs Saisonrennen
1962 Michel Jazy Leichtathletik Goldmedaillengewinner bei den Leichtathletik-Europameisterschaften in Belgrad (1500-Meter-Lauf), Weltrekord im 2000- und 3000-Meter-Lauf
1963 Jacques Anquetil Radsport Gewinner der 50. Tour de France, der Vuelta a España, 23 Saison-Siege
1964 Marielle Goitschel Ski Alpin dreifache Medaillengewinnerin bei den Olympischen Winterspielen in Innsbruck (Gold im Riesenslalom, Silber im Slalom, Gold im als Weltmeisterschaft ausgetragenen Kombinationswettbewerb)
1965 Michel Jazy Leichtathletik Vier Weltrekorde (Meilenlauf, Zwei-Meilen-Lauf, 3000-Meter-Lauf, 4x1500-Meter-Lauf), fĂŒnf Europarekorde, neun nationale Rekorde
1966 Alain Mosconi Schwimmen Bronzemedaillengewinner bei den Schwimmeuropameisterschaften in Utrecht (400-Meter-Freistil), erster Franzose unter zwei Minuten ĂŒber 200-Meter-Freistil
1967 Jean-Claude Killy Ski Alpin Gewinner des Gesamtweltcups, des Abfahrts-, Riesenslaloms-, Slalomweltcups, 12 Saisonsiege
1968 Jean-Claude Killy Ski Alpin dreifacher Goldmedaillengewinner bei den Olympischen Winterspielen in Grenoble (Gold in der Abfahrt, im Riesenslalom, Slalom, Gold im als Weltmeisterschaft ausgetragenen Kombinationswettbewerb)
1969 Nicole Duclos Leichtathletik Goldmedaillengewinnerin bei den Leichtathletik-Europameisterschaften in Athen (400-Meter-Lauf mit Weltrekord – 51,72 Sekunden)
1970 Jean-Claude Nallet Leichtathletik Goldmedaillengewinner beim Leichtathletik-Europacup (400-Meter-HĂŒrdenlauf), nationaler Rekord im 400m-Lauf (45,1 Sekunden)
1971 Jean-Claude Bouttier Boxen Europameister im Mittelgewicht
1971 RĂ©gis Ovion Radsport Amateur-Weltmeister im Straßenrennen und Gewinner der Tour de l’Avenir
1972 Daniel Morelon Radsport Goldmedaillengewinner bei den Olympischen Sommerspielen in MĂŒnchen (Bahn-Sprint)
1973 François Cevert Motorsport Tod beim Formel-1-Abschlusstraining zum Großen Preis der USA am 6. Oktober 1973 in Watkins Glen (zum damaligen Zeitpunkt Zweiter in der Fahrerwertung)
1974 Guy Drut Leichtathletik Goldmedaillengewinner bei den Leichtathletik-Europameisterschaften in Rom (110-Meter-HĂŒrden), zum vierten Mal Europa-Rekord
1974 Raymond Poulidor Radsport Zweiter der 61. Tour de France und der Straßenweltmeisterschaften
1975 Guy Drut Leichtathletik Weltrekord ĂŒber 110-Meter-HĂŒrden (13 Sekunden)
1975 Bernard Thévenet Radsport Gewinner der 62. Tour de France
1976 Guy Drut Leichtathletik Goldmedaillengewinner bei den Olympischen Sommerspielen in Montreal (110-Meter-HĂŒrden)
1977 Michel Platini Fußball Qualifiziert mit der französischen Nationalmannschaft fĂŒr die Fußball-Weltmeisterschaft in Argentinien, 3. Platz bei der Wahl zum Ballon d’Or
1978 Bernard Hinault Radsport Gewinner der 65. Tour de France und bei den französischen Straßenmeisterschaften
1979 Bernard Hinault Radsport Gewinner der 66. Tour de France, sieben Etappensiege
1980 Bernard Hinault Radsport Gewinner der 63. Giro d’Italia und bei den Straßenweltmeisterschaften
1981 Bernard Hinault Radsport Gewinner der 68. Tour de France und von Paris–Roubaix
1982 Alain Giresse Fußball Vierter Platz bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Italien mit der französischen Nationalmannschaft, Zweiter bei der Wahl zum Ballon d’Or
1983 Yannick Noah Tennis Gewinner der French Open (Herreneinzel)
1984 Michel Platini Fußball Gewinn der Fußball-Europameisterschaft mit der französischen Nationalmannschaft, des Europapokals der Landesmeister mit Juventus Turin und des Ballon d’Or
1985 Alain Prost Motorsport Formel-1-Weltmeister
1986 Alain Prost Motorsport Formel-1-Weltmeister
1987 Jeannie Longo Radsport Gewinnerin der Tour Cycliste FĂ©minin, Straßenweltmeisterin
1988 Jean-François Lamour Fechten Goldmedaillengewinner bei den Olympischen Sommerspielen in Seoul (SÀbel)
1989 Alain Prost Motorsport Formel-1-Weltmeister
1990 Florence Arthaud Segeln Erste Frau, die die Gesamtwertung der Route du Rhum gewann.
1990 Max MoriniĂšre, Daniel Sangouma,
Jean-Charles Trouabal, Bruno Marie-Rose
Leichtathletik Goldmedaillengewinner bei den Leichtathletik-Europameisterschaften in Split (4x100-Meter-Lauf mit Weltrekord – 37,79 Sekunden)
1991 Guy Forget
Henri Leconte
Tennis Davis-Cup-Gewinner
1992 Marie-José Pérec Leichtathletik Goldmedaillengewinnerin bei den Olympischen Sommerspielen in Barcelona (200-Meter-Lauf)
1993 Alain Prost Motorsport Formel-1-Weltmeister
1994 Luc Leblanc Radsport Gewinner bei den Straßen-Radweltmeisterschaften (Einzel)
1995 David Douillet Judo erster französischer Weltmeister im Schwergewicht
1996 Marie-José Pérec Leichtathletik Zweimalige Goldmedaillengewinnerin bei den Olympischen Sommerspielen in Atlanta (200- und 400-Meter-Lauf)
1997 Luc Alphand Ski Alpin Gewinner des Gesamtweltcups, des Abfahrts- und Super-G-Weltcups
1998 ZinĂ©dine Zidane Fußball Fußball-Weltmeister mit der französischen Nationalmannschaft, Gewinner des Ballon d’Or
1999 Eunice Barber Leichtathletik Goldmedaillengewinnerin bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Sevilla (Siebenkampf)
2000 David Douillet Judo Goldmedaillengewinner bei den Olympischen Sommerspielen in Sydney (Schwergewicht)
2001 Jackson Richardson Handball Handball-Weltmeister mit der französischen Nationalmannschaft, EHF-Champions-League-Gewinner mit SDC San Antonio
2002 Carole Montillet Ski Alpin Goldmedaillengewinner bei den Olympischen Winterspielen in Salt Lake City (Abfahrt)
2003 Tony Parker Basketball Erster französischer NBA-Champion mit den San Antonio Spurs.
2004 Laure Manaudou Schwimmen dreimalige Medaillengewinnerin bei den Olympischen Sommerspielen in Athen (Gold ĂŒber 400-Meter-Freistil, Silber ĂŒber 800-Meter-Freistil, Bronze ĂŒber 100-Meter-RĂŒcken), dreimalige Goldmedaillengewinnerin bei den Schwimmeuropameisterschaften in Madrid (400-Meter-Freistil, 100-Meter-RĂŒcken, 4×100-Meter-Lagen)
2005 Ladji DoucourĂ© Leichtathletik zweimaliger Goldmedaillengewinner bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Helsinki (110-Meter-HĂŒrdenlauf, 4x100-Meter-Staffel)
2006 Laure Manaudou Schwimmen viermalige Goldmedaillengewinnerin bei den Schwimmeuropameisterschaften in Budapest (400- und 800-Meter-Freistil, 100- und 200-Meter-RĂŒcken), Weltrekord ĂŒber 400-Meter-Freistil Lang- und Kurzbahn (4:02,13 min bzw. 3:56,09 min) und 800-Meter-Freistil Kurzbahn (8:11,25 min)
2007 Sébastien Loeb
Daniel Elena
Motorsport zum vierten Mal in Folge Rallye-Weltmeister
2008 Alain Bernard Schwimmen zweimaliger Medaillengewinner bei den Olympischen Sommerspielen in Peking (Gold ĂŒber 100-Meter-Freistil, Silber ĂŒber 4×100-Meter-Freistil), zweimaliger Goldmedaillengewinner bei den Schwimmeuropameisterschaften in Eindhoven (50- und 100-Meter-Freistil), Weltrekord ĂŒber 50- und 100-Meter-Freistil (21,50 Sekunden und 47,20 Sekunden)
2009 Sébastien Loeb
Daniel Elena
Motorsport zum sechsten Mal in Folge Rallye-Weltmeister
2010 Christophe Lemaitre Leichtathletik dreimaliger Goldmedaillengewinner bei den Leichtathletik-Europameisterschaften in Barcelona (100- und 200-Meter-Lauf, 4x100-Meter-Staffel), erster weißer Sprinter unter der 10-Sekunden-Grenze (9,97 Sekunden)
2011 Nikola Karabatić Handball Handball-Weltmeister mit der französischen Nationalmannschaft und bester Spieler des Turniers, französischer Meister mit Montpellier HB

Weltsportler des Jahres („Champions des champions mondiaux“)

Am hÀufigsten ausgezeichnet wurden der US-amerikanische Leichtathlet Carl Lewis, der deutsche Formel-1-Pilot Michael Schumacher und der Schweizer Tennisspieler Roger Federer, die es auf je drei Siege brachten. Erfolgreichste Nation sind die Vereinigten Staaten mit zehn Auszeichnungen. Am hÀufigsten vertretene Sportart unter den Gewinnern ist die Leichtathletik (14 Siege), gefolgt vom Tennissport (5).

Mit der Wahl des US-amerikanischen EisschnelllÀufers Eric Heiden im Jahr 1980 war bislang nur einmal ein Wintersportler, mit der US-amerikanischen Leichtathletin Florence Griffith-Joyner nur einmal eine Frau siegreich.

Jahr PreistrÀger Sportart Erfolg(e)
1980 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Eric Heiden Eisschnelllauf fĂŒnfmaliger Goldmedaillengewinner bei den Olympischen Winterspielen von Lake Placid (500 m, 100 m, 1500 m, 5000 m, 10.000 m)
1981 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Sebastian Coe Leichtathletik Weltrekord im 800-Meter-Lauf (1:41,73 min)
1982 ItalienItalien Paolo Rossi Fußball Fußball-Weltmeister mit der italienischen Nationalmannschaft, Wertvollster Spieler und TorschĂŒtzenkönig der WM („Goldener Ball“ und „Goldener Schuh“), Gewinner des Ballon d’Or
1983 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Carl Lewis Leichtathletik dreimaliger Goldmedaillengewinner bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Helsinki (100-Meter-Lauf, Weitsprung, 4x100-Meter-Staffel)
1984 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Carl Lewis Leichtathletik viermaliger Goldmedaillengewinner bei den Olympischen Sommerspielen in Los Angeles (100-Meter-Lauf, 200-Meter-Lauf, Weitsprung, 4x100-Meter-Staffel)
1985 SowjetunionSowjetunion Serhij Bubka Leichtathletik Weltrekord im Stabhochsprung (6 Meter)
1986 ArgentinienArgentinien Diego Maradona Fußball Fußball-Weltmeister mit der argentinischen Nationalmannschaft
1987 KanadaKanada Ben Johnson* Leichtathletik Goldmedaillengewinner bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Rom im 100-Meter-Lauf mit Weltrekord (9,83 Sekunden)
1988 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Florence Griffith-Joyner Leichtathletik dreimalige Goldmedaillengewinnerin bei den Olympischen Sommerspielen in Seoul (100-Meter-Lauf mit Weltrekord – 10,49 Sekunden, 200-Meter-Lauf mit Weltrekord – 21,34 Sekunden, 4x100-Meter-Staffel)
1989 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Greg Lemond Radsport Gewinner der 76. Tour de France und Weltmeister im Straßenrennen
1990 BrasilienBrasilien Ayrton Senna Motorsport Formel-1-Weltmeister
1991 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Carl Lewis Leichtathletik zweimaliger Goldmedaillengewinner bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Tokio (100-Meter-Lauf mit Weltrekord – 9,86 Sekunden, 4x100-Meter-Staffel)
1992 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Michael Jordan Basketball Olympiasieger mit der US-amerikanischen Nationalmannschaft und NBA-Champion mit den Chicago Bulls
1993 AlgerienAlgerien Noureddine Morceli Leichtathletik Goldmedaillengewinner bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Stuttgart (1500-Meter-Lauf) und Weltrekord im Meilenlauf (3:44,39 min)
1994 BrasilienBrasilien RomĂĄrio Fußball Fußball-Weltmeister mit der brasilianischen Nationalmannschaft
1995 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jonathan Edwards Leichtathletik Goldmedaillengewinner bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Göteborg (Dreisprung mit Weltrekord – 18,29 Meter)
1996 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Michael Johnson Leichtathletik zweimaliger Goldmedaillengewinner bei den Olympischen Sommerspielen in Atlanta (200-Meter-Lauf mit Weltrekord – 19,32 Sekunden, 400-Meter-Lauf)
1997 SowjetunionSowjetunion Serhij Bubka Leichtathletik Goldmedaillengewinner bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Athen (Stabhochsprung)
1998 FrankreichFrankreich ZinĂ©dine Zidane Fußball Fußball-Weltmeister mit der französischen Nationalmannschaft
1999 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Andre Agassi Tennis Gewinner der French Open und US Open im Herreneinzel, Weltranglistenerster
2000 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Tiger Woods Golf Gewinner der U.S. Open, British Open, PGA Championship
2001 DeutschlandDeutschland Michael Schumacher Motorsport Formel-1-Weltmeister
2002 DeutschlandDeutschland Michael Schumacher Motorsport Formel-1-Weltmeister
2003 DeutschlandDeutschland Michael Schumacher Motorsport Formel-1-Weltmeister
2004 MarokkoMarokko Hicham El Guerrouj Leichtathletik zweimaliger Goldmedaillengewinner bei den Olympischen Sommerspielen in Athen (1500-Meter-Lauf, 5000-Meter-Lauf)
2005 SchweizSchweiz Roger Federer Tennis Gewinner von Wimbledon und der US Open im Herreneinzel, 81 Siege, Weltranglistenerster
2006 SchweizSchweiz Roger Federer Tennis Gewinner der Australian Open, von Wimbledon, der US Open und des Masters Cups im Herreneinzel, Weltranglistenerster
2007 SchweizSchweiz Roger Federer Tennis Gewinner der Australian Open, von Wimbledon, der US Open und des Masters Cups im Herreneinzel, Weltranglistenerster
2008 JamaikaJamaika Usain Bolt Leichtathletik dreimaliger Goldmedaillengewinner bei den Olympischen Sommerspielen in Peking (100-Meter-Lauf, 200-Meter-Lauf, 4x100-Meter-Staffel jeweils mit Weltrekord)
2009 JamaikaJamaika Usain Bolt Leichtathletik dreimaliger Goldmedaillengewinner bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Berlin (100-Meter-Lauf mit Weltrekord – 9,58 Sekunden, 200-Meter-Lauf mit Weltrekord – 19,19 Sekunden, 4x100-Meter-Staffel)
2010 SpanienSpanien Rafael Nadal Tennis Gewinner der French Open, von Wimbledon und der US Open im Herreneinzel, Weltranglistenerster
2011 ArgentinienArgentinien Lionel Messi Fußball UEFA-Champions-League-Sieger und -TorschĂŒtzenkönig, UEFA-Super-Cup-Sieger, FIFA-Klub-Weltmeister und -TorschĂŒtzenkönig, Spanischer Meister, Spanischer-Supercup-Sieger jeweils mit dem FC Barcelona, Bester Spieler in Europa, Bester Spieler in der spanischen Liga

* = Ben Johnson, Sieger der Wahl 1987, wurde der Titel aberkannt, nachdem er des Dopings ĂŒberfĂŒhrt wurde.

Siehe auch

Sportler des Jahres

Einzelnachweise

  1. ↑ Lemaitre champion des champions bei lequipe.fr, 25. Dezember 2010 (aufgerufen am 2. Januar 2011)
  2. ↑ Classement 2007. In: L’Équipe, 2. Januar 2008, S. 3
  3. ↑ Messi champion des champions monde bei lequipe.fr, 24. Dezember 2011 (abgerufen am 28. Dezember 2011).
  4. ↑ Karabatic champion des champions France bei lequipe.fr, 12. Dezember 2011 (abgerufen am 28. Dezember 2011).
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