|
|
Lexikon auf Ihrer Homepage |
|
Lexikon als Lesezeichen hinzufügen |
| Chemnitzer FC | |||
| Voller Name | Chemnitzer Fußballclub e. V. | ||
| Ort | Chemnitz | ||
| Gegründet | 15. Januar 1966 | ||
| Vereinsfarben | hellblau-weiß | ||
| Stadion | Stadion an der Gellertstraße | ||
| Plätze | 18.700 | ||
| Präsident | Mathias Hänel | ||
| Trainer | Gerd Schädlich | ||
| Homepage | www.chemnitzerfc.de | ||
| Liga | 3. Liga | ||
| 2010/11 | 1. Platz (Regionalliga Nord) | ||
|
| |||
Der Chemnitzer FC (bis 1990 FC Karl-Marx-Stadt) ist ein deutscher Fußballverein aus der westsächsischen Stadt Chemnitz. Aktuell gehören dem Verein 1.000 Mitglieder an.[1]
Seine Heimspiele trägt der Chemnitzer FC mittlerweile im Stadion an der Gellertstraße aus, das bis zu 18.700 Zuschauer fasst. In der Vergangenheit waren das Stadion an der Clausstraße sowie das heutige Sportforum Chemnitz, auf dem sich das aktuelle Trainingsgelände befindet, Spielstätten des Vereins.
Zu den größten Erfolgen des Clubs zählt der Gewinn der DDR-Meisterschaft 1967 sowie der Einzug in das Achtelfinale des UEFA-Pokals 1989/90, wo man nur knapp an Juventus Turin scheiterte.
Aus der Nachwuchsarbeit des Vereins ist unter anderem der ehemalige Nationalmannschafts-Kapitän Michael Ballack hervorgegangen. Heute verfügt der Chemnitzer FC über ein vom Deutschen Fußball-Bund zertifiziertes Nachwuchsleistungszentrum und bietet jungen Talenten die Möglichkeit, in einer Eliteschule des Fußballs parallel einer sportlichen und schulischen Ausbildung nachzugehen.
Inhaltsverzeichnis |
Als nach dem Zweiten Weltkrieg die sowjetische Besatzungsmacht aufgrund der Direktive Nr. 23 des Alliierten Kontrollrats alle bisherigen Sportvereine auf Dauer zerschlagen hatte, verlor Chemnitz für lange Zeit seine Bedeutung als sächsische Fußballhochburg. Bis in die 1940er Jahre hinein hatten sowohl der Polizei SV Chemnitz als auch der Chemnitzer BC die Stadt in der Gauliga Sachsen vertreten, eine der damals 16 höchsten deutschen Fußball-Ligen. Ein Neuanfang begann im Laufe des Jahres 1946 mit locker organisierten Sportgemeinschaften, die zunächst nur auf lokaler Ebene Sportwettkämpfe austragen durften. Auch in Chemnitz wurden mehrere dieser Sportgemeinschaften ins Leben gerufen, im Fußballsport war die SG Chemnitz Nord am erfolgreichsten.
Im Rahmen der Einführung des Systems der Betriebssportgemeinschaften übernahmen die Fewa-Werke Chemnitz 1948 die SG Nord und wandelten sie in die BSG Fewa Chemnitz um. Nach Gründung der zentralen Sportvereinigung für den Bereich der Chemieindustrie wurde die BSG im Januar 1951 in Chemie Chemnitz umbenannt. Am 10. Mai 1953 wurde Chemnitz in Karl-Marx-Stadt umbenannt, und so nahm auch die BSG den neuen Namen Chemie Karl-Marx-Stadt an.
Als die Sportvereinigungen begannen, eigene Sportschwerpunkte zu bilden und die bisherige BSG Chemie in die Trägerschaft des Schwermaschinenwerkes Fritz Heckert überging, wurde die BSG am 3. März 1956 in den Sportclub Motor Karl-Marx-Stadt umgewandelt. Ab 1963 entfiel der Zusatz „Motor“. Im Zuge der Förderung des DDR-Fußballs wurde schließlich die Sektion Fußball aus dem Sportclub herausgelöst und am 15. Januar 1966 als Fußballclub Karl-Marx-Stadt neu gegründet. Nach dieser langen Reihe von Struktur- und Namensänderungen blieb der FC Karl-Marx-Stadt bis zum Ende der DDR bestehen.
Nach den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Veränderungen infolge der deutschen Wiedervereinigung mussten sich die ostdeutschen Sportklubs in bürgerliche Vereine umbilden. Zunächst hatte man in Chemnitz erwogen, den traditionsreichen Chemnitzer BC wiederzubeleben, doch schließlich wurde am 13. Juni 1990 anstelle des FC Karl-Marx-Stadt der Chemnitzer FC gegründet.
Ab 1946 beteiligte sich die SG Chemnitz Nord an der Fußball-Bezirksstaffel Chemnitz, in der sie 1947 den ersten und 1948 den dritten Platz belegte. Als in der Saison 1947/48 der Fußballbezirk in zwei Staffeln spielte, gewann die SG Nord zwar ihre Staffel, unterlag in drei Endspielen um die Chemnitzer Meisterschaft der SG Einheit Meerane (1:3, 2:1, 2:3). 1950 wurde der Nachfolger BSG Fewa Zweiter der Bezirksstaffel Ost und qualifizierte sich damit für die ab 1950/51 eingeführte zweitklassige DDR-Liga.
Ab Januar 1951 trat die BSG unter dem Namen „Chemie“ an und schaffte 1954 den Aufstieg in die DDR-Oberliga. Nach dem Abstieg 1957 spielte der nunmehrige SC Motor wieder in der I. DDR-Liga und wurde dort sofort in die drittklassige II. DDR-Liga durchgereicht. Nach dem umgehenden Wiederaufstieg gelang 1962 die Rückkehr in die Oberliga. 1958 wurde kurzzeitig Lokalrivale Motor West Karl-Marx-Stadt als zweite Mannschaft in den SC Motor integriert. Nach dem Abstieg der ersten Mannschaft in die II. DDR-Liga wurde die 2. Mannschaft bereits 1959 wieder als BSG Motor West eigenständig. Mitte der sechziger Jahre liefen die Spieler erstmals in himmelblauen Trikots auf, die bis heute das Markenzeichen des Clubs sind.
| Die Meistersaison 1966/67 | ||
|---|---|---|
| Innerhalb von drei Jahren war es dem seit 1963 beim FCK wirkenden Trainer Horst Scherbaum gelungen, eine mit jungen Talenten gespickte, homogene Mannschaft um die 1963 vom SC Wismut Karl-Marx-Stadt gekommenen erfahrenen Spieler Albrecht Müller und Dieter Erler zu formen. In Scherbaums dritter Spielzeit startete der FCK im Sommer 1966 eine Serie von 16 ungeschlagenen Punktspielen in Folge, sodass man bereits zu diesem Zeitpunkt souverän an der Tabellenspitze der Oberliga stand. Am Ende der Saison wurden die Karl-Marx-Städter mit sieben Punkten Vorsprung vor dem 1. FC Lokomotive Leipzig neuer DDR-Fußballmeister. Über die ganze Saison hinweg konnte Scherbaum eine Stammelf spielen lassen, in der keiner der Spieler weniger als 22 der 26 Punktspiele absolvierte: Claus Rüdrich (26/18), Fritz Feister (24/26), Peter Müller (20/26) Im Laufe der Saison wurden außerdem Claus Kreul (9 Spiele), Friedrich Hüttner (7), Manfred Matyschik (6), Hans-Heinrich Wolf (2) und Volker Benes (1) eingesetzt. Als bester Torschütze hatte sich Rolf Steinmann mit 10 Treffern ausgezeichnet. | ||
In der folgenden Saison traten die Himmelblauen im Europapokal der Landesmeister an, unterlagen aber bereits in der ersten Runde dem belgischen Vertreter RSC Anderlecht mit 1:2 und 1:3. Dies war auch der allmähliche Niedergang des Überraschungsmeisters von 1967. In den folgenden zwei Jahren landete die Mannschaft mit den Rängen 6 und 7 nur noch im Mittelfeld.
1970 stieg der FCK erneut aus der Oberliga ab, jedoch gelang in der folgenden Spielserie der sofortige Wiederaufstieg. Am Ende der Saison 1971/72 gewann der FCK überraschend den einmalig ausgespielten Fuwo-Pokal. In den siebziger und achtziger Jahren spielte der FC Karl-Marx-Stadt ununterbrochen in der Oberliga und stand am Saisonende meistens im Mittelfeld der Tabelle. In der Ewigen Tabelle der DDR-Oberliga nimmt der FCK den zwölften Platz ein. Nach Platz drei in der Saison 1988/89 kehrten die Himmelblauen noch einmal auf die internationale Bühne zurück. Im UEFA-Pokal schaltete der FCK 1989 Boavista Porto und den FC Sion aus, erst in der dritten Runde schieden die Karl-Marx-Städter nach zwei Niederlagen (0:1, 1:2) gegen den späteren Pokalgewinner Juventus Turin aus.
Achtmal war der SC/FC Karl-Marx-Stadt unter den letzten Vier in den DDR-Fußballpokal-Wettbewerben. Dreimal erreichte er das Endspiel, doch nie gewannen die Karl-Marx-Städter den FDGB-Pokal. Die Endstationen waren jeweils
1990 wurde der Verein aufgrund der schlechteren Tordifferenz gegenüber Dynamo Dresden Vizemeister der DDR. Im UEFA-Pokal 1990/91 war nach zwei 0:2-Niederlagen gegen Borussia Dortmund bereits nach der ersten Runde Schluss. Mit dem fünften Tabellenrang in der letzten Oberligasaison 1990/91 qualifizierten sich die Chemnitzer für die 2. Bundesliga und schlossen die erste Saison 1992 mit einem achtbaren vierten Rang ab. 1993 gelang dem CFC der Einzug in das Halbfinale des DFB-Pokals. Nachdem die Mannschaft zuvor unter anderem Werder Bremen aus dem Wettbewerb warf, scheiterte sie am Überraschungsteam Hertha BSC Amateure. Nach fünf Jahren Zugehörigkeit stiegen die Chemnitzer 1996 aus der 2. Bundesliga ab. Die folgenden drei Jahre spielte der Club in der Regionalliga Nordost. 1997 und 1998 gelang es dem Verein zweimal in Folge den Sachsenpokal zu gewinnen und sich somit die Teilnahme am DFB-Pokal im darauffolgenden Jahr zu sichern. Nachdem Chemnitz die Saison 1998/99 als Tabellenerster abschloss, konnten sich die Himmelblauen in den Aufstiegsspielen gegen den VfL Osnabrück durchsetzen (0:1, 2:0) und kehrten somit in die 2. Bundesliga zurück. Nur zwei Jahre später stieg der CFC jedoch nach einer desolaten Saison mit nur drei Siegen aus 34 Spielen als Tabellenletzter wieder ab (Ewige Tabelle der 2. Bundesliga: 46. Rang). Seitdem spielte der Verein in der Regionalliga Nord und kämpfte dort regelmäßig gegen den Abstieg. In der Saison 2005/06 stieg man als Tabellenletzter in die Oberliga Nordost/ Süd ab. In der gleichen Spielzeit wurde zum dritten Mal der Sachsenpokal gewonnen und man qualifizierte sich damit für den DFB-Pokal. In der Saison 2006/07 schied man im DFB-Pokal in der ersten Runde gegen den damaligen Bundesligisten Alemannia Aachen aus. Der Club verpasste den Aufstieg in die Regionalliga nur knapp und wurde Zweiter hinter dem FC Energie Cottbus II. In der Saison 2007/08 qualifizierte sich der Verein als Zweiter für die neue dreigliedrige Regionalliga. Als Sieger des Sachsenpokals 2009/10 qualifizierte sich der Verein für den DFB-Pokal 2010/11, wo man in der ersten Hauptrunde auf den Bundesligisten FC St. Pauli traf. Das Spiel konnte der CFC überraschend mit 1:0 für sich entscheiden und somit in die zweite Hauptrunde einziehen, wo man auf den Bundesligisten VfB Stuttgart traf. Dort verlor der CFC vor 17.145 Zuschauern im Stadion an der Gellertstraße mit 1:3 nach Verlängerung. Am 33. Spieltag in der Regionalliga Nord machte der CFC den Aufstieg in die 3. Liga mit einem 1:0-Sieg über den RB Leipzig perfekt und feiert damit seine Rückkehr in den deutschen Profifußball.
| Saison | LigaNr. | Liga | Platz (von) | Punkte | Tore |
|---|---|---|---|---|---|
| 1950/51 | 2 | DDR-Liga (Staffel Süd) | 6 (10) | 20-16 | 35:24 |
| 1951/52 | 2 | DDR-Liga (Staffel 2) | 2 (12) | 32-12 | 51:19 |
| 1952/53 | 2 | DDR-Liga (Staffel 1) | 7 (13) | 24-24 | 39:34 |
| 1953/54 | 2 | DDR-Liga (Staffel 1) | 1 (14) | 41-11 | 59:22 |
| 1954/55 | 1 | DDR-Oberliga | 10 (14) | 25-27 | 34:43 |
| 1955* | 1 | DDR-Oberliga | 14 (14) | 6-20 | 16:42 |
| 1956* | 1 | DDR-Oberliga | 9 (14) | 23-29 | 24:48 |
| 1957* | 1 | DDR-Oberliga | 14 (14) | 16-36 | 31:62 |
| 1958* | 2 | 1. DDR-Liga | 14 (14) | 14-38 | 33:52 |
| 1959* | 3 | 2. DDR-Liga (Staffel 4) | 1 (14) | 44-8 | 77:23 |
| * Zwischen 1955 und 1960 wurde nach sowjetischem Vorbild im Kalenderjahr gespielt. | |||||
| Saison | LigaNr. | Liga | Platz (von) | Punkte | Tore |
|---|---|---|---|---|---|
| 1960* | 2 | 1. DDR-Liga | 8 (14) | 27-25 | 47:43 |
| 1961/62 | 2 | 1. DDR-Liga | 2 (14) | 59-19 | 73:48 |
| 1962/63 | 1 | DDR-Oberliga | 12 (14) | 23-29 | 39:44 |
| 1963/64 | 1 | DDR-Oberliga | 4 (14) | 29-23 | 31:29 |
| 1964/65 | 1 | DDR-Oberliga | 11 (14) | 23-29 | 36:41 |
| 1965/66 | 1 | DDR-Oberliga | 7 (14) | 28-24 | 29:33 |
| 1966/67 | 1 | DDR-Oberliga | 1 (14) | 37-15 | 39:23 |
| 1967/68 | 1 | DDR-Oberliga | 6 (14) | 25-27 | 33:30 |
| 1968/69 | 1 | DDR-Oberliga | 7 (14) | 26-26 | 35:36 |
| 1969/70 | 1 | DDR-Oberliga | 13 (14) | 19-33 | 27:42 |
| * Zwischen 1955 und 1960 wurde nach sowjetischem Vorbild im Kalenderjahr gespielt. | |||||
| Saison | LigaNr. | Liga | Platz (von) | Punkte | Tor |
|---|---|---|---|---|---|
| 1970/71 | 2 | DDR-Liga (Staffel Süd) | 1 (16) | 50-10 | 72:16 |
| 1971/72 | 1 | DDR-Oberliga | 12 (14) | 19-33 | 34:48 |
| 1972/73 | 1 | DDR-Oberliga | 5 (14) | 30-22 | 33:32 |
| 1973/74 | 1 | DDR-Oberliga | 9 (14) | 24-28 | 42:46 |
| 1974/75 | 1 | DDR-Oberliga | 10 (14) | 22-30 | 28:38 |
| 1975/76 | 1 | DDR-Oberliga | 11 (14) | 21-31 | 25:41 |
| 1976/77 | 1 | DDR-Oberliga | 9 (14) | 22-30 | 35:39 |
| 1977/78 | 1 | DDR-Oberliga | 7 (14) | 24-28 | 34:37 |
| 1978/79 | 1 | DDR-Oberliga | 8 (14) | 22-30 | 32:38 |
| 1979/80 | 1 | DDR-Oberliga | 11 (14) | 19-33 | 26:38 |
| Saison | LigaNr. | Liga | Platz (von) | Punkte | Tore |
|---|---|---|---|---|---|
| 1980/81 | 1 | DDR-Oberliga | 9 (14) | 21-31 | 37:54 |
| 1981/82 | 1 | DDR-Oberliga | 9 (14) | 24-28 | 50:38 |
| 1982/83 | 1 | DDR-Oberliga | 9 (14) | 26-26 | 41:41 |
| 1983/84 | 1 | DDR-Oberliga | 6 (14) | 30-22 | 37:34 |
| 1984/85 | 1 | DDR-Oberliga | 9 (14) | 21-31 | 39:48 |
| 1985/86 | 1 | DDR-Oberliga | 8 (14) | 26-26 | 33:32 |
| 1986/87 | 1 | DDR-Oberliga | 8 (14) | 24-28 | 27:34 |
| 1987/88 | 1 | DDR-Oberliga | 8 (14) | 25-27 | 40:45 |
| 1988/89 | 1 | DDR-Oberliga | 3 (14) | 30-22 | 38:36 |
| 1989/90 | 1 | DDR-Oberliga | 2 (14) | 36-16 | 35:20 |
| Saison | LigaNr. | Liga | Platz (von) | Punkte | Tore |
|---|---|---|---|---|---|
| 1990/91 | 1 | NOFV-Oberliga | 5 (14) | 29-23 | 24:23 |
| 1991/92 | 2 | 2. Bundesliga (Gruppe Süd) | 4 (12) | 36-28 | 35:30 |
| 1992/93 | 2 | 2. Bundesliga | 7 (24) | 50-42 | 64:56 |
| 1993/94 | 2 | 2. Bundesliga | 9 (18) | 39-37 | 34:44 |
| 1994/95 | 2 | 2. Bundesliga | 9 (18) | 34-34 | 47:50 |
| 1995/96 | 2 | 2. Bundesliga | 15 (18) | 42 | 43:51 |
| 1996/97 | 3 | Regionalliga Nordost | 4 (18) | 64 | 60:27 |
| 1997/98 | 3 | Regionalliga Nordost | 8 (18) | 51 | 54:36 |
| 1998/99 | 3 | Regionalliga Nordost | 1 (18) | 77 | 59:12 |
| 1999/2000 | 2 | 2. Bundesliga | 11 (18) | 43 | 42:49 |
| Saison | LigaNr. | Liga | Platz (von) | Punkte | Tore |
|---|---|---|---|---|---|
| 2000/01 | 2 | 2. Bundesliga | 18 (18) | 16 | 24:78 |
| 2001/02 | 3 | Regionalliga Nord | 6 (18) | 51 | 53:40 |
| 2002/03 | 3 | Regionalliga Nord | 11 (18) | 44 | 47:55 |
| 2003/04 | 3 | Regionalliga Nord | 11 (18) | 43 | 31:49 |
| 2004/05 | 3 | Regionalliga Nord | 14 (19) | 40 | 33:38 |
| 2005/06 | 3 | Regionalliga Nord | 19 (19) | 21 | 35:78 |
| 2006/07 | 4 | NOFV-Oberliga Süd | 2 (16) | 57 | 48:19 |
| 2007/08 | 4 | NOFV-Oberliga Süd | 2 (16) | 57 | 55:25 |
| 2008/09 | 4 | Regionalliga Nord | 7 (18) | 45 | 50:42 |
| 2009/10 | 4 | Regionalliga Nord | 3 (18) | 61 | 58:34 |
Legende:
blau und fett → (ost-)deutscher Meister
↓ abgestiegen
↑ aufgestiegen
Liga
Pokal
Liga
Pokal
Pokal
siehe auch: Liste der DDR-Oberligaspieler des FC Karl-Marx-Stadt
Folgende Spieler trugen während ihrer Zeit beim Verein das Trikot der DDR-Nationalmannschaft:
|
|
|
|
|
| Nr. | Präsident | Amtszeit |
|---|---|---|
| 1 | Alfred Bernhardt | |
| 2 | Erich Baumgärtel | |
| 3 | Herbert Voigtländer | |
| 4 | Werner Günther | |
| 5 | Heinz Gensel | bis 1956 |
| 6 | Karl Schneider | 1956–1959 |
| 7 | [N.N.] Illing | 1959–1966 |
| 8 | Werner Thomßen | 1966–1970 |
| 9 | Karl-Heinz Müller | 1970–1976 |
| 10 | Hans Groschwald | 1976–1981 |
| 11 | Roland Hauschild | 1981–1990 |
| Nr. | Präsident | Amtszeit |
|---|---|---|
| 12 | Karl-Heinz Friedrich | 1990–09/1990 |
| 13 | Werner Thomßen | 1991–1994 |
| 14 | Winfried Maier | 1994–07/1997 |
| 15 | Lutz Waszik (1) | 07/1997–02/2000 |
| 16 | Klaus Schreiter | 05/2000 |
| 17 | Claus-Peter Nofri | 06/2000–11/2000 |
| 18 | Eberhard Langer | 11/2000 |
| 19 | Lutz Waszik (2) | 11/2000–12/2001 |
| 20 | Bernd Robert Leichthammer | 12/2001–06/2002 |
| 21 | Frank Kapp | 05/2003–10/2006 |
| 22 | Mathias Hänel | seit 10/2006 |
Stand: 20. Januar 2012
| Tor | Abwehr | Mittelfeld | Angriff | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
|
|
|
|
| Name | Funktion |
|---|---|
| |
Cheftrainer |
| |
Co-Trainer |
| |
Assistenztrainer |
| |
Torwarttrainer |
| |
Fitnesstrainer |
| |
Mannschaftsarzt |
| |
Mannschaftsarzt |
| |
Physiotherapeut |
| |
Physiotherapeut |
| Zugänge | |||
|---|---|---|---|
| Spieler | abgebender Verein | Wechselperiode | |
| Selim Aydemir | Hallescher FC | Sommer 2011 | |
| Thomas Birk | FC Erzgebirge Aue | Sommer 2011 | |
| Maik Ebersbach | Chemnitzer FC [A] | Sommer 2011 | |
| Bastian Henning | VfB Lübeck | Sommer 2011 | |
| Florian Hörnig | SSV Jahn Regensburg | Sommer 2011 | |
| Toni Wachsmuth | SC Paderborn | Sommer 2011 | |
| Tim Hunger | eigene Jugend | Sommer 2011 | |
| Fabian Stenzel | FC Rot-Weiss Erfurt | Sommer 2011 | |
| Niklas Andersen | Vereinslos | Winter 2012 | |
| Anton Fink | Karlsruher SC | Winter 2012 | |
| Abgänge | |||
|---|---|---|---|
| Spieler | aufnehmender Verein | Wechselperiode | |
| Romas Dressler | Ziel unbekannt | Sommer 2011 | |
| Jörg Emmerich | Karriereende | Sommer 2011 | |
| Christian Fröhlich | Heidenauer SV | Sommer 2011 | |
| Kevin Hampf | VfB Auerbach | Sommer 2011 | |
| Sebastian Klömich | Ziel unbekannt | Sommer 2011 | |
| Tobias Kurbjuweit | Ziel unbekannt | Sommer 2011 | |
| Chris Löwe | Borussia Dortmund | Sommer 2011 | |
| René Trehkopf | Energie Cottbus II | Winter 2012 | |
Überblick über alle Trikot-bzw. Hauptsponsoren seit 1990
Die Wurzeln der Frauenfußballabteilung des Chemnitzer FC liegen bei der BSG Wismut Karl-Marx-Stadt. Die Mannschaft gewann 1980 die „Bestenermittlung“, die inoffizielle Meisterschaft der DDR. In den Jahren 1983, 1985, 1987 und 1990 wurde man Vizemeister und 1988 gewann man den „Pokal des demokratischen Frauenbundes“. Als Fünfter der Oberligasaison 1990/91 verpasste man den Sprung in die Bundesliga. Nach der Saison wurde die Sektion vom Chemnitzer FC übernommen und stieg gleich in der ersten Saison aus der Oberliga Nordost ab. In den folgenden Jahren wurde die Frauenmannschaft des CFC zur Fahrstuhlmannschaft und stieg insgesamt viermal in die Regionalliga auf und ebenso oft wieder ab. Lediglich zwischen 2004 und 2007 konnte sich die Mannschaft in der Regionalliga Nordost über einen längeren Zeitraum halten.
In der Saison 2010/11 spielte die Mannschaft in der Landesliga Sachsen, die man auf dem ersten Rang abschloss, und stieg nach den folgenden Relegationsspielen gegen den SC 1903 Weimar zum insgesamt sechsten Mal in der Vereinsgeschichte in die Regionalliga Nordost auf.
Im Juli 2011 wurden die CFC-Damen Deutscher Meister im Beachsoccer.[2]
Jeweils ein Juniorinnenteam vertritt den Chemnitzer FC in den Altersklassen B- und C-Juniorinnen.
Erfolgreichste und bekannteste Fußballerin, die in Diensten der „Himmelblauen“ stand, ist die Nationalspielerin und Weltmeisterin Anja Mittag, die heute beim 1. FFC Turbine Potsdam aktiv ist.
VfR Aalen | SV Babelsberg 03 | Arminia Bielefeld | Werder Bremen II | Wacker Burghausen | Chemnitzer FC | SV Darmstadt 98 | FC Rot‑Weiß Erfurt | 1. FC Heidenheim | FC Carl Zeiss Jena | Preußen Münster | Rot-Weiß Oberhausen | Kickers Offenbach | VfL Osnabrück | Jahn Regensburg | 1. FC Saarbrücken | SV Sandhausen | VfB Stuttgart II | SpVgg Unterhaching | SV Wehen Wiesbaden
FC Erzgebirge Aue II | VfB Auerbach | FSV Budissa Bautzen | Chemnitzer FC II | VfB Fortuna Chemnitz | SC Borea Dresden | SG Dynamo Dresden II | FC Rot‑Weiß Erfurt II | 1. FC Gera 03 | FSV Wacker 03 Gotha | VfL Halle 1896 | FC Carl Zeiss Jena II | 1. FC Lokomotive Leipzig | FSV 63 Luckenwalde | FC Grün‑Weiß Piesteritz | FSV Zwickau