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| Strukturformel | |||||||||||||||||||||||
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| Allgemeines | |||||||||||||||||||||||
| Name | Chlorwasserstoff | ||||||||||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | HCl | ||||||||||||||||||||||
| CAS-Nummer | 7647-01-0 | ||||||||||||||||||||||
| PubChem | 313 | ||||||||||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
farbloses, stechend riechendes Gas[1] | ||||||||||||||||||||||
| Eigenschaften | |||||||||||||||||||||||
| Molare Masse | 36,46 g·molâ1 | ||||||||||||||||||||||
| Aggregatzustand |
gasförmig | ||||||||||||||||||||||
| Dichte |
1,64 kg·mâ3 (Gasdichte, 0 °C)[1] | ||||||||||||||||||||||
| Schmelzpunkt | |||||||||||||||||||||||
| Siedepunkt |
-85,03 °C[1] | ||||||||||||||||||||||
| Dampfdruck | |||||||||||||||||||||||
| pKs-Wert |
â6,2[2] | ||||||||||||||||||||||
| Löslichkeit |
720 g·lâ1 in Wasser (20 °C)[1] | ||||||||||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | |||||||||||||||||||||||
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| MAK |
3,0 mg·mâ3[1] | ||||||||||||||||||||||
| Soweit möglich und gebrÀuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. | |||||||||||||||||||||||
Chlorwasserstoff (systematisch auch als Wasserstoffchlorid oder Hydrogenchlorid bezeichnet) ist ein farbloses, stechend riechendes Gas, das in Wasser gelöst SalzsÀure (ChlorwasserstoffsÀure) bildet. Chlorwasserstoff ist selbst ebenfalls eine SÀure. Die Summenformel lautet HCl.
Inhaltsverzeichnis |
Hergestellt wird Chlorwasserstoff im Labor aus konzentrierter SchwefelsÀure und Natriumchlorid:
Statt der Verwendung von SchwefelsĂ€ure kann auch Natriumhydrogensulfat benutzt werden. Dazu wird ein Gemisch aus Natriumchlorid und Natriumhydrogensulfat trocken erhitzt. Um die Reaktion in Gang zu halten, muss hierbei das entstehende Chlorwasserstoffgas abgefĂŒhrt werden.
In der chemischen Industrie fĂ€llt Chlorwasserstoff hauptsĂ€chlich als Nebenprodukt bei der Chlorierung organischer Verbindungen an oder wird mit der Chlorknallgasreaktion (ZĂŒndung eines Gemisches aus Wasserstoff und Chlor beispielsweise durch Belichtung) gewonnen.
Die systematische Bezeichnung Wasserstoffchlorid bringt mit der Silbe -chlorid zum Ausdruck, dass das Chloratom in der MolekĂŒlverbindung eine negative Partialladung trĂ€gt, Ă€hnlich wie nach Chloridionen, die eine negative Ionenladung besitzen.
Chlorwasserstoff hat eine leicht höhere Dichte als Luft. In einem Liter Wasser lösen sich bei 0 °C unter ErwÀrmung 520 L, das entspricht 850 g HCl-Gas, Bei 20 °C lösen sich in einem Liter Wasser 442 Liter Chlorwasserstoff. An feuchter Luft bildet HCl-Gas Nebel aus feinen SalzsÀure-Tröpfchen.
Seine WÀrmekapazitÀt cp betrÀgt 799 J/(kg K).
Chlorwasserstoff ist Bestandteil des Magensaftes allesfressender Tiere und bewirkt auch im menschlichen Magen die Denaturierung der Nahrung.
Neben der vielfÀltigen Verwendung als SÀure findet reiner Chlorwasserstoff Verwendung als Chlorierungsmittel in der Oxychlorierung von Ethen zu Vinylchlorid.
Chlorwasserstoff ist Ă€tzend und in hohen Konzentrationen giftig. Vergiftungen sind jedoch sehr selten. Beim Einatmen können Reizungen der SchleimhĂ€ute und der Atemwege auftreten, die zu einer akuten Bronchitis oder LungenentzĂŒndung fĂŒhren können. Bei Kontakt mit Haut und Kleidung lĂ€sst sich die SĂ€ure mit Wasser gut und restlos auswaschen.
Halogenwasserstoffe: Fluorwasserstoff | Chlorwasserstoff | Bromwasserstoff | Iodwasserstoff | Astatwasserstoff
HalogenwasserstoffsÀuren: FlusssÀure | SalzsÀure | BromwasserstoffsÀure | IodwasserstoffsÀure