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Christa Heilmann (* 6. November 1946 in Leipzig) ist eine deutsche Sprechwissenschaftlerin. Sie ist Hochschullehrerin und die Leiterin der Abteilung für Sprechwissenschaft der Philipps-Universität Marburg.
Inhaltsverzeichnis |
Christa Heilmann wuchs in Leipzig auf. Nach dem Abitur 1965 studierte sie Sprechwissenschaft und Germanistik am Institut für Slavistik, Sprechwissenschaft und Phonetik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, wo sie im Jahr 1972 zum Thema Rhetorische Kommunikation promovierte. Danach war sie an der Nikolaus-Kopernikus-Universität in Toruń tätig. An der damaligen Karl-Marx-Universität in Leipzig war sie 1975–1982 Lehrerin im Hochschuldienst für ausländische Germanistikstudierende für die Fächer Rhetorik und Phonetik, danach Aspirantin an der Universität Halle-Wittenberg. Wegen eines Ausreiseantrags hatte sie von 1984 bis 1987 in der DDR ein Berufsverbot. Nach der Übersiedlung in die Bundesrepublik Deutschland im November 1987 arbeitete Heilmann an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster und an der Georg-August-Universität Göttingen. Seit dem Wintersemester 1990 leitete sie das Fach Germanistische Sprechwissenschaft der Philipps-Universität Marburg. Im April 2001 schloss sie an der Universität Jena die Habilitation ab mit der Schrift „Neue Ansätze sprechwissenschaftlicher Gesprächsforschung“. Eine förmliche Ernennung zur außerplanmäßigen Professorin für Sprechwissenschaft erfolgte 2005.[1]
Seit 2001 ist sie Vorsitzende des Wissenschaftlichen Beirates der Deutschen Gesellschaft für Sprechwissenschaft und Sprecherziehung.
Heilmann ist Mutter dreier erwachsener Kinder.[1]
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Heilmann, Christa |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Sprechwissenschaftlerin |
| GEBURTSDATUM | 6. November 1946 |
| GEBURTSORT | Leipzig |