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| Christian Neureuther | |||||||||||
| Nation | | ||||||||||
| Geburtstag | 28. April 1949 | ||||||||||
| Geburtsort | Garmisch-Partenkirchen | ||||||||||
| Karriere | |||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Disziplin | Slalom, Riesenslalom | ||||||||||
| Verein | SC Partenkirchen | ||||||||||
| Status | zurückgetreten | ||||||||||
| Karriereende | Februar 1981 | ||||||||||
| Platzierungen im alpinen Skiweltcup | |||||||||||
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Christian Neureuther (* 28. April 1949 in Garmisch-Partenkirchen, Deutschland) ist ein ehemaliger deutscher Skirennläufer. Er war auf den Slalom spezialisiert und gewann in dieser Disziplin sechs Weltcuprennen.
Inhaltsverzeichnis |
Neureuther, der Sohn eines Arztes, begann nach seinem Schulabschluss mit dem Medizinstudium. Dieses gab er jedoch aufgrund der vielen Unterbrechungen durch das Skifahren sehr bald auf. 1968 machte er als 18-Jähriger erstmals durch sportliche Erfolge Schlagzeilen, mit dem vierten Platz im Abfahrtslauf bei den Deutschen Meisterschaften. Ein Jahr später errang er im Riesenslalom seinen ersten von insgesamt zwölf Meistertiteln. Im Slalom gewann er zwischen 1974 und 1978 fünfmal in Serie.
Im Winter 1969/70 nahm Neureuther erstmals am Skiweltcup teil. Als größte Nachwuchshoffnung des Deutschen Skiverbandes kam er in der darauf folgenden Zeit mit dem Druck, gewinnen zu müssen, nicht mehr zurecht. In aussichtsreichen Rennen stürzte er immer öfter und kam daher zu seinem bekannten Spitznamen „Sturzreuther“.
Nach einer erfolglosen Olympiasaison kam Neureuther im Winter 1972/73 in die Weltspitze. Ausgerechnet in einem der schwersten Slaloms im gesamten Weltcupprogramm, im Lauberhornslalom von Wengen, fuhr er zum ersten Weltcupsieg. Ende der Saison belegte er im Gesamtweltcup den vierten Platz. Enttäuschend für ihn war dann der fünfte Platz bei den Olympischen Spielen 1976.
Die Saison 1979/80 verlief dann nochmals recht erfolgreich, obwohl er bei den Olympischen Winterspielen 1980 ebenfalls keine Medaille erringen konnte. Damals mittlerweile 30 Jahre alt, erreichte er nochmals den dritten Rang in der Slalom-Weltcupwertung. Am Ende dieser Saison erklärte Neureuther den Rücktritt vom aktiven Sport.
Neureuther ist als Ski-Alpin-Experte seit den Olympischen Winterspielen von Nagano als Co-Moderator für die ARD tätig. Seit 1980 ist er mit der ebenfalls erfolgreichen Skirennläuferin Rosi Mittermaier verheiratet. Sie haben zwei erwachsene Kinder, Ameli und Felix Neureuther. 2007 wurde ihm der Bayerische Sportpreis in der Kategorie „Hochleistungssportler Plus“ verliehen.
Sein Urgroßvater ist der Maler Eugen Napoleon Neureuther, nach dem in der Münchner Maxvorstadt die Neureutherstraße benannt ist. Neureuther war auch Mitglied der Jury in der Fernsehsendung Dalli Dalli, wo er die Nachfolge von Georg Lohmeier antrat.
| Datum | Ort | Land | Disziplin |
|---|---|---|---|
| 14. Januar 1973 | Wengen | Schweiz | Slalom |
| 21. Januar 1973 | Megève | Frankreich | Slalom |
| 5. Januar 1974 | Garmisch-Partenkirchen | Deutschland | Slalom |
| 20. Januar 1974 | Wengen | Schweiz | Slalom |
| 9. Januar 1979 | Crans-Montana | Schweiz | Slalom |
| 21. Januar 1979 | Kitzbühel | Österreich | Slalom |
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Neureuther, Christian |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Skirennläufer |
| GEBURTSDATUM | 28. April 1949 |
| GEBURTSORT | Garmisch-Partenkirchen |