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Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) ist eine Vereinigung der CDU mit dem inhaltlichen Schwerpunkt „Gesellschaftspolitik“. Eine andere konkurrierende Eigen-Bezeichnung ist auch „CDU-Sozialausschüsse“.
Die CDU Sozialausschüsse sind aus der christlich-sozialen Bewegung hervorgegangen und erheben den Anspruch für die Christlich-Sozialen innerhalb der CDU eine Heimat zu bieten. Die Christlich-Sozialen sind eine der drei großen Parteiflügel innerhalb der CDU neben den Liberalen und den Konservativen.
Der Sitz der Stiftung ist Königswinter bei Bonn, in Berlin unterhält sie ihre Geschäftsstelle.
Inhaltsverzeichnis |
| Landesverband | Vorsitzender | Mitglieder |
| Baden-Württemberg | Dr. Christian Bäumler | |
| Bayern | Dr. Gabriele Stauner, MdEP (CSA) | |
| Berlin | Horst Gedack | |
| Brandenburg | Guido Koch | |
| Bremen | Rainer Bensch, MdBB | |
| Hamburg | Egbert von Frankenberg, MdHB | |
| Hessen | Dr. Matthias Zimmer, MdB | |
| Mecklenburg-Vorpommern | Thomas Lenz | |
| Niedersachsen | Dr. Max Matthiesen, MdL | |
| Nordrhein-Westfalen | Ralf Brauksiepe, MdB | |
| Rheinland-Pfalz | Bardo Kraus | |
| Saarland | Egbert Ulrich | |
| Sachsen | Alexander Krauß, MdL | |
| Sachsen-Anhalt | Peter Rotter, MdL | |
| Schleswig-Holstein | Werner Kalinka, MdL | |
| Thüringen | Gustav Bergemann, MdL |
Die Gründung der CDA wurde nach dem Zweiten Weltkrieg vor allem von ehemaligen christlichen Gewerkschaftern in den Arbeiterhochburgen Nordrhein-Westfalens betrieben. Die offizielle Gründung der CDA fand im Jahr 1946 im Kolpinghaus in Herne statt.[1] In den Anfangsjahren stand für die CDA programmatisch vor allem die Soziale Frage, d.h. die materielle Sicherheit der Arbeitnehmer und deren Stellung in den Betrieben, im Vordergrund. Seit die Vereinigung 1967 mit der Offenburger Erklärung ihr erstes Grundsatzprogramm verabschiedete, wandte sie sich vermehrt auch gesamtgesellschaftlichen Fragen zu. Schwerpunkte in der Arbeit der CDA bilden heute neben der Arbeits-und Sozialpolitik auch die Renten-, Gesundheits- und Familienpolitik.
Unterorganisationen der CDU-Sozialausschüsse sind u.a. ihre Jugendorganisation, die Junge CDA, ehemals Junge Arbeitnehmerschaft (JA), sowie die Arbeitsgemeinschaft Frauen in der CDA. Die Junge CDA wurde auf der Gründungsversammlung 1947 ebenfalls in Herne ins Leben gerufen. Die Junge CDA ist in 15 Landesverbänden organisiert, alle Mitglieder der CDA sind bis zum 35. Lebensjahr automatisch auch Mitglied der Jungen CDA.
Die CDA arbeitet eng mit der Arbeitnehmer-Union der CSU zusammen.
In CDU-geführten Regierungen auf Bundes- und Landesebene wurde bisher traditionell zumindest der Sozial- oder Arbeitsminister durch ranghohe Mitglieder des CDA gestellt. Allerdings ist Franz Josef Jung nur einfaches Mitglied, sein Parlamentarischen Staatssekretär Dr. Ralf Brauksiepe dagegen ist der stellvertretende CDA-Bundesvorsitzende.[2]
Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU)
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