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Christlich Soziale Volkspartei

Chrëschtlech Sozial Vollekspartei
Parti chrétien social
Christlich Soziale Volkspartei
CSV Logo.svg
Partei­vorsitzender Michel Wolter
General­sekretär Marc Spautz
Stell­vertretende Vorsitzende Octavie Modert,
Claude Wiseler
Bundes­schatz­meister Georges Heirendt
Gründung Dezember 1944 (1945 unter heutigem Namen)
Haupt­sitz BP 826
2018 Luxembourg
Parlamentsmandate 26 von 60 (Chambre des Députés, 2009)
Internationale Verbindungen CDI, IDU
Europapartei EVP
EP-Fraktion EVP
Website www.csv.lu

Die Christlich Soziale Volkspartei (lux. Chrëschtlech Sozial Vollekspartei; fr. Parti chrétien social), kurz CSV oder PCS, ist die mitgliederstärkste Partei in Luxemburg. Die konservative, christdemokratische und stark pro-europäische Partei ist Mitglied der Europäischen Volkspartei (EVP), der Christlich-Demokratischen Internationale und der Internationalen Demokratischen Union.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Die ersten Aufzeichnungen der Partei datieren sich auf den 16. Januar 1914. Die offizielle Gründung erfolgte jedoch erst im Dezember 1944, damals hieß die CSV allerdings noch Luxemburger Christlich Soziale Volkspartei (lux. Lëtzebuerger Chreschtlech Sozial Vollekspartei, fr. Parti chrétien social luxembourgeois), kurz LCV. Am 20. März 1945 bekam die Partei vom damaligen Parteipräsidenten Émile Reuter ihren heutigen Namen.

Bei den darauf folgenden Parlamentswahlen am 21. Oktober 1945 verfehlte die CSV mit 25 von insgesamt 51 Sitzen nur knapp die absolute Mehrheit im luxemburgischen Parlament. Seit ihrer Gründung stammen alle luxemburgischen Premierminister – mit Ausnahme der Legislaturperiode 1974-1979 – aus den Reihen der CSV.

Parteipräsidenten

Logo der Jugendorganisation CSJ
  1. Émile Reuter 1945-1964
  2. Tony Biever 1964-1965
  3. Jean Dupong 1965-1972
  4. Nicolas Mosar 1972-1974
  5. Jacques Santer 1974-1982
  6. Jean Spautz 1982-1990
  7. Jean-Claude Juncker 1990-1995
  8. Erna Hennicot-Schoepges 1995-2004
  9. François Biltgen 2004-2009
  10. Michel Wolter seit 2009

Bedeutende Mitglieder

Literatur

  • Émile Schaus: Ursprung und Leistung einer Partei: Rechtspartei und Christlich-Soziale Volkspartei 1914-1974. Luxemburg: Imprimerie Saint-Paul 1974.
  • Gilbert Trausch, (Hrg.): CSV: Spiegelbild eines Landes und seiner Politik? Geschichte der Christlich-Sozialen Volkspartei Luxemburgs im 20. Jahrhundert. Luxemburg: Imprimerie Saint-Paul 2008.

Weblinks

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