|
|
Lexikon auf Ihrer Homepage |
|
Lexikon als Lesezeichen hinzufügen |
| Chrzanów | ||||
| ||||
| Basisdaten | ||||
|---|---|---|---|---|
| Staat: | Polen | |||
| Woiwodschaft: | Kleinpolen | |||
| Landkreis: | Chrzanów | |||
| Fläche: | 38,3 km² | |||
| Geographische Lage: | 50° 9′ N, 19° 24′ O50.144166666719.3994444444Koordinaten: 50° 8′ 39″ N, 19° 23′ 58″ O | |||
| Einwohner: |
38.869 | |||
| Postleitzahl: | 32-500 bis 32-503 | |||
| Telefonvorwahl: | (+48) 32 | |||
| Kfz-Kennzeichen: | KCH | |||
| Wirtschaft und Verkehr | ||||
| Straße: | A4 | |||
| Droga krajowa 79 | ||||
| Nächster int. Flughafen: | Krakau-Balice | |||
| Gemeinde | ||||
| Gemeindeart: | Stadt- und Landgemeinde | |||
| Gemeindegliederung: | 6 Schulzenämter | |||
| Einwohner: |
48.993 | |||
| Gemeindenummer (GUS): | 1203033 | |||
| Verwaltung (Stand: 2012) | ||||
| Bürgermeister: | Ryszard Kosowski | |||
| Adresse: | al. Henryka 20 32-500 Chrzanów | |||
| Webpräsenz: | www.chrzanow.pl | |||
Chrzanów
anhören?/i [ˈxʃanuf] (1941–1945 Krenau) ist eine Stadt im Powiat Chrzanowski in der Wojewodschaft Kleinpolen, Polen. Sie ist Sitz des Kreises (Powiat) Chrzanowski und der gleichnamigen Stadt- und Landgemeinde (gmina miejsko-wiejska).
Inhaltsverzeichnis |
Chrzanów liegt 30 Kilometer südöstlich von Kattowitz und 40 km westlich von Krakau. Die Stadt liegt am Fluss Chechło, einem Nebenfluss der Weichsel (Wisła) an der Grenze zwischen dem Krakau-Częstochowa-Hochland und dem Schlesisches Hochland.
Die Stadt unterteilt sich in 10 Stadtteile. Die Stadtteile sind: Borowiec, Kąty, Kościelec, Młodości, Niepodległości, Północ-Tysiąclecie, Rospontowa, Stara Huta, Stella und Śródmieście. Die Stadtteile haben alle den Status einer Osiedle.
Archäologische Fund deuten daraufhin das die Gegend schon in der Steinzeit besiedelt war. Bereits im zwölften Jahrhundert soll an diesem Ort eine Kastellanei bestanden haben. Im 14. Jahrhundert erhielt Chrzanów das Stadtrecht, in einem Dokument von 1500 heißt es das dieses Umgesetzt sei. 1581 wurde der Stadt das Recht werliehen vier Messen abzuhalten. In den nächsten zwei Jahrhunderten erfolgte der Niedergang der Sadt. Dann kam im 18. Jahrhundert die Stadt in Besitz von Józef Kanty Ossoliński er setzte 1763 eine Kommission zur Entwicklung der Stadt ein. Bei der dritten Teilung Polens kam die Stadt zu Westgalizien von 1809 bis 1815 war Chrzanów Bestandteil des Herzogtums Warschau. Nach dem Wiener Kongress wurde die Stadt Teil der Republik Krakau. Nach den Ende der Republik Krakau kam die Stadt zum Großherzogtum Krakau. Nach dem ersten Weltkrieg gehörte Chrzanów zur Woiwodschaft Krakau (1921–1939). Von 1920 bis 1924 wurde in Chrzanów die erste Lokomotivfabrik Polens, die Fablok S.A. gebaut. Am 4. September 1939 wurde Chrzanów von deutschen Truppen besetzt, am 24. Januar 1945 wurde sie dann von der Roten Armee besetzt. Kurz nach der Befreiung begann Polski Komitet Wyzwolenia Narodowego kommunistische Machtstrukturen zu errichten. Von 1975 bis 1998 gehörte das Dorf zur Woiwodschaft Kattowitz.[3] 1999 gehörte die Stadt dann zur neugebildeten Woiwodschaft Kleinpolen.
Das Wappen besteht aus einem zweiteiligen Schild mit aufgesetzter Krone. Links und rechts am Schild ist jeweils eine hängende Hopfenfrucht abgebildet. Das Schild ist senkrecht in zwei Hälften geteilt. Auf der linken Seite ist ein Adler auf rotem Grund dargestellt. Dies soll an die Zugehörigkeit zum Herzogtum Warschau erinnern. Die rechte Seite ist mit schwarz/golden Streifen und einem senkrecht verlaufenden grünen Kranz. Dies soll an die zeitweiligen zu Sachsen unter Albert Kasimir von Sachsen-Teschen erinnern. Die heutige Form des Wappens wurde im Juli 1990 eingeführt.
Es bestehen Städtepartnerschaften mit
Die Gemeinde hat eine Flächenausdehnung von 79,33 km². 45 % des Gemeindegebiets werden landwirtschaftlich genutzt, 37 % sind mit Wald bedeckt.[4]
Die Gemeinde hat sechs Sołectwos (Schulzenämter), diese sind Balin, Luszowice, Okradziejówka, Płaza, Pogorzyce und Źrebce.
Die Gemeinde verfügt über elf Kindergärten (Przedszkole), neun Grundschulen (szkoła podstawowa) fünf Mittelschulen (gimnazjum) und zwei Gymnasiumen (Liceum). Die Gemeinde betreibt auch eine öffentliche Bibliothek.
Durch die Gemeinde verläuft die Autostrada A4, die Landesstraße 79 und die beiden Woiwodschaftsstraßen DW781 und DW933, außerdem die Bahnlinie 93 von Trzebinia nach Zebrzydowice.