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Colmar

Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Colmar (BegriffsklĂ€rung) aufgefĂŒhrt.
Colmar
Wappen von Colmar
Colmar (Frankreich)
Colmar
Region Elsass
Département Haut-Rhin (PrÀfektur)
Arrondissement Colmar
Kanton Chef-lieu der Kantone Colmar-Sud und Colmar-Nord
Gemeindeverband CommunautĂ© d’agglomĂ©ration de Colmar.
Koordinaten 48° 5â€Č N, 7° 21â€Č O48.08111111117.355194Koordinaten: 48° 5â€Č N, 7° 21â€Č O
Höhe 194 m (175–214 m)
FlĂ€che 66,57 kmÂČ
Einwohner 67.214 (1. Jan. 2009)
Bevölkerungsdichte 1.010 Einw./kmÂČ
Postleitzahl 68000
INSEE-Code
Website http://www.ville-colmar.fr/

Colmar, Altstadt
Colmar

Colmar ist nach Straßburg und MĂŒlhausen die drittgrĂ¶ĂŸte Stadt im Elsass und Hauptstadt des DĂ©partement Haut-Rhin. Der Ort hieß auch Kolmar (1871 bis 1918 sowie in der Zeit des Nationalsozialismus). Zum 1. Januar 2009 zĂ€hlte er 67.214 Einwohner[1] sowie 120.367 im Großraum.[2]

Colmar liegt an der ElsĂ€sser Weinstraße und bezeichnet sich gern als Hauptstadt der elsĂ€ssischen Weine. Die Stadt ist berĂŒhmt fĂŒr ihr gut erhaltenes architektonisches Erbe aus sechs Jahrhunderten und fĂŒr ihre Museen, darunter das MusĂ©e d’Unterlinden mit dem Isenheimer Altar.

Colmar ist die Geburtsstadt berĂŒhmter KĂŒnstler wie Martin Schongauer, FrĂ©dĂ©ric-Auguste Bartholdi, Ernst Stadler und Jean-Jacques Waltz.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Der Ort liegt in einer relativ flachen Landschaft am Fluss Lauch, der hier in die Ill mĂŒndet, etwa 20 km westlich des Rheins, am Ostfuß der Vogesen, ungefĂ€hr in der geographischen Mitte zwischen Basel (60 km entfernt) und Straßburg (65 km entfernt).

Politik

Die Stadt ist Sitz der PrĂ€fektur des DĂ©partements Haut-Rhin und außerdem Sitz des höchsten elsĂ€ssischen Gerichts (Cour d’appel de Colmar, 1871 bis 1918 Oberlandesgericht Colmar). Die PrĂ€fektur verwaltet auch das Arrondissement Colmar, das aus sechs Kantonen besteht. Colmar ist Hauptort (frz.: chef-lieu) der Kantone Colmar-Nord und Colmar-Sud sowie Sitz des Gemeindeverbandes CommunautĂ© d’agglomĂ©ration de Colmar.

Geschichte

Colmar wurde als Königsgut unter dem Namen Columbarium (Taubenhaus) im Jahr 823 erstmals urkundlich erwĂ€hnt. Anfang des 13. Jahrhunderts – wahrscheinlich nach 1214 – wurde der Ort Colmar auf Veranlassung des Landvogts Albinus Wölfel (oder Wölfelin) mit einer Ringmauer umgeben, die 1220 fertiggestellt war. 1226 wurde Colmar durch eine Urkunde des römisch-deutschen Kaisers Friedrich II. zur Stadt erhoben und wurde Freie Reichsstadt.[3][4]

Der Rat der Stadt ĂŒbergab 1360 die Macht an die Berufskorporationen. Im 14. Jahrhundert trat Colmar dem ZehnstĂ€dtebund bei. Seit 1564 bestand in Colmar, wie auch in anderen StĂ€dten am Oberrhein, eine bekannte Meistersinger-Schule. Josel von Rosheim fĂŒhrte 1548 einen Prozess fĂŒr die Juden der Stadt Colmar vor dem Reichskammergericht wegen des seiner Ansicht nach unzulĂ€ssigen Marktverbotes der Stadt fĂŒr die Juden.

Schwendi-Brunnen von Frédéric-Auguste Bartholdi, errichtet 1898 zu Ehren von Lazarus von Schwendi

Am 15. Mai 1575 wurde in Colmar der erste reformierte Gottesdienst abgehalten, in der Franziskanerkirche, heute Église protestante Saint-Matthieu.[5] Trotz der geographischen NĂ€he zu wichtigen Zentren der protestantischen Bewegung wie Straßburg, Basel und Schlettstadt hatten die Colmarer Protestanten erst nach einem halben Jahrhundert zĂ€hen Ringens die Genehmigung ihrer liturgischen BrĂ€uche durch die Stadtverwaltung durchsetzen können.

Im DreißigjĂ€hrigen Krieg wurde Colmar 1632 von schwedischen Truppen belagert und eingenommen.

Truppen des französischen Königs Ludwigs XIV. besetzen Colmar im Jahr 1673. Mit dem Frieden von Nimwegen 1679 wird Colmar Frankreich zugeschlagen und Sitz der Allgewaltigen Ratsversammlung der Provinz Elsass. Colmar bekam 1791 den Sitz der Verwaltung des Departements Haut-Rhin. Im 19. Jahrhundert besitzt Colmar eine leistungsfÀhige Textilindustrie.

Nach Ende des Deutsch-Französischen Krieges (1870/71) wird Colmar Teil des neugebildeten Reichslandes Elsass-Lothringen (Deutsches Reich) und Hauptstadt des Bezirks Oberelsass sowie Sitz eines eigenen Oberlandesgerichtes. 1902 eröffnete in der Stadt ein Straßenbahnbetrieb, der 1960 stillgelegt wurde.

Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges wurde Colmar 1918/19 zusammen mit dem ĂŒbrigen Elsass wieder Teil von Frankreich. In der Zwischenkriegszeit war die Stadt – Heimat und HauptwirkungsstĂ€tte des deutschfeindlichen Zeichners Hansi – Schauplatz zweier der wichtigsten Konfrontationen im Rahmen der schwierigen Wiedereingliederung des Elsass in das zentralistische und assimilatorische Frankreich: am 22. August 1926 kam es zu den als „Blutiger Sonntag von Colmar“ bekannten Übergriffen französischer Nationalisten auf eine von der PrĂ€fektur erlaubte Versammlung elsĂ€ssischer Autonomisten, bei denen die SicherheitskrĂ€fte (Gendarmerie) die Angreifer unterstĂŒtzten und die Opfer verhafteten. 1928 war die Stadt Schauplatz des „Komplott-Prozesses von Colmar“, eines stark politisch bestimmten Verfahrens gegen einige der wichtigsten Persönlichkeiten unter den „Heimatrechtlern“ und „Muttersprachlern“ (u. a. Karl Roos, Joseph RossĂ©, EugĂšne Ricklin, Robert Ernst), die die graduellen Errungenschaften regionaler Selbstbestimmung aus der deutschen Zeit (1911) zu erhalten suchten.

Im Zweiten Weltkrieg wurde Colmar 1940 nach der Niederlage Frankreichs als Teil des Reichsgaus Baden-Elsass de facto dem Großdeutschen Reich angeschlossen. Ab 1942 wurden auch die BĂŒrger von Colmar in die Wehrmacht eingezogen. Am 2. Februar 1945 wurde die Stadt nach erbitterten KĂ€mpfen in der „Kesselschlacht von Kolmar“ (frz. unter Poche de Colmar) – die letzte Schlacht des Zweiten Weltkriegs auf französischem Territorium – durch die Westalliierten befreit und gehörte nun wieder zu Frankreich.

Mit der GrĂŒndung der Weinmesse (Foire aux vins) und des Musikfestivals (Festival international de Colmar) erhielt Colmar 1947 beziehungsweise 1980 zwei der international bekanntesten alljĂ€hrlichen Veranstaltungen des Elsass.

Colmar wird seit 1947 ununterbrochen von BĂŒrgermeistern aus konservativen Parteien regiert. 1945–47 hatte noch Édouard Richard von der sozialdemokratischen SFIO wieder den Posten ĂŒbernommen, den er bereits 1935–1940 innegehabt hatte. Seine Nachfolger Joseph Rey (MRP, 1947–1977), Edmond Gerrer (UDF, 1977–1995) und Gilbert Meyer (UMP, seit 1995) gehör(t)en jedoch allesamt dem christlich-demokratisch geprĂ€gten Lager an.

Bevölkerungsentwicklung

1793 1821 1841 1861 1875 1890 1910 1931 1946 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007
13000 14300 19908 22629 23990 30399 43808 46518 46124 52355 59550 64771 62483 63498 65118 66560

Kolmarer Liederhandschrift

Die Kolmarer Liederhandschrift enthĂ€lt von verschiedenen KĂŒnstlern der Sangspruchdichtungs und des Meistergesangs etwa 950 Liedertexte auf 107 Melodien. Sie entstand vermutlich um 1460 in Mainz oder Speyer; 1546 erwarb Jörg Wickram den Codex in Schlettstadt, um im gleichen Jahr eine Meistersingergesellschaft in Colmar zu grĂŒnden. Sie verschwand aber in den Wirren eines BĂŒrgerkriegs, wurde kurzzeitig 1789 wiedergefunden, galt aber als verschollen, bis sie 1857 in einem Basler Buchantiquariat auftauchte und im selben Jahr von der Königlichen Hof- und Staatsbibliothek MĂŒnchen erworben wurde. Dort wird sie bis heute unter dem Sigel Cgm-4997 verwahrt.

Kultur und SehenswĂŒrdigkeiten

Kirchen und Kapellen

MĂŒnster zu Colmar

MartinsmĂŒnster Colmar

Die Hauptkirche der Stadt ist das gotische MartinsmĂŒnster mit seinem 71 Meter hohen Turm.
→ Hauptartikel: MartinsmĂŒnster Colmar

Dominikanerkirche

In der im 13. Jahrhundert entstandenen Dominikanerkirche befindet sich das GemĂ€lde „Madonna im Rosenhag“ von Martin Schongauer aus dem Jahr 1473 sowie im Chor die grĂ¶ĂŸte erhaltene Sammlung von mittelalterlichen Bleiglasfenstern der Stadt (14. Jahrhundert).
→ Hauptartikel: Dominikanerkirche Colmar
→ Hauptartikel: Die Schongauer-Madonna

Franziskanerkirche

Die ebenfalls großzĂŒgig dimensionierte ehemalige Franziskanerkirche, die heutige protestantische Kirche Saint-Matthieu, weist innen einen fĂŒr den Oberrhein seltenen Lettner, eine bemalte Holzflachdecke, eine Orgel von Andreas Silbermann sowie Fenster von Peter Hemmel von Andlau auf.

Bauwerke

In Colmar befinden sich zahlreiche bedeutende BĂŒrgerhĂ€user aus dem Mittelalter und der Renaissance, die der Altstadt ĂŒber die Jahrhunderte ihren mittelalterlichen Charakter erhalten haben.

Das 1480 errichtete und im 16. Jahrhundert erweiterte KoifhĂŒs, elsĂ€ssisch fĂŒr Kaufhaus (frz. Ancienne Douane), beherbergte die ehemalige Zollstation. Im Erdgeschoss wurden die Waren gelagert und im darĂŒber liegenden Raum im ersten Stock versammelten sich die Abgesandten der DĂ©capole. Der NordflĂŒgel ist ein Anbau aus dem 16. Jahrhundert und im Wohnhaus links wurde 1771 Jean Rapp, der spĂ€tere General Napoleons geboren.

Prachtvolle Beispiele sind auch das 1537 fĂŒr einen reichen Hutmacher erbaute Pfisterhaus (frz. Maison Pfister) sowie das Kopfhaus (frz. Maison des TĂȘtes), dessen Fassade mit mehr als 100 Köpfen verziert ist.

Weitere bemerkenswerte GebĂ€ude aus dieser Zeit sind die ehemalige Wache (Ancien Corps de garde) und das Haus der Ritter des Johanniterordens (Maison des Chevaliers de St Jean), die beide in einem von der italienischen Renaissance angeregten Stil gestaltet worden sind. Die ehemalige Zunftstube der Ackerleute (PoĂȘle des Laboureurs) von 1626 trĂ€gt bereits erste ZĂŒge von Barockarchitektur.

Bedeutende Bauwerke des Klassizismus sind das GerichtsgebĂ€ude (Tribunal) in der Grand Rue (nicht zu verwechseln mit dem reprĂ€sentativen wilhelminischen Oberlandesgericht Cour d’Appel in der Avenue PoincarĂ©) und das ehemalige Spital (Ancien HĂŽpital).

Eine weitere SehenswĂŒrdigkeit ist das am Fluss Lauch liegende Viertel Krutenau, elsĂ€ssisch fĂŒr KrĂ€uter-Aue, welches französisch Petite Venise („Klein-Venedig“) genannt wird, das sehr schöne HĂ€user und BrĂŒcken beherbergt. Das Viertel grenzt an das ehemalige Gerberviertel (Quartier des Tanneurs), das ein ebenso einheitliches, wenn auch schlichteres, altertĂŒmliches Bild wie die Innenstadt aufweist.

In der NÀhe der Krutenau (Petite Venise) liegt das Fischerufer (Quai de la Poissonnerie), das zu den meistfotografierten Motiven der Stadt zÀhlt.

Museen

  • Im MusĂ©e d’Unterlinden befindet sich der Anfang des 16. Jahrhunderts entstandene Isenheimer Altar von Matthias GrĂŒnewald. Von Martin Schongauer, Lucas Cranach dem Älteren und Hans Holbein dem Älteren sind hier ebenfalls Werke ausgestellt. Daneben werden mittelalterliche Kunst, Kunsthandwerk, archĂ€ologische Funde aus der Umgebung sowie Werke der Ă€gyptischen und griechischen Antike ausgestellt. Der sehr reiche Fundus an moderner und zeitgenössischer Kunst wird aufgrund von Platzmangel nur unregelmĂ€ĂŸig zur Schau gestellt, eine Erweiterung des Museums auf das angrenzende, ehemalige Schwimmbad ist fĂŒr 2012 geplant. Dieses Museum ist das meistbesuchte Museum Frankreichs außerhalb von Paris.
  • Im Geburtshaus des Bildhauers FrĂ©dĂ©ric-Auguste Bartholdi befindet sich ein ihm gewidmetes Museum. Dieses beherbergt auch eine Abteilung zur Geschichte der jĂŒdischen Gemeinde Colmars.
  • Seit 1859 besitzt die Stadt auch ein Museum fĂŒr Natur- und Völkerkunde (MusĂ©e d’histoire naturelle et d’ethnographie)
  • Seit 1993 beherbergt Colmar ebenfalls ein reichhaltiges Spielzeugmuseum (MusĂ©e du jouet)
  • Das 1884 erbaute ehemalige Wasserwerk der Stadt beherbergt heute das „Museum der stĂ€dtischen Fabriken“ (MusĂ©e des usines municipales), eine Sammlung industrieller und technischer Exponate
  • Die Colmarer Stadtbibliothek (BibliothĂšque municipale de Colmar) besitzt eine der frankreichweit umfangreichsten Sammlungen von Wiegendrucken, mit ĂŒber 2.300 verschiedenen BĂ€nden.[6] Diese Zahl ist außergewöhnlich fĂŒr eine Stadt, die kein Hauptsitz einer bedeutenden UniversitĂ€t ist, und erklĂ€rt sich durch die Enteignungen von Klöstern und Abteien der Umgebung durch die Französische Revolution und die daraus hervorgegangenen Schenkungen an die Stadtverwaltung.

Sport

GrĂ¶ĂŸter und landesweit bekanntester Sportverein der Stadt ist der 1920 gegrĂŒndete Sports RĂ©unis, der im Fußball sowohl schon in der höchsten französischen als auch der damals obersten deutschen Liga vertreten war. Inzwischen drittklassig, trĂ€gt die erste Mannschaft von SRC ihre Heimspiele im Colmar Stadium aus.

Musik

AlljĂ€hrlich seit 1980 findet im Sommer das Colmarer internationale Festival klassischer Musik (Festival international de musique classique de Colmar) statt. KĂŒnstlerischer Leiter der ersten Fassung des Festivals war 1980–1989 der deutsche Dirigent Karl MĂŒnchinger. Seit 1989 untersteht das Festival der kĂŒnstlerischen Leitung des russischen Violinisten und Dirigenten Wladimir Spiwakow.

Wirtschaft und Infrastruktur

Raupenbaggerwerk Liebherr in Colmar

Colmar ist der europĂ€ische oder französische Sitz mehrerer bedeutender Unternehmen, z. B. des US-amerikanischen Konzerns Timken und der deutschen Unternehmen Liebherr und Leitz. Daneben stellt der Tourismus eine weitere wichtige Einnahmequelle der Gemeinde dar. Colmar liegt am Rande des Regionalen Naturparks Ballons des Vosges, mit dem es assoziiert ist. Durch den Flughafen Colmar ist die Stadt an den Luftverkehr angeschlossen.

Bildung

Colmar teilt sich die UniversitĂ€t des Oberelsass (UniversitĂ© de Haute-Alsace) mit dem benachbarten, grĂ¶ĂŸeren MĂŒlhausen. Von den insgesamt circa 8.000 Studenten der UHA folgen etwa 1.500 eine Ausbildung am Institut universitaire de technologie (IUT) von Colmar, an der Colmarer Zweigstelle der FacultĂ© des Sciences et Techniques sowie an der UnitĂ© de Formation et de Recherche Pluridisciplinaire d’Enseignement ProfessionnalisĂ© SupĂ©rieur (UFR P.E.P.S.).

StÀdtepartnerschaften

Diese StÀdte haben gleichzeitig auch untereinander Partnerschaften geschlossen:

Weitere Partnerschaften bestehen mit

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Stadt

In Colmar haben gewirkt

Literatur

Ältere Darstellungen (Auswahl)

  • Annalen und Chronik von Kolmar – Nach der Ausgabe der Monumenta Germaniae (aus dem Lateinischen ĂŒbersetzt von H. Pabst). Berlin 1867, 195 Seiten, online.
  • Heinrich Marc: Elsasser Leben – Colmar, in: Die Grenzboten (Ignaz Kuranda, Hrsg.), Zweiter Jahrgang, Erstes Semester, Leipzig 1842, S. 593–607, online.
  • Anton Johann Jakob Rapp: Chronik – Beschreibung der Belagerung und Einnehmung der heiligen Reichsstadt Colmar. Colmar 1857, 51 Seiten (Belagerung und Einnahme von Colmar im DreißigjĂ€hrigen Krieg durch schwedische Truppen, 1632), online
  • Franz Lerse: Geschichte der EinfĂŒhrung der Reformation in der ehemaligen freien Reichsstadt Colmar und ihrer Folgen bis zm Jahr 1632 – Aus den besten gedruckten und ungedruckten Quellen geschöpft. Colmar 1856, 232 Seiten, online.
  • Sigmund Billing: Kleine Chronik der Stadt Colmar (Andreas Waltz, Hrsg.). Colmar 1891, 374 Seiten.
  • Auguste Scherlen: Colmar – Dorf und Stadt, Colmar 1931, 128 Seiten.

Einzelnachweise

  1. ↑ Commune: Colmar (68066), recensement.insee.fr
  2. ↑ Aire urbaine 1999: Colmar (067), recensement.insee.fr
  3. ↑ Heinrich Gottfried Philipp Gengler: Regesten und Urkunden zur Verfassungs- und Rechtsgeschichte der deutschen StĂ€dte im Mittelalter, Erlangen 1863, S. 615–633, online.
  4. ↑ Ernst Theodor Gaupp:Deutsche Stadtrechte des Mittelalters, mit rechtsgeschichtlichen ErlĂ€uterungen. Erster Band: Die Stadtrechte von Straßburg, Hagenau, Molsheim, Colmar, Annweiler, Winterthur, Landshut in Bayern, Regensburg, NĂŒrnberg, Eger, Eisenach, Altenburg. Breslau 1851, S. 112–122, online.
  5. ↑ „Die EinfĂŒhrung der Reformation“, www.ot-colmar.fr
  6. ↑ Bibliothùque centrale de Colmar

Weblinks

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