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Die Confessio Tetrapolitana (Vierstädte-Bekenntnis) ist eines der ersten reformierten Bekenntnisse und hatte eine große Bedeutung bei der Spaltung der christlichen Kirchen.
Die Confessio Tetrapolitana wurde für den Augsburger Reichstag 1530 angefertigt, um die oberdeutsche evangelische Position vorzustellen. Die damaligen oberdeutschen Städte Straßburg, Memmingen, Lindau und Konstanz hatten die Zustimmung zur Confessio Augustana von Philipp Melanchthon wegen der lutherischen Abendmahlslehre verweigert, und stattdessen die Confessio Tetrapolitana vorgelegt. Sowohl Martin Luther als auch der Schweizer Reformer Zwingli hatten Einfluss auf diese ausgeübt, nicht nur in der Sakramentenlehre sollte sie zwischen beiden vermitteln. Verfasser waren Martin Bucer und Wolfgang Capito.