|
|
Lexikon auf Ihrer Homepage |
|
Lexikon als Lesezeichen hinzufügen |
| Copa Sudamericana | |
| Voller Name | Copa Bridgestone Sudamericana |
| Verband | CONMEBOL |
| Erstaustragung | 2002 |
| Mannschaften | 39 |
| Spielmodus | K.-o.-System |
| Titelträger | |
| Rekordsieger | (2 Siege) |
| Rekordspieler | ? |
| Rekordtorschütze | ? |
| Website | www.conmebol.com |
| Qualifikation zu | Recopa Sudamericana Copa Libertadores Copa Suruga Bank |
Die Copa Sudamericana, portugiesisch Copa Sul-Americana, ist ein südamerikanischer Fußballwettbewerb für Vereinsmannschaften. Die von der CONMEBOL organisierte Copa Sudamericana ist nach der Copa Libertadores der zweitwichtigste Wettbewerb im südamerikanischen Vereinsfußball, vergleichbar mit der UEFA Europa League im europäischen Fußball. Die Qualifikation ist in den einzelnen südamerikanischen Ländern unterschiedlich geregelt. Häufig sind die Meister der Apertura in den jeweiligen Ländern startberechtigt, wogegen für die Qualifikation zur Copa Libertadores meist eine Ausscheidung zwischen dem Meistern von Apertura und Clausura stattfindet. Abgesehen aber vom höheren Stellenwert der Copa Libertadores, die immerhin bereits seit 1960 ausgetragen wird und deren Sieger zur FIFA-Klub-Weltmeisterschaft reisen darf, steht die Copa Sudamericana ihrem älteren Pendant in sportlicher Hinsicht nicht nach. Sie wurde vielmehr eingeführt, um die zweite Jahreshälfte mit einem länderübergreifenden Turnier zu füllen, weil die im Januar beginnende Copa Libertadores spätestens im Juli endet.
Dagegen wird die Copa Sudamericana zwischen September und Dezember ausgetragen. Somit findet auf kontinentaler Ebene statt, was in den meisten Ländern Lateinamerikas schon gang und gäbe ist: das voneinander losgelöste Sommer- und Winterturnier, Apertura und Clausura genannt.[2] Wie die Copa Libertadores trägt auch die Copa Sudamericana einen Sponsorennamen. Der Automobilhersteller Nissan unterstützte von 2003 bis 2010 den Wettbewerb, welcher in diesem Zeitraum auch unter der Bezeichnung Copa Nissan Sudamericana firmierte. Mit der Ausspielung 2011 tritt nun der Reifenhersteller Bridgestone als Sponsor und Namensgeber auf.
Die Sieger der Copa Sudamericana spielt jeweils im Folgejahr gegen den Sieger der Copa Libertadores um die Recopa Sudamericana, das südamerikanische Pendant zum UEFA Super Cup und erhält seit 2010 einen garantierten Startplatz in der folgenden Copa Libertadores, sofern er sich nicht bereits über die jeweiligen nationalen Kriterien qualifiziert hat. Darüber hinaus tritt er ebenfalls im folgenden Jahr gegen den Gewinner des japanischen Ligapokals, des Yamazaki Nabisco Cups, um die Suruga Bank Championship an.
Inhaltsverzeichnis |
Die Copa Sudamericana wurde 2002 als Nachfolger der Copa Mercosur und der Copa Merconorte und der bis 1999 ausgetragenen Copa Conmebol eingeführt. Ab 2003 spielten auch brasilianische Mannschaften im Wettbewerb, nachdem sie im ersten Jahr wegen Terminkonflikten mit der nationalen Meisterschaft nicht teilnahmen.
Von 2005 bis 2008 wurden auch Klubs der CONCACAF eingeladen (der zweitplatzierte des CONCACAF Champions’ Cups und die beiden Meister der mexikanischen Primera División).
D.C. United aus der Major League Soccer nahm 2005 teil und war damit der erste US-amerikanische Klub, der in einem großen südamerikanischen Wettbewerb mitspielte.
Aktuell gilt folgender Modus. Jede Runde wird im K.-o.-System mit Hin- und Rückspielen ausgetragen. Bei Punkt- und Torgleichheit gilt die Auswärtstorregel; bis 2007 auch im Finale. Ist auch die Zahl der auswärts erzielten Tore gleich, folgt im Anschluss an das Rückspiel unmittelbar ein Elfmeterschießen. Seit 2008 gilt im Finale die Auswärtstorregel nicht mehr. Besteht dort Torgleichstand nach Hin- und Rückspiel gibt es eine Verlängerung und danach ggf. erst ein Elfmeterschießen.
Bis 2009 hatten alle Verbände, außer Argentinien und Brasilien, zwei Startplätze im Wettbewerb. Ab 2010 wird diese Zahl auf drei erhöht. Der argentinische und brasilianische Verband dürfen sechs bzw. acht Vereine entsenden, um den Wettbewerb attraktiver zu gestalten. Aus diesem Grund waren bis 2009 auch die beiden argentinischen Spitzenmannschaften Boca Juniors und River Plate automatisch eingeladen. Zukünftig müssen sie sich wie alle anderen auch qualifizieren.[2] Der Titelverteidiger startet zusätzlich zum jeweiligen Kontingent und ist automatisch für das Achtelfinale qualifiziert.
| Jahr | Sieger | Ergebnisse | Finalist |
|---|---|---|---|
| 2002 | |
||
| 2003 | |
<center>3:3 / 1:0 | |
| 2004 | <center>0:1 / 2:0 | ||
| 2005 | |
<center>1:1 / 1:1, 4:3 i.E. | |
| 2006 | |
<center>1:1 / 2:1 | |
| 2007 | <center>3:2 / 1:2 (a) | ||
| 2008 | <center>1:0 / 1:1 n.V. | ||
| 2009 | <center>5:1 / 0:3 | ||
| 2010 | |
<center>0:2 / 3:1 n.V., 5:3 i.E. | |
| 2011 | |
<center>1:0 / 3:0 | |
|
|
Männer | | Frauen | | Ehemalige
Afrika:
Champions League /
Confederation Cup /
Super Cup | |
African Cup Winners’ Cup
Asien:
Champions League /
AFC Cup /
President’s Cup | |
Pokal der Pokalsieger /
Super Cup
Europa:
Champions League /
Europa League /
Super Cup | |
Women’s CL | |
EP der Pokalsieger /
Messecup /
Mitropacup /
Coupe Latine
CONCACAF:
Champions League /
CFU Club Championship | |
Cup Winners’ Cup /
Copa Interclubes UNCAF
Ozeanien:
Champions League | |
Cup Winner’s Cup
Südamerika:
C. Libertadores /
C. Sudamericana /
Recopa | |
Copa Libert. Femenina | |
C. Conmebol /
C. Mercosur /
C. Merconorte /
Supercopa /
C. Ouro
_______________________________________________________________________________________________________________________
Interkontinental:
Copa Suruga Bank | |
Weltpokal /
Copa Interamericana /
Afro-Asien-Pokal
_______________________________________________________________________________________________________________________
Arabische Welt:
Arab. Champions League /
Golfcup | |
Arab Cup Winners' Cup /
Arab-Super Cup
_______________________________________________________________________________________________________________________
Global:
FIFA-Klub-Weltmeisterschaft