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| Eigenschaften | |||||||
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| Allgemein | |||||||
| Name, Symbol, Ordnungszahl | Copernicium, Cn, 112 | ||||||
| Serie | Übergangsmetalle | ||||||
| Gruppe, Periode, Block | 12, 7, d | ||||||
| CAS-Nummer | 54084-26-3 | ||||||
| Atomar | |||||||
| Atommasse | 277 u | ||||||
| Elektronenkonfiguration | [Rn] 5f14 6d10 7s2(?) | ||||||
| Physikalisch | |||||||
| Isotope | |||||||
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| Weitere Isotope siehe Liste der Isotope | |||||||
| Sicherheitshinweise | |||||||
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| weitere Sicherheitshinweise | |||||||
| Radioaktivität | |||||||
| Radioaktives Element | |||||||
| Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. | |||||||
Copernicium ist ein chemisches Element mit dem Elementsymbol Cn und der Ordnungszahl 112, das zu den Transactinoiden gehört. Am 10. Juni 2009 wurde es offiziell bestätigt.[2] Der vom GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung vorgeschlagene Name[3] wurde am 19. Februar 2010 von der IUPAC angenommen.[4] Bis dahin hieß das Element Ununbium.
Inhaltsverzeichnis |
Copernicium wurde erstmals am 9. Februar 1996 bei der GSI in Darmstadt durch Fusion eines Zink-(70Zn)- und eines Blei-(208Pb)-Atomkerns erzeugt:[5]
Ununbium war der vorläufige Name, der aus dem Lateinischen kommt und für die Ziffern der Zahl 112 (un für 1, bi für 2) steht. Die Entdeckung wurde bei der IUPAC eingereicht und im Mai 2009 anerkannt.[6]
Am 14. Juli 2009 wurde vom GSI der Name Copernicium (chem. Symbol Cn) zu Ehren von Nikolaus Kopernikus (1473–1543) vorgeschlagen.[3] Dieser Vorschlag wurde durch die IUPAC geprüft und am 19. Februar 2010, dem 537. Geburtstag des Astronomen, offiziell bekanntgegeben.[7]
Bezüglich des Symbols gab es zunächst Diskussionen. Zum einen wurde das Symbol Cp bis 1949 im deutschen Sprachraum für das Element Cassiopeium verwendet, das heute Lutetium (Lu) genannt wird.[8][9] Darüber hinaus wird das Symbol Cp ebenfalls in der organischen Chemie verwendet, um den Cyclopentadienyl-Liganden zu bezeichnen. Aus diesem Grunde erlaubte die IUPAC zunächst nicht den Gebrauch des Symbol Cp für Copernicium und schlug stattdessen das Symbol Cn als Alternative vor.[7]
Nach Pressemitteilung des Paul Scherrer Instituts im Mai 2006 ergaben Experimente, dass Copernicium sich chemisch ähnlich wie Quecksilber (Hg) verhalte.[10] Diese Aussage stützt sich auf die Beobachtung von lediglich zwei Atomen 283Cn. Diese entstanden durch den Beschuss von Plutonium mit Calcium und hatten eine Halbwertszeit von etwa vier Sekunden.[11]