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Cosimo II. de’ Medici (* 12. Mai 1590 in Florenz; †28. Februar 1621 ebenda) aus der Familie Medici war seit 1609 als Großherzog von Toskana der Nachfolger seines Vaters Ferdinando I.
Im Herbst 1610 ernannte er seinen ehemaligen Lehrer Galileo Galilei zum Hofmathematiker und -philosophen und zum Ersten Mathematikprofessor in Pisa – ohne jede Lehrverpflichtung. Er bekam volle Freiheit, sich ganz der Forschung zu widmen. Cosimo wirkte später als Beschützer Galileis gegen die Inquisition.
Cosimo heiratete am 19. Oktober 1608 Maria Magdalena von Österreich, Tochter des Erzherzogs Karl. Das Paar hatte acht Kinder:
Der an Magengeschwüren, Tuberkulose und Arthrose erkrankte Cosimo II. starb am 28. Februar 1621 in Florenz.
| Vorgänger | Amt | Nachfolger |
| Ferdinand I. | Großherzog der Toskana 1609–1621 |
Ferdinand II. |
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Medici, Cosimo II. de’ |
| KURZBESCHREIBUNG | Großherzog von Toskana |
| GEBURTSDATUM | 12. Mai 1590 |
| GEBURTSORT | Florenz |
| STERBEDATUM | 28. Februar 1621 |
| STERBEORT | Florenz |