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Cro-Magnon-Mensch

Cro-Magnon-Mensch
SchĂ€del Cro-Magnon I („alter Mann von Cro-Magnon“)

SchĂ€del Cro-Magnon I („alter Mann von Cro-Magnon“)

Systematik
Überfamilie: Menschenartige (Hominoidea)
Familie: Menschenaffen (Hominidae)
Tribus: Hominini
Gattung: Homo
Art: Mensch (Homo sapiens)
Cro-Magnon-Mensch
Wissenschaftlicher Name
Homo sapiens

Cro-Magnon-Mensch (,kro:maˈÉČɔ̃) ist eine – in der europĂ€ischen Forschungstradition begrĂŒndete – Bezeichnung fĂŒr den anatomisch modernen Menschen (Homo sapiens) der letzten Eiszeit (Weichseleiszeit / WĂŒrmeiszeit). Als Epoche der Cro-Magnon-Menschen gilt die Zeitspanne vom ersten Nachweis von Homo sapiens in Europa vor etwa 40.000 Jahren bis zum Übergang vom PleistozĂ€n zum HolozĂ€n vor etwa 12.000 Jahren.[1]

Inhaltsverzeichnis

Typusexemplar Cro-Magnon I

Der Holotyp Cro-Magnon I war der erste von fĂŒnf SchĂ€deln und postcranialen Skelettresten, die 1868 durch Louis Lartet, den Sohn von Édouard Lartet, im Abri de Cro-Magnon (Dordogne) bei Ausgrabungen entdeckt wurden.[2][3] Jean Louis Armand de Quatrefages und Ernest Hamy beschrieben auf Basis dieser Funde erstmals 1874 eine „Cro-Magnon-Rasse“.[4] 1877 erfolgte eine vergleichende Darstellung im Buch „L'EspĂšce humaine“ (Die menschliche Spezies).[5]

Versuche im spĂ€ten 20. Jahrhundert, die Menschenreste mittels 14C-Methode direkt zu datieren, scheiterten entweder am zu geringen Kollagengehalt oder an der Tatsache, dass die postcranialen Skelettteile in den SammlungsbestĂ€nden des MusĂ©e de l’Homme nicht mehr eindeutig den SchĂ€deln zuzuordnen sind. So wurden die GrĂ€ber bislang nur indirekt durch die Beigaben datiert: Eine durchbohrte Meeresschnecke (Littorina littorea), die als Teil einer Halskette einem der GrĂ€ber von Cro-Magnon zuzuordnen ist, wurde mit der AMS-Methode auf 27.680 ± 270 BP (Beta 157439) datiert.[6][7] Damit stammen auch die Menschenreste wahrscheinlich aus dem Gravettien, sofern – zum derzeitigen Publikationsstand – keine Störungen des Befundzusammenhangs in Betracht gezogen werden. Da das Gravettien als Kulturstufe erst um die Mitte des 20. Jahrhunderts etabliert wurde, entspricht es der alten Klassifikation des Oberen Aurignacien und nicht – wie ursprĂŒnglich fĂŒr die Menschenreste von Cro-Magnon angenommen wurde – dem Ă€lteren Aurignacien typique.

1899 wurde das Fossil Cro-Magnon I von Georges Vacher de Lapouge als Typusexemplar fĂŒr die von ihm vorgeschlagene Art Homo spelaeus („Höhlenmensch“) benannt.

Fossilreport

Rot markiert: die Position des Cro-Magnon-Menschen im Stammbaum der Gattung Homo

Die beiden Ă€ltesten gefundenen Fossilien des Cro-Magnon-Menschen (im Sinne des europĂ€ischen Homo sapiens) stammen aus der Grotta del Cavallo (Apulien)[8] und der Kents Cavern (England).[9] Aus demselben Zeithorizont wurden auch in der Peștera cu Oase (RumĂ€nien) zwei SchĂ€del gefunden, allerdings ohne Werkzeuge oder Jagdreste des Menschen.[10] Der Unterkiefer Oase 1 ergab ein radiometrisches Alter von zirka 36 000 – 34 000 BP (kalibriert etwa 40 500 Kalenderjahre),[11][12] der SchĂ€del Oase 2+3 ebenfalls ein Alter von etwa 35 000 BP.[13]

Weitere Menschenreste, die Ă€lter als 30 000 BP datieren, stammen von Mladeč in MĂ€hren (zirka 31.000 BP)[14][15] und Kostenki am Don.[16][17] Zwei morphologische Varianten der Menschen des JungpalĂ€olithikums – eine hochwĂŒchsige und eine grazile – lassen sich deutlich unterscheiden. Die Menschen der Grotte des Enfants 4, Barma Grande 5, Pƙedmosti 3, Pavlov und Sungir 1 gehörten dem sehr hochwĂŒchsigen Typus an, diejenigen von Arene Candide 2, 3, 5 und Riparo Continenza dem ausgesprochen grazilen.[18][19] Eine Mittelstellung nehmen der Cro-Magnon 2, Pƙedmosti 9, Pƙedmosti 14, Paviland, Ohalo 2, und Wadi Kubbaniya ein und, etwas kleiner, die Menschen von Pƙedmosti 5, Arene Candide 12, Riparo Continenza und das weit jĂŒngere Skelett aus der bayerischen Klausenhöhle (zirka 18 000 BP). Von einigen Bearbeitern wird daher der Cro-Magnon-Typ dem BrĂŒnn-Typ (frĂŒher: „BrĂŒnn-Rasse“) gegenĂŒbergestellt.[20][21]

Am Skelett Paglicci 23 aus der Paglicci-Höhle (Italien) wurde die Cambridge reference sequence der mtDNA eines Cro-Magnon-Menschen erstellt.[22] Eine weitere mtDNA-Sequenz liegt vom Grab aus Kostenki 14 vor, das der Haplogruppe U2 angehört.[23]

Lange Zeit galt die Zuordnung des 1909 entdeckten Grabes von Combe Capelle[24] zum ChĂątelperronien als gesichert, da Artefakte in der Umgebung des Skeletts als Grabbeigaben interpretiert wurden.[25] Im Jahre 2011 wurden neue AMS-Daten bekannt, die die Bestattung wesentlich jĂŒnger ins Mesolithikum datieren.[26]

Beschreibung

SchÀdel eines Cro-Magnon-Menschen, Museo civico di Scienze Naturali, Mailand

Homo sapiens ist als Taxon vor zirka 200.000 – 150.000 Jahren in Afrika entstanden (siehe archaischer Homo sapiens). Die Verwendung des Begriffs Cro-Magnon-Mensch im Sinne einer Chronospezies ist weder mit anatomischen Merkmalen noch aufgrund der Untersuchung alter DNA haltbar. Trotz eines so genannten genetischen Flaschenhalses der Homo sapiens-Populationen wĂ€hrend der letzten Eiszeit konnte in einer 2011 publizierten Studie am menschlichen Genom nachgewiesen werden, dass ein genetischer Austausch der Populationen in Europa, Asien und Afrika bis vor etwa 40-20 Tausend Jahren stattfand.[27]

Cro-Magnon-Menschen waren JĂ€ger und Sammler und lebten ĂŒberwiegend nomadisch. Viele Fundstellen zeigen lediglich kurzfristige oder ĂŒber einen lĂ€ngeren Zeitraum jeweils saisonal genutzte LagerplĂ€tze des Menschen an. LĂ€nger als ein Jahr wahrscheinlich permanent besiedelte LagerplĂ€tze sind frĂŒhestens seit dem Gravettien bekannt, zum Beispiel in DolnĂ­ Věstonice und Pavlov (beide MĂ€hren).

Replacement-Theorien

Das Ob und Wie seines Zusammentreffens mit dem Neandertaler in Europa und dem Vorderen Orient ist Gegenstand zahlreicher Theorien. Obwohl im Genom anatomisch moderner Menschen Eurasiens ein Anteil von bis zu 4 % Neandertaler-spezifischer Gene festgestellt wurde,[28] ist eine Speziation des Cro-Magnon-Menschen auf der Basis von Hybriden anatomisch nicht nachweisbar. Selbst wenn es Hybriden gegeben hat (vgl. diesbezĂŒglich umstrittene Belege aus der Peștera cu Oase), gibt es keine hinreichende Datenbasis einer allgemeinen Vermischung, die den Cro-Magnon-Menschen als Art aufgrund von Hybriden begrĂŒnden ließe. DarĂŒber hinaus ist ein biologisches Artkonzept auf der Basis genetischer Befunde bislang nicht eingefĂŒhrt worden.

Der europĂ€ische Cro-Magnon-Mensch tritt in seiner materiellen Kultur als TrĂ€ger des JungpalĂ€olithikums mit der Klingenkultur des Aurignaciens in Erscheinung. Diese ist im Vorderen Orient bereits 5000 Jahre frĂŒher als in Mitteleuropa nachgewiesen. Wahrscheinlich drangen moderne Menschen erstmals vor etwa 36.000 Jahren BP (kalibriert 40.000 – 42.000 v. Chr.) nach Europa vor. Einen starken BevölkerungsrĂŒckgang gab es wĂ€hrend des KĂ€ltemaximums der Weichseleiszeit (bzw. WĂŒrmeiszeit im alpinen Raum) vor etwa 22.000 – 18.000 Jahren.[29]

Die naheliegende Überlegung, dass die Cro-Magnon-Menschen, von SĂŒdosten kommend, die kĂ€ltegewohnten Neandertaler in der Zeit vor diesem Temperaturminimum in nördliche Refugien abgedrĂ€ngt hĂ€tten, scheint jedoch irrig. Kurz vor ihrem Aussterben sind Neandertaler stattdessen nur noch in SĂŒdeuropa nachgewiesen, wĂ€hrend SiedlungsplĂ€tze der Cro-Magnon-Menschen vielfach nördlich der Alpen belegt sind.

Auch in Westeuropa befand sich ein bevorzugter Siedlungsraum der Cro-Magnon-Menschen im SĂŒden Frankreichs und im nördlichen Teil der Iberischen Halbinsel („Franko-Kantabrien“), wĂ€hrend die Neandertaler den SĂŒden der Iberischen Halbinsel bis nach Gibraltar besiedelten. Von hier, aus der Vindija-Höhle (Kroatien) und dem Kaukasus stammen die jĂŒngsten 14C-Daten von Neandertalerskeletten (jĂŒnger als 40.000 BP). Andere Bearbeiter bestreiten die Relevanz von Neandertalern-Datierungen, die deutlich jĂŒnger als 40.000 BP ausfallen, da diese ohne Probenaufbereitung mit Ultrafiltration jeweils nur als Minimalalter anzusehen seien.[30][31] Demnach markieren die Fossilien aus der kaukasischen Mesmaiskaja-Höhle (39.700 ± 1.100 BP) die jĂŒngsten Neandertalerfunde mit gesicherter 14C-Datierung.[31]

In Osteuropa ergibt sich ein Ă€hnliches Bild mit dem relativ nördlich gelegenen Fundort frĂŒher moderner Menschen bei Kostenki am Don und in Sungir am Stadtrand von Wladimir. Zu dieser Zeit lagen die bisher erkennbaren hauptsĂ€chlichen Siedlungsgebiete der Cro-Magnon-Menschen in Europa daher im Grenzgebiet zwischen Tundren-, Kaltsteppen- und Nadelbaumvegetation, wĂ€hrend die Neandertaler im klimatisch gĂŒnstigeren Grenzgebiet zwischen Nadelbaum- und Laubbaumvegetation siedelten.

Die Ablösung der wildbeuterisch lebenden Bevölkerung und damit der Cro-Magnon-Menschen durch eingewanderte Neolithiker wird anhand der DNA-Forschung zunehmend wahrscheinlicher.[32] Untersuchungen der mtDNA zufolge entstammen die spĂ€tglazialen und holozĂ€nen europĂ€ischen Wildbeuter des Mesolithikums ĂŒberwiegend der Haplogruppe U (mtDNA), wĂ€hrend bei frĂŒhneolithischen wie auch heutigen europĂ€ischen Menschen die Haplogruppe H dominiert.[33] Beim geographisch unscharf definierten Begriff des Cro-Magnon-Menschen als eiszeitlichem, europĂ€ischem Typen lĂ€sst sich daraus zwar ableiten, dass es in Mitteleuropa einen Bevölkerungswandel gab. Dieser bezieht sich jedoch nur auf Populationen des modernen Menschen, deren Haplogruppen aus Skelettmaterial der letzten 20.000 Jahre rekonstruiert wurden.

Subsistenz

Die Subsistenz der grĂ¶ĂŸtenteils nomadisch lebenden Gruppen beruhte auf Jagd und Sammelwirtschaft. Untersuchungen stabiler Isotope (13C- und 15N-Gehalt) im Kollagen der Knochen von Cro-Magnon-Menschen konnten zeigen, dass sich das Nahrungsangebot im Vergleich zu den Neandertalern vervielfĂ€ltigt hat. WĂ€hrend Neandertaler ĂŒberwiegend Fleisch großer Herbivoren verzehrten,[34] ist bei Cro-Magnon-Menschen des mittleren JungpalĂ€olithikums (Gravettien) ein erhöhter Anteil von Eiweiß aquatischer Ressourcen (Fisch, Muscheln) gemessen worden.[35][36][37] Einen prominenten Fall stellt die Analyse am „Prinzen“ aus der Höhle Arene Candide (bei Finale Ligure) dar. Bei diesem Jugendlichen (Datierung 23.440 + 190 BP) konnte ErnĂ€hrung mit Fischarten aus dem Mittelmeer nachgewiesen werden, die heute nur noch im Atlantik vorkommen.[38] Der Anteil von Fisch an der GesamtdiĂ€t wird mit 20 bis 25 % beziffert. ErnĂ€hrung mit einem hohen Anteil von Großwild und Fisch (Lachse) wurde auch bei der MagdalĂ©nien-Bestattung einer Frau von Saint-Germain-de-la-RiviĂšre festgestellt.[39]

Bei den britischen FundplĂ€tzen Gough’s Cave und Sun Hole Cave wurde hingegen noch im SpĂ€tpalĂ€olithikum (Creswellien) eine stark von der Großwildjagd geprĂ€gte DiĂ€t festgestellt, die auf Wildrind und Rothirsch basierte.[40] Dasselbe gilt fĂŒr den spanischen Fundplatz Balma GuilanyĂ  im sĂŒdöstlichen Vorland der PyrenĂ€en.[41]

ArchÀologische Kulturen

Kratzer, Abri Cro-Magnon (Sammlung Louis Lartet, Museum Toulouse).

→ Hauptartikel: JungpalĂ€olithikum, Aurignacien, Gravettien, SolutrĂ©en, MagdalĂ©nien

Mit dem Auftreten des „modernen Menschen“ beginnt zugleich die Periode des JungpalĂ€olithikums. WĂ€hrend die Koexistenz mit dem Neandertaler meist auf zirka 10.000 Jahre zwischen 40.000 und 30.000 Jahre beziffert wird,[42] deuten 14C-Daten unter Einbeziehung von Kalibrationsmodellen nur eine recht kurze Koexistenz von Werkzeugkulturen spĂ€ter Neandertaler und des frĂŒhen JungpalĂ€olithikums in einem Zeitfenster von zwei- bis dreitausend Jahren an.[43][44]

Die Werkzeuge und Waffen der Cro-Magnon-Menschen des Aurignacien waren denjenigen der letzten Neandertaler (Szeletien, ChĂątelperronien bis etwa 35.000 BP) nicht signifikant ĂŒberlegen, weisen jedoch spezifisch neue Merkmale auf. Eine wechselseitige Beeinflussung der materiellen Kultur (Steinwerkzeuge, Schmuck) wird diskutiert, kann jedoch nur im Fall der TypuslokalitĂ€t ChĂątelperron (DĂ©partement de l'Allier) durch Interstratifikation der Schichten belegt werden.[45][46]

Mit dem Gravettien ist eine erhebliche technische Verfeinerung der Artefakte des Cro-Magnon-Menschen zu verzeichnen, wie das Einkleben von RĂŒckenmessern in Speere, die spĂ€testens seit dem SolutrĂ©en mit Speerschleudern abgeworfen wurden. Die Speerschleuder war im MagdalĂ©nien SĂŒdwesteuropas massenhaft verbreitet und zu dieser Zeit die wichtigste Jagdwaffe. Am Ende des JungpalĂ€olithikums ist mit zunehmender Bewaldung erstmals der Bogen als Waffe nachgewiesen.

Kunst

→ Hauptartikel: Felsbilder, Höhlenmalerei, Petroglyphen, JungpalĂ€olithische Kleinkunst, Venusfigurinen

Von Cro-Magnon-Menschen des Aurignacien sind die Ă€ltesten Höhlenmalereien bekannt (Chauvet-Höhle), wobei als gemaltes Motiv Tierdarstellungen bei weitem ĂŒberwiegen. Zur selben Zeit treten Petroglyphen (Felsritzungen) auf (La Ferrassie, Höhle von Pair-non-Pair), die es bis in die Gegenwart gibt. Der quantitative Höhepunkt der Felsbildkunst wird im MagdalĂ©nien erreicht (zum Beispiel Höhle von Lascaux, Höhle von Altamira).

Neben den Felsbildern (Art parietal) ist seit dem Aurignacien eine Vielzahl jungpalĂ€olithischer Kleinkunst (Art mobilier) ĂŒberliefert, wie Elfenbeinschnitzereien, Stein- und Knochenskulpturen.[47] Kunstwerke aus anderen organischen Materialien (zum Beispiel Holz) waren wahrscheinlich ebenfalls in Gebrauch, sind archĂ€ologisch aber nicht nachweisbar. Auf TĂ€towierung und/ oder Körperbemalung kann aus den oberflĂ€chigen Verzierungen einiger figĂŒrlicher Darstellungen geschlossen werden. Als mögliche Beispiele können Kerbmuster auf dem Oberarm des Löwenmenschen vom Hohlenstein-Stadel oder der Venus vom Hohlen Fels angefĂŒhrt werden. Die Interpretation ist hier insofern unsicher, als auch gleich alte Tierfiguren aus der Vogelherdhöhle und dem Geißenklösterle solche Ornamente aufweisen. Sofern es sich um Totem-Darstellungen handelt, wĂ€re die Übertragung menschlicher Merkmale jedoch plausibel.[48][49]

Siehe auch

Einzelnachweise

Rekonstruktion einer Cro-Magnon-Frau im Neanderthal-Museum
  1. ↑ www.talkorigins.org
  2. ↑ Louis Lartet: Une sĂ©pultre des Troglodytes du PĂ©rigord (crĂąnes des Eyzies). Bulletins de la SociĂ©tĂ© d'Anthropologie de Paris, Band 3, 1868, S. 335–49
  3. ↑ Louis Lartet: MĂ©moire sur une sĂ©pulture des anciens troglodytes de PĂ©rigord. In: Annales des sciences naturelles II Zoologie, 5Ăšme SĂ©rie, X, 1868, 141 S., 6 Tafeln
  4. ↑ Jean Louis Armand de Quatrefages, Ernest Hamy: La race de Cro-Magnon dans l’espace et dans le temps. Bulletins de la SociĂ©tĂ© d’Anthropologie de Paris, Band 9, 1874, S. 260-266
  5. ↑ Jean Louis Armand de Quatrefages, Ernest Hamy: L'Espùce humaine. 1877
  6. ↑ D. Henry-Gambier, R. W. White: New chrono-cultural data on the Cro-Magnon and Combe-Capelle human remains (Dordogne, France): consequences for the biocultural origins of modern humans in Europe. In: Annual Meetings of the Paleoanthropology Society, Tempe, Arizona 2003.
  7. ↑ D. Henry-Gambier: Les fossiles de Cro-Magnon (Les Eyzies-de-Tayac, Dordogne): Nouvelles donnees sur leur Position chronologique et leur attribution culturelle. In: Bull. et MĂ©m. de la SociĂ©tĂ© d’Anthropologie de Paris, Band 14, 2002, S. 89-112.
  8. ↑ Stefano Benazzi et al.: Early dispersal of modern humans in Europe and implications for Neanderthal behaviour. In: Nature, Band 479, 2011, S. 525–528, doi:10.1038/nature10617
  9. ↑ Tom Higham et al.: The earliest evidence for anatomically modern humans in northwestern Europe. In: Nature, Band 479, 2011, S. 521–524, doi:10.1038/nature10484
  10. ↑ Trinkaus, E.: European early modern humans and the fate of the Neandertals. In: PNAS. Bd. 104, 2007, S. 7367–7372 doi:10.1073/pnas.0702214104
  11. ↑ E. Trinkaus u. a.: Early modern human cranial remains from the Peștera cu Oase, Romania. In: Journal of Human Evolution. Band 45, 2003, S. 255–259 doi:10.1016/j.jhevol.2003.08.003
  12. ↑ E. Trinkaus et al.: An early modern human from Peștera cu Oase, Romania. In: PNAS; Band 100, Nr. 20, 2003, S.11231–11236 doi:10.1073/pnas.2035108100
  13. ↑ HĂ©lĂšne Rougier u. a.: Peștera cu Oase 2 and the cranial morphology of early modern Europeans. In: PNAS, Band 104, Nr. 4, 2007, S. 1165–1170 doi:10.1073/pnas.0610538104
  14. ↑ E. M. Wild, M. Teschler-Nicola, W. Kutschera, P. Steier, E. Trinkaus, W. Wanek: Direct dating of Early Upper Palaeolithic human remains from Mladeč. In: Nature, Band 435, 2005, S. 332-335 doi:10.1038/nature03585
  15. ↑ Zur Datierung von Mladeč
  16. ↑ Sinitsyn, A.A., Allsworth-Jones, P., Housley, R.A.: Kostenki 14 (markina gora): New AMS dates and their significance within the context of the site as a whole. Prehistoire Europeene, 1996, S. 269-271
  17. ↑ Sinitsyn, A. A.: Kostenki 14 (markina gora): Data, problems, and perspectives. In: Prehistoire Europeene, 1996, S. 273-313
  18. ↑ P. B. Pettitt, M. Richards, R. Maggi and V. Formicola: The Gravettian burial known as the Prince („Il Principe“): new evidence for his age and diet. In: Antiquity, Band 77/295, 2003, S. 15–19
  19. ↑ K. Absolon, B. KlĂ­ma: Pƙedmosti. Ein MammutjĂ€gerplatz in MĂ€hren. In: Fonte Archaeologiae Moraviae VIII (Praha), 1977.
  20. ↑ E. Vlček: Relations morphologiques des types humains fossiles de Brno et Cro-Magnon au Pleistocene SupĂ©rieur d'Europe. In: Camps, G., Olivier, G. (Eds.), L’Homme de Cro-Magnon. Arts et MeÂŽtiers Graphiques, Paris, 1970, S. 59-72
  21. ↑ Martin Oliva: The Brno II Upper Palaeolithic burial. In: Roebroeks, W.; Mussi, M.; Svoboda, J. & Fennema, K. (Hrsg.): Hunters of the Golden Age. Kolloquium Pavlov. Annalecta Praehistorica Leidensia 31. Leiden. 2000, S. 143-154
  22. ↑ David Caramelli et al.: A 28,000 years old Cro-Magnon mtDNA sequence differs from all potentially contaminating modern sequences. In: PLoS One. 3, e2700 (2008), doi:10.1371/journal.pone.0002700
  23. ↑ J. Krause, et al.: A complete mtDNA genome of an early modern human from Kostenki, Russia. Curr. Biol. 20, 2010, S. 231–236
  24. ↑ H. Klaatsch, O. Hauser: Homo Aurignaciensis Hauseri – Ein palĂ€olithischer Skelettfund aus dem unteren Aurignacien der Station Combe Capelle bei Montferrand (PĂ©rigord). In: PrĂ€historische Zeitschrift I, Band 3/4, 1910, S. 273-338
  25. ↑ Almut Hoffmann, Dietrich Wegner: Homo Aurignaciensis Hauseri – Ein palĂ€olithischer Skelettfund aus dem unteren Aurignacien der Station Combe Capelle bei Montferrand/PĂ©rigord. In: Acta Praehistorica et Archaeologica, Band 35, 2003, S. 113-137 ISSN 0341-1184
  26. ↑ Almut Hoffmann et al.: The Homo aurignaciensis hauseri from Combe-Capelle - A Mesolithic burial. Journal of Human Evolution 61(2), 2011, S. 211-214 doi:10.1016/j.jhevol.2011.03.001
  27. ↑ Heng Li, Richard Durbin: Inference of human population history from individual whole-genome sequences. In: Nature, Band 475, 2011, S. 493–496, doi:10.1038/nature10231
  28. ↑ Richard E. Green u. a.: A Complete Neandertal Mitochondrial Genome Sequence Determined by High-Throughput Sequencing. In: Cell, Band 134, Nr. 3, 2008, S. 416–426, doi:10.1016/j.cell.2008.06.021
  29. ↑ Wighard von Koenigswald: Lebendige Eiszeit. Wissenschaftsliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2002, S. 167
  30. ↑ Olaf Jöris, Martin Street: At the end of the 14C time scale – the Middle to Upper Paleolithic record of Western Eurasia. In: Adler, D.S., Jöris, O. (Eds.): Setting the Record Straight: Toward a Systematic Chronological Understanding of the Middle to Upper Paleolithic Boundary in Eurasia. Journal of Human Evolution 55, 2008, S. 782–802 doi:10.1016/j.jhevol.2008.04.002
  31. ↑ a b Ron Pinhasi et al.: Revised age of late Neanderthal occupation and the end of the Middle Paleolithic in the northern Caucasus. In: PNAS, Band 108, Nr. 21. 2011, S. 8611–8616, doi:10.1073/pnas.1018938108
  32. ↑ Caramelli D., Milani L., Vai S., Modi A., Pecchioli E. u. a.: A 28,000 Years Old Cro-Magnon mtDNA Sequence Differs from All Potentially Contaminating Modern Sequences. In: PLoS ONE 3(7), 2008: e2700. doi:10.1371/journal.pone.0002700
  33. ↑ B. Bramanti u. a.: Genetic Discontinuity Between Local Hunter-Gatherers and Central Europe’s First Farmers. In: Science, Band 326, Nr. 5949, 2009, S. 137-140 doi:10.1126/science.1176869
  34. ↑ HervĂ© Bocherens, DorothĂ©e G. Drucker, Daniel Billioud, MarylĂšne Patou-Mathise, and Bernard Vandermeersch: Isotopic evidence for diet and subsistence pattern of the Saint-CĂ©saire I Neanderthal: review and use of a multi-source mixing model. In: Journal of Human Evolution, Band 49, Nr. 1, 2005, S. 71-87 doi:10.1016/j.jhevol.2005.03.003
  35. ↑ Michael P. Richards, Paul B. Pettitt, Mary C. Stiner, Erik Trinkaus: Stable isotope evidence for increasing dietary breadth in the European mid-Upper Paleolithic. In: PNAS, Band 98, Nr. 11, 2001, S. 6528–6532 doi:10.1073/pnas.111155298
  36. ↑ D. Drucker, H. Bocherens: Carbon and nitrogen stable isotopes as tracers of change in diet breadth during Middle and Upper Palaeolithic in Europe. In: International Journal of Osteoarchaeology, Band 14, Nr. 3-4, S. 162-177 doi:10.1002/oa.753
  37. ↑ M.P. Richards, R. Jacobi, C. Stringer, P.B. Pettitt, J. Cook: Isotope evidence for the intensive use of marine foods by Late Upper Palaeolithic humans. In: Journal of Human Evolution, Band 49, Nr. 3, 2005, S. 390-394 doi:10.1016/j.jhevol.2005.05.002
  38. ↑ P. B. Pettitt, M. Richards, R. Maggi and V. Formicola: The Gravettian burial known as the Prince („Il Principe“): new evidence for his age and diet. In: Antiquity 77/295, 2003, S. 15–19
  39. ↑ Drucker, D. G., Henry-Gambier, D.: Determination of the dietary habits of a Magdalenian woman from St Germain-la-Riviùre in southwestern France using stable isotopes. In: Journal of Human Evolution, Band 49, 2005, S. 19–35 doi:10.1016/j.jhevol.2005.02.007
  40. ↑ M. P. Richards, R. E. M. Hedges, R. Jacobi, A. Current, C. Stringer: FOCUS: Gough's Cave and Sun Hole Cave Human Stable Isotope Values Indicate a High Animal Protein Diet in the British Upper Palaeolithic. In: Journal of Archaeological Science, Band 27, Nr. 1, S. 1-3 doi:10.1006/jasc.1999.0520
  41. ↑ E. Garcia-GuixĂ©, J. MartĂ­nez-Moreno, R. Mora, M. NĂșñez, M.P. Richards: Stable isotope analysis of human and animal remains from the Late Upper Palaeolithic site of Balma GuilanyĂ , southeastern Pre-Pyrenees, Spain. In: Journal of Archaeological Science, Band 36, Nr. 4, 2009, S. 1018–1026 doi:10.1016/j.jas.2008.12.001
  42. ↑ Wil Roebroeks: Time for the Middle to Upper Paleolithic transition in Europe. Journal of Human Evolution, Volume 55/5, 2008, S. 918-926 doi:10.1016/j.jhevol.2008.08.008
  43. ↑ Olaf Jöris, Martin Street: At the end of the 14C time scale – the Middle to Upper Paleolithic record of Western Eurasia. In: Adler, D.S., Jöris, O. (Eds.): Setting the Record Straight: Toward a Systematic Chronological Understanding of the Middle to Upper Paleolithic Boundary in Eurasia. Journal of Human Evolution 55, 2008, S. 782–802 doi:10.1016/j.jhevol.2008.04.002
  44. ↑ Thomas Higham u. a.: Problems with radiocarbon dating the Middle to Upper Palaeolithic transition in Italy. In: Quaternary Science Reviews, 28/13-14, 2009, S. 1257–1267 doi:10.1016/j.quascirev.2008.12.018
  45. ↑ Zilhão, J., D'Errico, F., Bordes, J., Lenoble, A., Texier, J., Rigaud, J.: Analysis of Aurignacian interstratification at the Chatelperronian-type site and implications for the behavioral modernity of Neandertals. In: PNAS, Band 103, Nr. 33, 2006, S. 12643–12648 doi:10.1073/pnas.0605128103
  46. ↑ Paul Mellars, Brad Gravina, Christopher Bronk Ramsey: Confirmation of Neanderthal/modern human interstratification at the Chatelperronian type-site. In: PNAS, Band 104, Nr. 9, 2007, S. 3657–3662
  47. ↑ J. Hahn: Kraft und Aggression. Die Botschaft der Eiszeitkunst im Aurignacien SĂŒddeutschlands? In: Archaeologica Venatoria, Band 7, TĂŒbingen 1986
  48. ↑ Martin Porr: Reflections of human beings: The Aurignacian art of central Europe. Unpublished PhD Thesis, University of Southampton, 2002
  49. ↑ H. R. Bell, M. Porr: ‘Rock-art’, ‘animism’ and two-way thinking. Towards a complementary epistemology in the understanding of material culture and ‘rock-art’ of hunting and gathering people. Journal of Archaeological Method and Theory. doi:10.1007/s10816-011-9105-4

Literatur

  • Friedemann Schrenk: Die FrĂŒhzeit des Menschen. Der Weg zum Homo sapiens. CH Beck, 1997, S. 114, ISBN 3-406-41059-6
  • H. V. Vallois: La DĂ©couverte des hommes de Cro-Magnon, son importance anthropologique. In: Gabriel Camps, Georges Olivier (Hrsg.): L'homme de Cro-Magnon. Anthropologie et archaĂ©ologie 1868–1968. Paris 1970.

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