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| Spitzname(n) | "Danish Dynamite" | ||
| Verband | Dansk Boldspil Union | ||
| Konföderation | UEFA | ||
| Technischer Sponsor | adidas | ||
| Trainer | | ||
| Co-Trainer | | ||
| Kapitän | Thomas Sørensen | ||
| Rekordtorschütze | Poul Nielsen und Jon Dahl Tomasson (je 52) | ||
| Rekordspieler | Peter Schmeichel (129) | ||
| FIFA-Code | DEN | ||
| FIFA-Rang | 11. (1025 Punkte) (Stand: 7. März 2012)[1] | ||
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| Bilanz | |||
|---|---|---|---|
| 770 Spiele 358 Siege 149 Unentschieden 263 Niederlagen | |||
| Statistik | |||
| Erstes Länderspiel (London, Großbritannien; 19. Oktober 1908) | |||
| Höchster Sieg (London, Großbritannien; 22. Oktober 1908) | |||
| Höchste Niederlage (Breslau, Deutsches Reich (heute Wrocław, Polen); 16. Mai 1937) | |||
| Erfolge bei Turnieren | |||
| Weltmeisterschaft | |||
| Endrundenteilnahmen | 4 (Erste: 1986) | ||
| Beste Ergebnisse | Viertelfinale (1998) | ||
| Europameisterschaft | |||
| Endrundenteilnahmen | 8 (Erste: 1964) | ||
| Beste Ergebnisse | Europameister (1992) | ||
| Olympische Spiele
| |||
| Silber | 1908 | ||
| Silber | 1912 | ||
| Bronze | 1948 | ||
| Silber | 1960 | ||
| (Stand: 29. Februar 2012) | |||
Die dänische Fußballnationalmannschaft ist die Auswahl der besten Fußballspieler des nordeuropäischen Landes Dänemark.
Dänemark hat auf internationaler Ebene einige Erfolge vorzuweisen: Viermalige Teilnahme an Weltmeisterschaften sowie die Beteiligung an allen Europameisterschaften von 1984 bis 2004. 1992 wurde es zudem Europameister.
Inhaltsverzeichnis |
Der höchste Sieg Dänemarks mit 17:1 gegen Frankreich, errungen im 2. Spiel der dänischen Länderspielgeschichte, ist der höchste Sieg einer europäischen Mannschaft. Er war bis zum 7. September 1963 zudem der höchste Sieg in einem Länderspiel und wurde dann von Tahiti im Spiel gegen die Salomonen (18:0) übertroffen. Dänemark gehörte vor dem Ersten Weltkrieg zu den besten kontinentaleuropäischen Mannschaften, verschwand dann aber in der Bedeutungslosigkeit. Zwar gelang bei der 2. Europameisterschaft der 4. Platz, allerdings hatte man hier Losglück, da man in den ersten Spielen nur auf Malta, Albanien und Luxemburg traf, wobei gegen Luxemburg noch ein Entscheidungsspiel notwendig war.
Erst in den 80er Jahren gelang der Nationalmannschaft der Aufstieg. Zunächst konnte sich das Team um Morten Olsen, Preben Elkjær Larsen und Michael Laudrup durch ansehnlichen Angriffsfußball für die Europameisterschaft 1984 in Frankreich qualifizieren, bei der man durch mitreißende Leistungen den Sprung ins Halbfinale schaffte und erst im Elfmeterschießen gegen Spanien ausschied. Ebenfalls qualifizierte sich Dänemark für die Weltmeisterschaft 1986 in Mexiko. In Dänemark unvergessen wird der 4:2-Sieg in der Qualifikation gegen den Gruppenfavoriten Sowjetunion bleiben, bei dem die Dänen höchste Spielkultur demonstrierten und Offensivfußball moderner Prägung zeigten. Durch Siege bei der WM gegen Schottland (1:0), Uruguay (6:1) und Deutschland (2:0) zählte man nach der Vorrunde sogar zu den Geheimfavoriten auf den Titel, musste dann aber eine herbe Schlappe im Achtelfinale gegen Spanien (1:5) einstecken. Auch durch ihr lockeres Auftreten nach außen genoss die Nationalelf hohes Ansehen und Sympathien. Der große Wurf gelang bei der EM 1992 in Schweden, als man für die disqualifizierte jugoslawische Mannschaft als Ersatzteam nachrückte und ohne Vorbereitung Europameister wurde, nachdem man zuvor die Favoriten Frankreich, Niederlande und im Finale Deutschland (2:0) bezwang.
Danach konnte sich die dänische Nationalmannschaft zwar mehrmals für Welt- und Europameisterschaften qualifizieren, ein weiterer größerer Erfolg blieb allerdings aus. Für Furore sorgte man allerdings bei der WM 1998 in Frankreich, als die Mannschaft um Michael Laudrup im Achtelfinale die favorisierten Nigerianer mit 4:1 bezwang und im Viertelfinale in einem begeisternden Spiel knapp mit 2:3 gegen den späteren Vize-Weltmeister Brasilien ausschied. In der Gruppe 1 zur Qualifikation für die WM 2010 in Südafrika konnte man sich gegen die Favoriten Portugal und Schweden durchsetzen und für die WM qualifizieren. Gemeinsam mit Japan, Kamerun und den Niederlanden spielte man in Gruppe E. Hinter den Niederlanden und Japan schied man bereits in der Vorrunde aus.
In der Qualifikation zur EM 2012 bekamen es die Dänen in der Gruppe H mit Norwegen, Zypern, Island und erneut Portugal zu tun. Die Dänen begannen mit der Qualifikation erst am zweiten Spieltag; hierbei wurde Island mit 1:0 besiegt. Im Laufe der Qualifikation war man in einem Dreikampf mit Portugal und Norwegen verwickelt. Für eine Vorentscheidung sorgte man am 6. September 2011; Norwegen wurde mit 2:0 besiegt. Dänemark spielte somit gegen Portugal um den ersten Tabellenplatz, womit Norwegen auch aus der Qualifikation vorzeitig raus war.
Die endgültige Entscheidung um den ersten Platz fiel erst im letzten Qualifikationsspiel am 11. Oktober 2011 - gegen Portugal. Hierbei gewann Dänemark mit 2:1 und war somit für die Endrunde qualifiziert.
Dänemark ist eines der wenigen Länder, das sich häufiger für eine EM als eine WM qualifizieren konnte. Ansonsten gelang dies nur Griechenland, Lettland und der Türkei, die aber zusammen nur auf die EM-Teilnahmen Dänemarks kommen.
In den ersten Jahren war die dänische Mannschaft sehr erfolgreich bei den Olympischen Spielen. Bei den inoffiziellen Spielen 1906 gewann Dänemark, vertreten durch eine Kopenhagener Stadtauswahl, die Goldmedaille, 1908, 1912 und 1960 Silber und 1948 die Bronzemedaille. 1972 erreichte man noch einmal die Zwischenrunde. Die dänische A-Nationalmannschaft war eine der wenigen westeuropäischen A-Nationalmannschaften, die noch bis in die 1980er Jahre an den Olympischen Spielen bzw. den Qualifikationsspielen dazu teilnahm. So hat Rekord-Nationalspieler Peter Schmeichel 1987 und 1988 acht Qualifikationsspiele für die Olympischen Spiele bestritten, die von der FIFA nicht mehr als A-Länderspiele anerkannt werden, von der DBU aber mitgezählt werden. In den FIFA-Statistiken wird er daher mit 121 Länderspielen geführt [2]
Dänemark nahm siebenmal an der Endrunde zur Europameisterschaft teil, davon einmal bei vier Teilnehmern, dreimal an einer Endrunde mit acht Teilnehmern und dreimal mit 16 Teilnehmern und Dänemark wird bei der EM 2012 in Polen und der Ukraine zum achten Mal bei einer Europameisterschaft teilnehmen.
| Jahr | Gastgeberland | Teilnahme bis … | Letzte(r) Gegner | Ergebnis | Bemerkungen und Besonderheiten |
|---|---|---|---|---|---|
| 1960 | Frankreich | nicht qualifiziert | Im Achtelfinale am späteren Dritten Tschechoslowakei gescheitert. | ||
| 1964 | Spanien | Spiel um Platz 3 | Ungarn | Vierter | |
| 1968 | Italien | nicht qualifiziert | In der Qualifikation an Ungarn gescheitert. | ||
| 1972 | Belgien | nicht qualifiziert | In der Qualifikation am späteren Dritten Belgien gescheitert. | ||
| 1976 | Jugoslawien | nicht qualifiziert | In der Qualifikation an Spanien gescheitert, das sich auch nicht für die Endrunde qualifizieren konnte. | ||
| 1980 | Italien | nicht qualifiziert | In der Qualifikation an England gescheitert | ||
| 1984 | Frankreich | Halbfinale | Spanien | - | Niederlage im Elfmeterschießen. Das Spiel um Platz 3 wurde erstmals nicht ausgetragen. |
| 1988 | BR Deutschland | Vorrunde | Deutschland, Italien, Spanien | Nach drei Niederlagen als Gruppenletzter ausgeschieden | |
| 1992 | Schweden | Finale | Deutschland | Europameister | In der Qualifikation an Jugoslawien gescheitert, aber nach dem Ausbruch der Jugoslawienkriege kurzfristig für das ausgeschlossene Jugoslawien nachnominiert. |
| 1996 | England | Vorrunde | Kroatien , Portugal, Türkei | Nach je einem Sieg, einem Remis und einer Niederlage als Gruppendritter ausgeschieden | |
| 2000 | Niederlande und Belgien | Vorrunde | Frankreich, Niederlande, Tschechien | - | Nach drei Niederlagen als Gruppenletzter ausgeschieden |
| 2004 | Portugal | Viertelfinale | Tschechien | - | |
| 2008 | Österreich und Schweiz | nicht qualifiziert | In der Qualifikation an Schweden und Spanien gescheitert. | ||
| 2012 | Polen und Ukraine | qualifiziert | In der Vorrunde treffen die Dänen auf die Niederlande, Portugal, gegen das sie schon in der Qualifikation spielten, und Deutschland |
| Jahr | Gastgeberland | Teilnahme bis … | Letzte(r) Gegner | Ergebnis | Bemerkungen und Besonderheiten |
|---|---|---|---|---|---|
| 1930 | Uruguay | nicht teilgenommen | |||
| 1934 | Italien | nicht teilgenommen | |||
| 1938 | Frankreich | nicht teilgenommen | |||
| 1950 | Brasilien | nicht teilgenommen | |||
| 1954 | Schweiz | nicht teilgenommen | |||
| 1958 | Schweden | nicht qualifiziert | In der Qualifikation an England gescheitert | ||
| 1962 | Chile | nicht teilgenommen | |||
| 1966 | England | nicht qualifiziert | In der Qualifikation an der UdSSR gescheitert | ||
| 1970 | Mexiko | nicht qualifiziert | In der Qualifikation an der ČSSR gescheitert | ||
| 1974 | Deutschland | nicht qualifiziert | In der Qualifikation an Schottland gescheitert | ||
| 1978 | Argentinien | nicht qualifiziert | In der Qualifikation an Polen gescheitert | ||
| 1982 | Spanien | nicht qualifiziert | In der Qualifikation an Jugoslawien und Italien gescheitert | ||
| 1986 | Mexiko | Achtelfinale | Spanien | - | |
| 1990 | Italien | nicht qualifiziert | In der Qualifikation an Rumänien gescheitert | ||
| 1994 | USA | nicht qualifiziert | In der Qualifikation an Spanien und Irland gescheitert | ||
| 1998 | Frankreich | Viertelfinale | Brasilien | - | |
| 2002 | Südkorea/Japan | Achtelfinale | England | - | |
| 2006 | Deutschland | nicht qualifiziert | In der Qualifikation an der Ukraine und der Türkei gescheitert, die Türkei scheiterte dann in den Play-offs. | ||
| 2010 | Südafrika | Vorrunde | Niederlande, Kamerun, Japan | - | |
| 2014 | Brasilien | In der Qualifikation trifft Dänemark auf Armenien, Bulgarien, Italien, Malta und die Tschechische Republik. |
Spiele + Tore Stand: 10. August 2011
| Nr. | Name | Verein | Spiele | Tore | |
|---|---|---|---|---|---|
| | |||||
| 1 | Thomas Sørensen | |
98 | 0 | |
| Anders Lindegaard | |
5 | 0 | ||
| <center> Abwehr <center> | |||||
| 3 | Bo Svensson | |
2 | 0 | |
| 4 | Mathias Jørgensen | |
5 | 0 | |
| 5 | Simon Poulsen | |
10 | 0 | |
| 6 | Lars Jacobsen | |
41 | 0 | |
| 12 | Johnny Thomsen | |
3 | 0 | |
| Daniel Agger | |
40 | 4 | ||
| Daniel Wass | |
2 | 0 | ||
| <center> Mittelfeld <center> | |||||
| 2 | Lasse Schøne | |
3 | 1 | |
| 7 | William Kvist | |
20 | 0 | |
| 8 | Jakob Poulsen | |
17 | 1 | |
| 13 | Thomas Enevoldsen | |
11 | 1 | |
| 14 | Michael Silberbauer | |
18 | 1 | |
| 15 | Kasper Lorentzen | |
3 | 1 | |
| 17 | Christian Poulsen | |
83 | 6 | |
| 19 | Christian Eriksen | |
15 | 2 | |
| <center> Sturm <center> | |||||
| 9 | Michael Krohn-Dehli | |
11 | 0 | |
| 10 | Dennis Rommedahl | |
108 | 19 | |
| 11 | Nicklas Bendtner | |
38 | 12 | |
| 18 | Mads Junker | |
6 | 1 | |
| 20 | Morten Skoubo | |
6 | 1 | |
| Name | Nationalität | Amtsantritt | Vertrag bis | ||
|---|---|---|---|---|---|
| <center> Trainer <center> | |||||
| Morten Olsen | |
01.07.2000 | 2012 | ||
(Stand: 29. Februar 2012)
| Rekordspieler[3] | |||
|---|---|---|---|
| Spiele | Spieler | Zeitraum | Tore |
| 129 | Peter Schmeichel | 1987–2001 | 1 |
| 114 | Dennis Rommedahl | 2000–aktiv | 21 |
| 112 | Jon Dahl Tomasson | 1997–2010 | 52 |
| 107 | Thomas Helveg | 1994–2007 | 2 |
| 104 | Michael Laudrup | 1982–1998 | 37 |
| 102 | Morten Olsen | 1970–1989 | 4 |
| 102 | Martin Jørgensen | 1997–2010 | 12 |
| 100 | Thomas Sørensen | 1999–aktiv | 0 |
| 90 | Christian Poulsen | 2001–aktiv | 6 |
| 87 | John Sivebæk | 1982–1992 | 1 |
| 86 | Jan Heintze | 1987–2002 | 4 |
| 84 | Lars Olsen | 1986-1996 | 4 |
| 82 | Brian Laudrup | 1987-1998 | 21 |
| Rekordschützen[3] | |||
|---|---|---|---|
| Tore | Spieler | Zeitraum | Spiele |
| 52 | Poul Nielsen | 1912–1925 | 38 |
| 52 | Jon Dahl Tomasson | 1997–2010 | 112 |
| 44 | Pauli Jørgensen | 1925–1939 | 47 |
| 42 | Ole Madsen | 1958–1969 | 51 |
| 38 | Preben Elkjær Larsen | 1977–1988 | 69 |
| 37 | Michael Laudrup | 1982–1998 | 104 |
| 29 | Henning Enoksen | 1958–1966 | 54 |
| 22 | Michael Rohde | 1915–1931 | 40 |
| 22 | Ebbe Sand | 1998–2004 | 66 |
| 21 | Brian Laudrup | 1987-1998 | 82 |
| 21 | Flemming Poulsen | 1987-1994 | 62 |
| 21 | Dennis Rommedahl | 2000–aktiv | 114 |
| 21 | Allan Simonsen | 1972-1986 | 56 |
</div>
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