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Düsseldorfer Platt

Düsseldorfer Platt (Düsserdorwer Platt) ist der Dialekt, den man in Düsseldorf spricht.

Ehemals gehörte es zur limburgischen Sprachgruppe und war ursprünglich dem Niederbergischen sehr ähnlich. Der Sprachwissenschaftler Georg Wenker zog im 19. Jahrhundert die Grenze zwischen dem Ripuarischen (Kölsch-ähnlichen) und dem Niederdeutschen Sprachgebiet, zu dem auch das ursprüngliche Düsseldorfer Platt zählte, entlang der Benrather Linie.

Zur Unterscheidung des alten und neuen Dialekts unterscheidet man mitunter zwischen dem heute gesprochenen Dialekt Düsseldorfer Rheinisch und bezeichnet mit Düsseldorfer Platt die alte, dem Niederbergischen ähnliche Variante.

Ein weiterer historischer Dialekt aus dem (heutigen) Stadtgebiet Düsseldorfs ist das nach der Gerresheimer Glashütte benannte Hötter Platt.

Inhaltsverzeichnis

Rezeption

Seine Beobachtungen über die Ähnlichkeit des Düsseldorfer Platts mit den Sprachen im niederländischen Raum kleidete der Dichter Heinrich Heine in folgende Worte: „In der Sprache der Düsseldorfer merkt man schon das Froschgequäke der holländischen Sümpfe.“[1]

Literatur

  • Alfons Houben: Do beste platt - Düsseldorfer Mundartbrevier, Triltsch Verlag Düsseldorf, 1988, ISBN 3-7998-0052-2

Einzelnachweise

  1. Zitiert nach: Walter Krämer, Eva Krämer: Lexikon der Stadtbeschimpfungen – Boshafte Berichte und Schmähungen von Aachen bis Zürich, S. 80, Eichborn AG, Frankfurt, 2002, ISBN 3-8218-1689-9

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