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Daniela Hantuchová

Daniela Hantuchová Tennisspieler
Daniela Hantuchová
Nationalität: SlowakeiSlowakei Slowakei
Geburtstag: 23. April 1983
Größe: 181 cm
Gewicht: 62 kg
1. Profisaison: 1999
Spielhand: Rechts, beidhändige Rückhand
Trainer: Claudio Pistolesi[1]
Preisgeld: 8.257.982 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 473:296
Karrieretitel: 5 WTA, 3 ITF
Höchste Platzierung: 5 (27. Januar 2003)
Aktuelle Platzierung: 21
Grand-Slam-Bilanz
Doppel
Karrierebilanz: 242:170
Karrieretitel: 9 WTA, 1 ITF
Höchste Platzierung: 5 (26. August 2002)
Aktuelle Platzierung: 17
Grand-Slam-Bilanz
Mixed
Grand-Slam-Bilanz
Letzte Aktualisierung der Infobox: 27. Februar 2012

Daniela Hantuchová (* 23. April 1983 in Poprad, Tschechoslowakei) ist eine slowakische Tennisspielerin.

Die Rechtshänderin durchlief eine Ausbildung an der Nick Bollettieri Tennis Academy in Bradenton, Florida (USA) und wohnt in Monte Carlo. Ihre Karrierehöhepunkte im Einzel sind die beiden Turniersiege in Indian Wells (2002, 2007). Mit ihrer Doppel-Partnerin Ai Sugiyama erreichte sie das Finale der Australian Open (2002, 2009) und der French Open (2006). Im Mixed gewann sie mit vier verschiedenen Partnern alle vier Grand-Slam-Turniere: In Wimbledon siegte sie 2001 mit Leoš Friedl, in Melbourne 2002 mit Kevin Ullyett, in Paris 2005 mit Fabrice Santoro und in New York 2005 mit Mahesh Bhupathi. 2002 gewann sie mit dem slowakischen Team den Fed Cup, im Endspiel gegen Spanien sicherte sie beide Punkte im Einzel (gegen Magüi Serna und Conchita Martínez) und leistete den entscheidenden Beitrag zum 3:1-Auswärtssieg. 2005 gewann sie zusammen mit Dominik Hrbatý zudem den Hopman Cup.

Inhaltsverzeichnis

Tenniskarriere

Die ersten Jahre

Hantuchová begann ihre Profikarriere im Mai 1999. Ihren ersten Turniersieg auf der WTA Tour konnte sie 2002 in Indian Wells feiern. Im Jahr 2002 wurde Hantuchová als „Most Improved Player of the Year“ der WTA Tour geehrt. Außerdem wurde sie für den Laureus World Sports Award als „World Newcomer of the Year“ nominiert. 2004 trennte sie sich von ihrem Coach Nigel Sears, nahm die Zusammenarbeit allerdings später wieder auf. Ab Mitte 2005 zeigte ihre Formkurve wieder nach oben, ohne dass sie jedoch ihre Platzierungen von 2003/2004 wieder erreichen konnte.

2006

Hantuchová schloss an ihre Ergebnisse der Vorjahre an und beendete das Jahr mit dem 18. Ranglistenplatz neuerlich unter den Top 20. Die herausragendsten Erfolge feierte sie dabei mit dem Finaleinzug in Zürich (Niederlage gegen Marija Scharapowa), dem Viertelfinale in Stuttgart (Niederlage gegen Nadja Petrowa) und jeweils dem Achtelfinale in Melbourne (gegen Maria Scharapowa), Paris (gegen Kim Clijsters) und Wimbledon (gegen die spätere Finalistin Justine Henin). In Doha und Rom konnte Hantuchová mit ihrer Partnerin Ai Sugiyama jeweils das Doppelturnier gewinnen. Bei den French Open verloren die beiden im Finale gegen das topgesetzte Team Samantha Stosur/Lisa Raymond.

2007

Hantuchová schloss ihr - nach 2002 - erfolgreichstes Jahr im Einzel mit dem 9. Weltranglistenrang ab. Sie gewann die Turniere von Indian Wells (im Endspiel gegen Swetlana Kusnezowa) und Linz (gegen Patty Schnyder). Sie verlor das Achtelfinale von Melbourne gegen Kim Clijsters und das von Wimbledon gegen Serena Williams. Sie scheiterte jeweils in der Vorschlussrunde von Rom und Doha an Svetlana Kuznetsova und in Stanford an Anna Tschakwetadse. Im Finale von Luxemburg unterlag sie Ana Ivanović, in dem von Bali Lindsay Davenport. Im Doppel schied sie im Viertelfinale von Melbourne an der Seite von Ai Sugiyama gegen die späteren Turniersiegerinnen Cara Black/Liezel Huber aus. Dieses Paar behielt auch im Semifinale von Miami, wo Hantuchová mit Martina Hingis antrat, die Oberhand.

2008

Ihren größten Erfolg bei einem Grand-Slam-Turnier im Einzel feierte Hantuchová bei den Australian Open: Sie kam bis ins Halbfinale, verlor allerdings dort nach einer 6:0 Führung gegen die Serbin Ana Ivanović noch in drei Sätzen. Beim Viertelfinale von Indian Wells gegen Maria Sharapova zog sie ebenfalls den Kürzeren. Das beste Ergebnis nach ihrer verletzungsbedingten Pause (Stressfraktur im rechten Fuß) von Mitte April bis Ende Juni war das Semifinale von Bali, wo sie Tamira Paszek unterlag. Im Ranking fiel sie weiter zurück und beendete das Jahr als 21. der Weltrangliste. Ihr bestes Doppelergebnis erzielte sie in Indian Wells, wo sie im Halbfinale mit Partnerin Ai Sugiyama der Paarung Dinara Safina/Jelena Wesnina unterlag.

2009

Beim Turnier in Brisbane 2009

Ihre Bilanz 2009 sieht im Einzel ähnlich durchwachsen aus: Sie verlor das Achtelfinale von Wimbledon und den US Open jeweils gegen Serena Williams, im Viertelfinale von Cincinnati unterlag sie Flavia Pennetta und im Halbfinale von Warschau hatte sie gegen Alexandra Dulgheru das Nachsehen. Sie beendete das Jahr auf Position 24 der Weltrangliste. Im Doppel verlor sie an der Seite von Ai Sugiyama die Endspiele von Melbourne (gegen Serena und Venus Williams), von Rom (gegen Hsieh Su-Wei/Shuai Peng) und von Tokio (gegen Alissa Kleibanowa/Francesca Schiavone).

2010

2010 scheiterte sie im Achtelfinale von Paris an Jelena Janković, im Halbfinale von Charleston und San Diego an der späteren Turniersiegerin Samantha Stosur bzw. an der Polin Agnieszka Radwańska und im Finale von Monterrey an Anastasia Pavlyuchenkova.

2011

Im Februar gewann Hantuchová ihren vierten WTA-Titel bei den PTT Pattaya Open 2011. Bei den French Open stieß sie mit einem Überraschungssieg über die topgesetzte Caroline Wozniacki (6:1, 6:3) ins Achtelfinale vor, wo sie Svetlana Kusnezowa nach gewonnenem ersten Satz noch unterlag. Nachdem ihre Doppelpartnerin Ai Sugiyama 2009 ihre Karriere beendete hatte, musste Hantuchová mit wechselnden Partnerinnen eine längere Durststrecke durchstehen, ehe sie im Doppel wieder an frühere Erfolge anknüpfen konnte. Mit ihrer neuen Partnerin Agnieszka Radwańska war sie in Miami - die beiden spielten erst zum vierten Mal zusammen - im Endspiel der Sony Ericsson Open gegen die an Nr. 3 gesetzte Paarung Liezel Huber/Nadia Petrowa erfolgreich. In Birmingham erreichte sie im Einzel das Finale mit einem Dreisatzsieg über die an Nr. 2 gesetzte Serbin Ana Ivanović, unterlag dort jedoch glatt der Deutschen Sabine Lisicki. Beim Rasenturnier in Eastbourne zog sie mit Siegen über Li Na und Venus Williams ins Halbfinale ein, musste dort aber gegen die Tschechin Petra Kvitová im zweiten Satz verletzungsbedingt aufgeben. Dennoch konnte sie in Wimbledon an den Start gehen, wo sie in Runde 3 dann gegen ihre Doppelpartnerin und spätere Finalistin Wiktoryja Asaranka ausschied. Bei der Vorbereitung auf das Grand-Slam-Turnier der US Open unterlag sie Maria Scharapowa im Achtelfinale von Stanford (CL) und - trotz eines mit 6:0 gewonnenen ersten Satzes - ihrer Doppelpartnerin Radwanska im Viertelfinale von Carlsbad (San Diego) jeweils in drei Sätzen. Bei den US Open erreichte sie an der Seite von Radwanska das Semifinale, in dem die beiden den US-Amerikanerinnen Huber/Raymond allerdings glatt mit 2:6, 4:6 unterlagen.

2012

Beim WTA-Turnier in Brisbane kam Hantuchová bis ins Finale, bei den Australian Open erreichte sie die dritte Runde. Im Februar gelang ihr in Bratislava der 30. Sieg im Fed Cup, mit ihren beiden Siegen in der Partie gegen Frankreich führte sie die Slowakei in die Play-offs der Weltgruppe.[2] Mit ihrem Endspielsieg über Maria Kirilenko konnte sie ihren Titel in Pattaya verteidigen.[3]

Turniersiege

Einzel

Nr. Datum Turnier Kategorie Belag Finalgegnerin Ergebnis
1. 16. März 2002 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Indian Wells WTA Tier I Hart SchweizSchweiz Martina Hingis 6:3, 6:4
2. 17. März 2007 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Indian Wells WTA Tier I Hart RusslandRussland Swetlana Kusnezowa 6:3, 6:4
3. 28. Oktober 2007 OsterreichÖsterreich Linz WTA Tier II Hart SchweizSchweiz Patty Schnyder 6:4, 6:2
4. 13. Februar 2011 ThailandThailand Pattaya WTA International Hart ItalienItalien Sara Errani 6:0, 6:2
5. 12. Februar 2012 ThailandThailand Pattaya WTA International Hart RusslandRussland Marija Kirilenko 6:74, 6:3, 6:3

Doppel

Nr. Datum Turnier Kategorie Belag Partnerin Finalgegnerinnen Ergebnis
1. Oktober 2000 SlowakeiSlowakei Bratislava WTA Tier IV Hart SlowakeiSlowakei Karina Habšudová UngarnUngarn Petra Mandula
OsterreichÖsterreich Patricia Wartusch
walkover
2. Oktober 2001 LuxemburgLuxemburg Luxemburg WTA Tier III Teppich RusslandRussland Jelena Bowina DeutschlandDeutschland Bianka Lamade
SchweizSchweiz Patty Schnyder
6:3, 6:3
3. April 2002 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Amelia Island WTA Tier III Sand SpanienSpanien Arantxa Sánchez Vicario ArgentinienArgentinien María Emilia Salerni
SchwedenSchweden Åsa Svensson
6:4, 6:2
4. August 2002 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten New Haven WTA Tier II Hart SpanienSpanien Arantxa Sánchez Vicario ItalienItalien Tathiana Garbin
SlowakeiSlowakei Janette Husárová
6:3, 1:6, 7:5
5. Juni 2005 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Birmginham WTA Tier III Rasen JapanJapan Ai Sugiyama GriechenlandGriechenland Eleni Daniilidou
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jennifer Russell
6:2, 6:3
6. Oktober 2005 DeutschlandDeutschland Filderstadt WTA Tier II Hart RusslandRussland Anastassija Myskina TschechienTschechien Květa Peschke
ItalienItalien Francesca Schiavone
6:0, 3:6, 7:5
7. März 2006 KatarKatar Doha WTA Tier II Hart JapanJapan Ai Sugiyama China VolksrepublikChina Li Ting
China VolksrepublikChina Sun Tiantian
6:4, 6:4
8. Mai 2006 ItalienItalien Rom WTA Tier I Sand JapanJapan Ai Sugiyama TschechienTschechien Květa Peschke
ItalienItalien Francesca Schiavone
3:6, 6:3, 6:1
9. 3. April 2011 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Miami WTA Premier Mandatory Hart PolenPolen Agnieszka Radwańska Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Liezel Huber
RusslandRussland Nadja Petrowa
7:65, 2:6, 10:8

Mixed

Nr. Datum Turnier Kategorie Belag Partner Finalgegner Ergebnis
1. Juli 2001 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Wimbledon Grand Slam Rasen TschechienTschechien Leos Friedl SudafrikaSüdafrika Liezel Huber
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mike Bryan
4:6, 6:3, 6:2
2. Januar 2002 AustralienAustralien Australian Open Grand Slam Hart SimbabweSimbabwe Kevin Ullyett ArgentinienArgentinien Paola Suárez
ArgentinienArgentinien Gastón Etlis
6:3, 6:2
3. Juni 2005 FrankreichFrankreich French Open Grand Slam Sand FrankreichFrankreich Fabrice Santoro Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Martina Navrátilová
IndienIndien Leander Paes
3:6, 6:3, 6:2
4. September 2005 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US Open Grand Slam Hart IndienIndien Mahesh Bhupathi SlowenienSlowenien Katarina Srebotnik
SerbienSerbien Nenad Zimonjic
6:4, 6:2

Team

Nr. Datum Turnier Kategorie Belag Partner Finalgegner Ergebnis
1. Januar 2005 AustralienAustralien Hopman Cup ITF Hart SlowakeiSlowakei Dominik Hrbatý ArgentinienArgentinien Gisela Dulko
ArgentinienArgentinien Guillermo Coria
3:0

Grand-Slam-Ergebnisse

Einzel

Turnier 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 Karriere
Australian Open 1R 3R VF 2R 3R AF AF HF 3R 3R 1R 3R HF
French Open 2R AF 2R 1R 3R AF 3R 1R AF AF AF
Wimbledon 2R VF 2R 3R 3R AF AF 2R AF 2R 3R VF
US Open 1R VF 3R 3R 3R 2R 1R 1R AF 3R 1R VF

Doppel

Turnier 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 Karriere
Australian Open 1R F VF 1R VF AF VF AF F 3R F
French Open AF 1R HF 2R 2R F AF 2R 2R F
Wimbledon AF 2R 2R 2R VF 1R 1R 2R AF AF VF
US Open 1R 1R AF 1R AF 2R AF AF AF 3R HF HF

Mixed

Turnier 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2010 2011 Karriere
Australian Open S HF AF 1R 1R AF S
French Open VF 1R HF S S
Wimbledon S F AF 2R S
US Open AF 1R 1R S 1R AF S

Einzelnachweise

  1. Hantuchová: Štedrý deň? Asi ho strávim na pláži. sport.pravda.sk, 15. Dezember 2011, abgerufen am 5. Februar 2012.
  2. Lipták i Hantuchová: Chceme hrať doma. denniksport.sk, 6. Februar 2012, abgerufen am 6. Februar 2012.
  3. Hantuchová obhájila v Pattayi, získala piaty titul. sportky.topky.sk, 12. Februar 2012, abgerufen am 12. Februar 2012.

Weblinks

 Commons: Daniela Hantuchová – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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