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Das KinderMedienZentrum ist ein Fernseh- und Filmproduktionsstandort mit Sitz in Erfurt. Es wurde 2007 eingeweiht und bietet Studios, sowie Nutzfläche für Büros, Werkstatt und Fundi. Durch die Fokussierung des Zentrums auf die Produktion von Kindermedien und die individuellen Fördermöglichkeiten für Existenzgründer ist das KinderMedienZentrum einzigartig in Deutschland.
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Der Komplex befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zum MDR Landesfunkhaus Thüringen und dem KI.KA. In der Kernzone des Baus liegen die Studios A, B, C und die Vorbauhalle. Umlagert werden diese Bereiche durch eine zweigeschossige Peripherie mit Lagern, Technik- und Maskenräumen. Das Tageslichtstudio (D) ist ein vorgesetzter Baukörper, der als Multifunktionsfläche genutzt wird.
Zwei dreigeschossige Bürotrakte sind mit der angrenzenden Parklandschaft verzahnt. Die Eingliederung des Neubaus in das Landschaftkonzept Reinhold Lingners, einer der führenden Landschafts- und Gartenarchitekten der DDR, ist wesentlicher Bestandteil des architektonischen Konzepts.
Das KinderMedienZentrum wendet sich speziell an Unternehmensgründer, Spin-Offs, Auftraggeber und Produzenten sowie kleine und mittelständische Unternehmen der Medienbranche. Mit vier Studios in der Größe von 165m² bis 950m² ist das KinderMedienZentrum der größte zusammenhängende Studiokomplex Thüringens. Im Zentrum der Produktion steht eine Full HD-Bildregie, aus der alle Studios angesteuert werden können. Somit ist das KinderMedienZentrum der erste Standort seiner Größenordnung, in welchem komplette HD-Studioproduktionen realisierbar sind.[1] Die IOSONO GmbH, eine vom Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie gegründete Firma zur Vermarktung des von ihm entwickelten gleichnamigen Soundsystems, betreibt im KinderMedienZentrum Produktions- und Präsentationsstudios. Das System basiert auf der Klangfeld- bzw. Wellenfeldsynthese.
Das KinderMedienZentrum wird von der landeseigenen Betreibergesellschaft für Applikations- und Technologiezentren Thüringen mbH (BATT) verwaltet. Das Gebäude und die Ausstattung des Zentrums wurden unter Gewährung von Investitionszuschüssen aus Mitteln der Gemeinschaftssaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GA) sowie des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert.
Seit 2007 wird hier die erfolgreiche Kinder- und Jugendserie Schloss Einstein produziert.
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